Neuigkeiten von den Sechstagebahnen
zusammengestellt von Thorsten Schmidt


6.12.2018 - Das Starterfeld in Rotterdam (3.-8.1.2019):
Kenny De Ketele (69/11) - Robbe Ghys (6) (B)
Christian Grasmann (77/2) - Theo Reinhardt (13/1) (D)
Niki Terpstra (22/5) - Thomas Boudat (1) (NL/F)
Alberto Torres (14/1) - Sebastian Mora (9/1) (E)
Pim Ligthart (25/2) - Moreno De Pauw (22/6) (NL/B)
Yoeri Havik (38/4) - Wim Stroetinga (50/5) (NL)
Jan-Willem van Schip - Stijn Steels (2) (NL/B)
Ramon Sinkeldam (NL) - N.N.
Lasse Norman Hansen (6/2) - Niklas Larsen (1) (DK)
Dion Beukeboom - Melvin van Zijl (24) (NL)
Maikel Zijlaard - Nick Stöpler (39/1) (NL)
Daniel Staniszewski (5) - Wojtek Pszczolarski (13) (PL)
Jules Hesters (3) - Bryan Boussaer (B)
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13.11.2018 - Wim Stroetinga fährt in Gent sein 50stes Sechstagerennen. Dabei konnte der 33jährige Holländer 5 Siege feiern und stand zudem je 6x als Zweiter und Dritter auf dem Treppchen.
Sein Sieg beim UIV-Cup in Amsterdam 2004 öffnete Stroetinga den Weg in eine Profi-Karriere auf der Bahn. Er gewann diverse Medaillen bei internationalen Meisterschaften, aber bei Sechstagerennen musste er sich sechs magere Winter lang durchbeissen, ehe ihm in der Saison 2011/12 an der Seite von Peter Schep die ersten Podiumsplatzierungen gelangen. Mit seinem derzeitigen Stammpartner Yoeri Havik gehört er zu den stärksten Teams im Sechstagezirkus. Nach zwei Siegen zuletzt in Berlin und London zählt Wim Stroetinga auch in Gent zu den Favoriten.

13.11.2018 - Starterfeld in Gent (13.-18.November 2018)

Noch nie standen so viele Belgier bei den z6sdaagse in Gent am Start und noch nie gab es so viele Favoritenpaare. Die Vorjahressieger Kenny De Ketele / Moreno de Pauw starten diesmal nicht gemeinsam. Kenny De Ketele hat mit Robbe Ghys den vermeintlich stärkeren Partner und gilt sicherlich wieder als Topfavorit. Iljo Keisse muss man immer zu den Favoriten zählen, zumal er in seiner Heimatstadt schon sechs Mal gewinnen konnte. Allerdings hat er sein seinem Sieg in Bremen 2017 kein Sechstagerennen mehr bestritten. Jasper De Buyst konnte in Gent schon zweimal gewinnen (2013 und 2014), hat aber mit seinem Partner Tosh Van De Sande bestenfalls Außenseiterchancen. Und Moreno De Pauw wird beweisen müssen, dass er auch ohne Kenny De Ketele an seiner Seite zu den Topfahrern zu zählen ist.
Aber vielleicht kommt das Siegerpaar ja aus dem Ausland? Die Weltmeister Roger Kluge / Theo Reinhardt waren zuletzt in bestechender Form. Und die Sieger von London Yoeri Havik / Wim Stroetinga überzeugten zuletzt durch ihre Sprintstärke.

Das Starterfeld in Gent:
Roger Kluge - Theo Reinhardt (D)
Kenny De Ketele - Robbe Ghys (B)
Jasper De Buyst - Tosh Van De Sande (B)
Iljo Keisse - Elia Viviani (B/I)
Yoeri Havik - Wim Stroetinga (NL)
Lindsay De Vylder - Moreno De Pauw (B)
Jonas Rickaert - Stijn Steels (B)
Marc Hester - Gerben Thijssen (DK/B)
Nick Stöpler - Fabio Van Den Bossche (NL/B)
Otto Vergaerde - Jules Hesters (B)
Jesper Mørkøv (DK) - Roy Pieters (DK/NL)
Francesco Lamon - Michele Scartezzini (I)
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28.10.2018 - Überraschender Triumph von Havik/Stroetinga in London

Vor der abschließenden Finaljagd lagen die Niederländer Yoeri Havik / Wim Stroetinga nur auf Platz 3, aber in den abschließenden Sprintwertungen waren sie nicht zu schlagen und siegten schließlich mit 8 Punkten Vorsprung auf die Australier Leigh Howard / Kelland O'Brien. Platz 3 belegten die deutschen Weltmeister Roger Kluge / Theo Reinhard. Damit blieben die Gastgeber auch in der vierten Neuauflage ohne den ersehnten Heimsieg. Allerdings waren die britischen Hoffnungen nach der krankheitsbedingten Absage von Mark Cavendish ohnehin schon sehr getrübt. Dass es dennoch ein attraktives Rennen wurde, lag an den sechs Spitzenpaaren, die sich über die sechs Abende keine Punkte schenkten und nahezu gleichauf liegend ins Finale gingen. - >>> Das Endergebnis von Fiorenzuola

1.9.2018 - Leif Lampater beendet seine Karriere. Nach 24 Jahren im Rennsattel stellt er sein Rad in die Ecke. Wie der 35jährige auf seiner Homepage mitteilt, hat er einen Job in der IT-Branche befunden.
In der Saison 2003/2004 machte der damals 21jährige Leif Lampater durch vordere Platzierungen im UIV-Cup auf sich aufmerksam. Als Mitglied der Nationalmannschaft war er am vierten Platz in der Mannschaftverfolgung bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 beteiligt. In drei Wintern sammelte er an der Seite von Olympiasieger Guido Fulst wertvolle Erfahrungen und die beisten ersten Siege bei Sechstagerennen (Stuttgart und Berlin). Danach galt er zwei Winter lang zusammen mit Erik Zabel als das stärkste deutsche Team und gewann die Sixdays in Dortmund 2008 und in Bremen 2009. Gemeinsam mit seinem Freund Christian Grasmann baute er die Radsportabteilung des RSV Hirschenberg auf, aus der dann das Profitem der Maloja Pushbikers entstand. 2015 verließ Lampater die Pushbikers und kehrte zur Nationalmannschaft zurück, um sich den großen Traum einer erneuten Olympiateilnahme in Rio 2016 zu erfüllen. Doch eine langwierige Sturzverletzung zu Beginn der Saison verhinderte die Krönung seiner Karriere.
Leif Lampater startete bei 88 Sechstagerennen, von denen er 9 gewann. Zwanzig zweite Plätze und 18 dritte Plätze machten ihn zum Dauergast auf dem Podium. Außerdem hat er vier Weltcup-Siege und acht Deutsche Meistertitel errungen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Leif Lampater.
Ein Interview aus dem Jahr 2009 können Sie hier nachlesen. (Foto: Maloja Pushbikers)


9.7.2018 - Italienischer Sieg in Fiorenzuola

Mit einer Runde Vorsprung sicherten sich Francesco Lamon / Liam Bertazzo ungefährdet den Sieg bei den Sommer-Sixdays auf der offenen Betonbahn im norditalienischen Fiorenzuola. Platz zwei belegten die Schweizer Tristan Marguet / Théry Schir und als Dritte kamen die Weissrussen Raman Tsishkou / Yauheni Akhramenka mit aufs Treppchen. Wie in den letzten Jahren auch standen hauptsächlich Juniorenfahrer und "Exoten" auf der Bahn, die wir in der Winterbahnsaison nicht mehr wiedersehen werden. - >>> Das Endergebnis von Fiorenzuola

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