Neuigkeiten von den Sechstagebahnen 2009/2010
zusammengestellt von Thorsten Schmidt


...und hier geht es weiter mit der
Saison 2010/2011

30.6.2010 - Timo Scholz feiert heute seinen 38.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

29.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Niels Baunsoe wird 71, Graeme Gilmore wird 65 und Lars-Otto Olsen wird 45 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

28.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Marc Hester wird 25 und Michael Vingerling wird 20 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!



27.6.2010 - Zwei Meistertitel für Team Milram

Nach einer beherzten Soloflucht konnte sich Milram-Profi Christian Knees über seinen ersten deutschen Meistertitel freuen. In der Rosenstadt Sangerhausen im Südharz waren 20 Runden mit insgesamt 194 km zurückzulegen. Auf einem anspruchsvollen Kurs hatte sich das Feld schon früh in mehrere Gruppen auseinandergefahren. Nach zwei Drittel des Rennens bildete sich eine 20köpfige Kopfgruppe, aus der sich eine neunköpfige Fluchtgruppe bildete. In der vorletzten Runde waren es nur noch drei Spitzenreiter und in der letzten Runde konnte der neue Meister auch seine Fluchtgefährten Steffen Radochla und Andreas Schillinger abschütteln. Der neue Zeitfahr-Meister Tony Martin wurde Vierter und Danilo Hondo kam auf Platz elf. Weitere Ergebnisse von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 32. Benjamin Edmüller, 40. Bert Grabsch, 48. Fabian Schaar, 53. Björn Schröder, 74. Roger Kluge, 77. Leif Lampater, 84. Sven Krauss und 85. Ralf Matzka.
Einen weiteren Meistertitel für das Team Milram konnte Niki Terpstra in Holland verbuchen. Er konnte sich im Finale einer achtköpfigen Spitzengruppe gegen vier Rabobank-Profis durchsetzen.
In der Schweiz konnte Martin Elmiger seinen dritten Schweizer Meistertitel feiern. Alexander Aeschbach hat mit Platz 15 seine gute diesjährige Straßenform bestätigt.

27.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: René van de Veeken wird 73, Harm Ottenbros wird 67, Patrick Sercu wird 66, Günther Schumacher wird 61, Markus Zberg wird 36 und Valodymyr Zagorodniy wird 29 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

26.6.2010 - Vor 45 Jahren starb Maurice Brocco

Maurice Brocco wurde am 28.1.1885 in Fismes (zwischen Paris und Reims) geboren. Auf dem Rad zeigte er bereits in jungen Jahren aussergewöhnliche Ausdauerfähigkeiten. Als 22jähriger gewann er 1907 WM-Bronze bei den Stehern. Ein Jahr später war er zum ersten Mal bei der Tour de France am Start. Also ein Mann für Sechstagerennen!

Als am 15.3.1909 in Berlin das erste Sechstagerennen Europas startete, war Maurice Brocco einer der 30 Unerschrockenen, die sich der neuen Herausforderung stellten. Zusammen mit seinem Landsmann Georges Passerieu wurde er Dritter. Nach dem ersten Weltkrieg startete der Franzose überwiegend in den USA. Besonders bei den Rennen aller Rennen - im New Yorker Madison Square Garden - war er gern gesehen. Drei Mal, 1920, 1921 und 1924, konnte er hier gewinnen. Insgesamt fuhr Brocco 33 Sechstagerennen, das letzte im Alter von 50 Jahren.
Maurice Brocco starb am 26.6.1965 in Erigné. Er wurde 80 Jahre alt.

26.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Bruno Zollfrank wird 55, Gérard Blockx wird 54 und Armand de las Cuevas wird 42 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

25.6.2010 - Nationale Titelkämpfe im Zeitfahren

In mehreren Ländern fanden in diesen Tagen die Nationalen Titelkämpfe im Zeitfahren statt. In Deutschland holte sich Tony Martin seinen ersten Deutschen Meistertitel. Patrick Gretsch und Jens Voigt belegten die Plätze zwei und drei. Bert Grabsch, Meister der letzten drei Jahre, landete diesmal auf dem vierten Platz. Fünfter wurde Roger Kluge. Sven Krauss wurde Zwölfter.
In der Schweiz überraschte Alexander Aeschbach die Straßen-Spezialisten mit einem zweiten Platz hinter Rubens Bertogliati. Martin Elmiger wurde Dritter. Da es bei den Eidgenossen zusätzlich noch Wertungen für die Elite Open und die Elite National gibt, durfte sich Aeschbi auch noch ein Meistertrikot mit weißem Kreuz überziehen.
In Frankreich konnten sich Lazlo Bodrogi (als Dritter), Christophe Riblon (als Siebter) und Sebastien Turgot (als Achter) unter den ersten Zehn platzieren.
Und auch in den Niederlanden waren mit Lieuwe Westra (als Dritter), Niki Terpstra (als Fünfter) und Jens Mouris (als Achter) drei Fahrer mit Sixdays-Erfahrung unter den Top Ten. Servais Knaven wurde Zwölfter.

25.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Albert Säger wird 72, Ferdi van den Haute wird 58, Thierry Marie wird 47 und Danny Stam wird 38 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

24.6.2010 - Gabriel Curuchet feiert heute seinen 47.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

23.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Michael Sandstød wird 42 und Heiko Szonn wird 34 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

22.6.2010 - Danilo Hondo hat seinen Vertrag beim Pro-Tour-Team Lampre für weitere zwei Jahre verlängert. Bei der Vertragsverlängerung mit dem 36jährigen strich Lampres Teammanager Giuseppe Saronni Hondos starke Leistungen im Frühjahr besonders heraus. Hondo hatte eine Etappe der Sardinien-Rundfahrt gewonnen und bei der Flandern-Rundfahrt den neunten Platz belegt.

22.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Armand Baeyens wird 82, Ercole Gualazzini wird 66, Alfons de Wolf wird 54, Walter Delle Case wird 51, Dean Woods wird 44, Thomas Dürst wird 43 und Angelo Furlan wird 33 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

21.6.2010 - Roger Kluge und Luke Roberts gehen auf Tour

Das Team Milram hat heute sein vorläufiges Aufgebot für die Tour de France bekannt gegeben. Mit Roger Kluge, Luke Roberts und Niki Terpstra werden sich drei Sechstagefahrer durch die Alpen und die Pyrenäen quälen. Für Kluge wird dies seine erste Teilnahme auf der großen Schleife sein. Diese Nominierung ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Olympia-Zweite mitlerweile auf der Straße "angekommen" ist. Für Bahn-Olympiasieger Luke Robert ist es nach 2005 der zweite Start bei der Tour. Terpstra war 2008 und 2009 schon dabei.

21.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Max Janser wird 67, Eric Thoelen wird 54 und Lukas Zumsteg wird 38 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

19.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Edouard Vandevelde wird 80, Francesco Moser wird 59, Roland Müller wird 37 und Bert Grabsch wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

18.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Willy Raes wird 72, Meinrad Vögele wird 61 und Hansruedi Märki wird 50 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

17.6.2010 - Die Königsetappe der Tour de Suisse brachte die erwarteten Veränderungen in der Gesamtwertung. Tagessieger Robert Gesink übernahm das Leadertrikot. Die bislang Führenden Tony Martin und Fabian Cancellara fielen auf die Ränge 14 und 56 zurück.

16.6.2010 - Vor 90 Jahren wurde Rudi Mirke geboren

Rudi Mirke kam am 16.6.1920 in Breslau zur Welt. Während des Krieges versuchte die NS-Regierung, den Alltag in Deutschland möglichst "normal" aussehen zu lassen. Dazu gehörten neben der florierenden Kinowirtschaft auch die Sportveranstaltungen. Herausragende Sporttalente wurden sogar vom Militärdienst freigestellt. Zu jenen gehörte offenbar Rudi Mirke (über seine Biografie ist kaum etwas bekannt). Er machte 1943 als Dritter bei den Deutschen Straßenmeisterschaften zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Ein Jahr später konnte er den Titel als Deutscher Meister gewinnen.
Nach dem Krieg verlegte Mirke seine Aktivitäten auf die Bahn. Nur dort waren als Profi ein paar Mark zu verdienen. Als schneller Sprinter fuhr er in den Nachkriegsjahren bei den Deutschen Sprint-Meisterschaften mehrfach aufs Treppchen. Am erfolgreichsten war Mirke jedoch im Mannschaftsfahren. Zweimal wurde er Deutscher Meister: 1946 mit Harry Saager und 1947 mit Hans Preiskeit. Mit Preiskeit stand er bei den ersten deutschen Nachkriegssixdays in München am Start. Das Duo Preiskeit/Mirke fuhr alle deutschen Sechstagerennen bis zum Unglücksrennen im Dezember 1951 in Berlin. Seinerzeit wurden die Sechstagerennen in Berlin auf der Radrennbahn am Funkturm gefahren, jener Halle auf dem Messegelände an der Masurenalle, die wegen ihrer nur 153 m kurzen Bahn der "Nudeltopf" genannt wurde. Die Bahn hatte nicht nur wegen der Kürze ihre Tücken. Sie hatte offenbar nicht die entsprechende Neigung. Immer wieder kam es zu schweren Stürzen. 1949 starb dort Paul Kroll, beim Frühjahrsrennen 1951 starb der Holländer Gérard van Beek. Im Dezember 1951 stürzte Rudi Mirke schwer, lag im Krankenhaus mehrere Tage im Koma und verstarb am 10.12.1951 an den Folgen seines Sturzes.
Rudi Mirke hat 14 Sechstagerennen bestritten. Zweimal, in Berlin 1950 und in Münster, stand er als Dritter mit auf dem Treppchen. Rudi Mirke wurde heute vor 90 Jahren geboren. Er wurde nur 31 Jahre alt.

16.6.2010 - Sebastian Siedler ist "radlos"

Das ProContinental-Team Vorarlberg Corratec wurde vom Weltverband UCI aufgrund "finanzieller Probleme" bis auf weiteres suspendiert. Die Fahrer dürfen bis auf weiteres nicht an Rennen teilnehmen. Der tatsächliche Hintergrund der Probleme scheint ein Machtkampf zwischen Team-Manager Thomas Kofler und der UCI zu sein. Es geht um Formalitäten. Die Fahrer sind bei einer Personal-Leasing-Firma angestellt. Die UCI schreibt jedoch vor, dass die Athleten direkt beim Lizenznehmer angestellt sein müssen. Team-Manager Thomas Kofler will das nicht akzeptieren.
Damit droht auch Sebastian Siedler eine Wettkampfpause. Diese "Radlosigkeit" will er aber nicht so ohne weiteres hinnehmen. Bis zum Ende der Woche werde er abwarten, sagte er der Allgäu-Rundschau. Sollte es beim Aus für das Team bleiben, werde er sich schnellstmöglich einen neuen Arbeitgeber suchen. - Quelle: Allgäu-Rundschau

16.6.2010 - Die fünfte Etappe der Tour de Suisse begann mit einer zweiminütigen Fahrerblockade der Teams Cervelo, Caisse d'Epargne und AG2R. Sie demonstrierten damit gegen das Verhalten von Mark Cavendish, der im Zielsprint der gestrigen Etappe einen Massensturz verursacht hatte. "Das ist unsere Nachricht an Cavendish, mehr Respekt zu zeigen", sagte AG2R-Sportdirektor Gilles Mas. Aufgrund ihrer Sturzverletzungen konnten Heinrich Haussler (Cervelo/Fleischwunde), Arnaud Coyot (Caisse d'Epargne/Unterarmbruch) und Lloyd Mondory (AG2R) zur heutigen Etappe nicht antreten.
Zuvor hatte die Jury Cavendish als Sturzverursacher ausgemacht und ihn mit einer Zeitstrafe, Punktabzug und einer Geldbuße von 200 Franken belegt. Cavendish zeigte sich uneinsichtigt. "Ich bin nicht allein schuld an dem Sturz", wird er zitiert.
Die fünfte Etappe gewann Markus Burghardt im Spurt einer dreiköpfigen Spitzengruppe. In der Gesamtwertung führt unverändert Tony Martin mit 1 Sekunde Vorsprung auf Fabian Cancellara. - der Sturz im Zielsprint bei YouTube

16.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Dirk Krikilion wird 50 und Pim Ligthart wird 22 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

16.6.2010 - Mario Vonhof gewann mit seinem Schrittmacher Dieter Durst den «Großen Steher-Preis der Sparkasse Nürnberg» vor vor Florian Fernow/Peter Bäuerlein und Jan Eric Schwarzer/Christian Dippel und feierte damit seinen ersten Saisonsieg.

15.6.2010 - Marvulli gewinnt Schweizer Bahnmeisterschaft im Punktefahren

Am fünften Renntag auf der offenen Bahn in Zürich-Oerlikon wurde im Punktefahren die Schweizer Bahnmeisterschaft ausgetragen. Franco Marvulli holte sich den Titel vor Claudio Imhoff und Alexander Aeschbach.
Das Ausscheidungsfahren sah ebenfalls den Einlauf Marvulli vor Imhoff vor Aeschbach. Im Scratch konnte Bernhard Oberholzer eine DReifachsieg von Franco Marvulli verhindern. Dritter wurde Alain Lauener.
Nach fünf Renntagen führt Marvulli die Jahreswertung mit 5 Saisonerfolgen deutlich an. Loic Perizzolo hat zwei Siege auf seinem Konto. Sieben Fahrer konnten jeweils einen Wettbewerb für sich entscheiden. - Ergebnisse von der Bahn in Oerlikon

15.6.2010 - Die vierte Etappe der Tour de Suisse endete im Chaos. Im Zielsprint kämpften Mark Cavendish und Heinrich Haussler um den Tagessieg, als Cavendish seine Fahrlinie verließ, Haussler an der Schulter touchierte und dadurch einen Massensturz auslöste. Davon profitierte Alessandro Petacchi, der irgendwie um die Stürzenden herumgefahren war und als Erster die Ziellinie überquerte. Mit dieser Aktion dürfte sich "Big Mouth" Cavendish keine neuen Freunde im Peleton gemacht haben. In der Gesamtwertung führt unverändert Tony Martin mit 1 Sekunde Vorsprung auf Fabian Cancellara.

14.6.2010 - Ein zehnter Platz auf der dritten Etappe der Tour de Suisse reichte für Tony Martin, um die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen. Sein Vorsprung ist allerdings hauchdünn. Mit 1 Sekunde Rückstand folgt Vorjahressieger Fabian Cancellara auf Platz zwei. Tagessieger auf der hügeligen Etappe von Sierre nach Schwarzenburg wurde der Luxemburger Fränk Schleck.

14.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Otto Ziege wird 84, Hartmut Bölts wird 49, Fabien Patanchon wird 27 und Glenn O'Shea wird 21 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

13.6.2010 - Was macht eigentlich Christian Kux?

Nach zwei Jahren im Milram Continental Team und zwei Jahren mit Milram in der Pro Tour hat Christian Kux für diese Saison keine Profi-Mannschaft finden können. Mit 25 Jahren fand sich der gebürtige Chemnitzer noch zu jung, um das Rad an den Nagel zu hängen, ließ sich reanateurisieren und schloß sich dem Dresdner SC 1898 an, der vom Radsportgeschäft Collos gesponsort wird. Ein dritter Platz beim Preis der Stadt Burgstädt war die bislang beste Saisonplatzierung für Christian Kux. - zur Homepage des Team Collos

13.6.2010 - Heinrich Haussler nutzte die Sprintankunft bei der zweiten Etappe der Tour de Suisse für seinen ersten Saisonsieg. Fabian Cancellara verteidigte seine Führung in der Gesamtwertung.

12.6.2010 - Sebastian Frey gewann in Buch am Erlbach ein Kriterium beim 5. Team Baier Corratec Radsportfestival. Sozusagen ein Heimsieg, denn Frey fährt in dieser Saison für das Team Baier-Corratec Landshut. - zur Homepage des Team Baier-Corratec Landshut

11.6.2010 - Mark Cavendish hat offenbar sein Formtief vom Frühjahr überwunden. Mit dem Sieg beim Linzer Altstadt-Kriterium unterstrich er seine Ambitionen auf einen Start bei der Tour de France. Zuvor will er bei der Tour de Suisse seine aufsteigende Form bestätigen.

10.6.2010 - Günther Bintner feiert heute seinen 84.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Alexander Aeschbach feiert heute seinen 36.Geburtstag. Wir gratulieren mit einer Autogrammkarte vom Beginn seiner Profikarriere. 1996 fuhr der Aeschbi in Zürich sein erstes von bislang 83 Sechstagerennen. Sieben Rennen konnte er als Sieger beenden, alle zusammen mit Franco Marvulli. Am 15.7. starten die beiden Schweizer als Titelverteidiger in Fiorenzuola in die neue Sechstagesaison.


9.6.2010 - Eugene van Roosbroeck erhält nachträglich Gold

Manchmal reagiert das IOC sehr schnell und manchmal nicht so schnell. Am Montag überreichte IOC-Präsident Jacques Rogge persönlich dem Belgier Eugene van Roosbroeck seine Olympia-Goldmedaille. Van Roosbroeck hatte zusammen mit seinen Team-Kollegen Lode Wouters und Leon de Lathouwer die Teamwertung im Straßenrennen der Olympischen Sommerspiele gewonnen. Wouters konnte wegen einer Erkrankung nicht an der Zeremonie teilnehmen. De Lathouwer ist inzwischen verstorben. Der inzwischen 82jährige van Roosbroeck freute sich auch ohne seine Kameraden über die späte Ehrung. Das Trio hatte seinen Sieg 1948 in London errungen.
Damals wurde die Teamwertung aus der Addition der Einzelergebnisse errechnet. Die drei Belgier waren direkt nach dem Rennen ohne von ihrem Sieg zu ahnen, geradewegs mit dem Bus zurück in die Unterkunft und tags darauf weiter in die Heimat zurückgefahren. Wouters hatte seinerzeit Platz drei belegt, de Lathwouter folgte als Vierter und van Roosbroeck wurde Neunter. Nun hängt zumindestens eine der drie Goldmedaillen an der richtigen Wand. - Quelle: Rheinische Post

9.6.2010 - Beim Einzelzeitfahren über 49 km - der dritten Etappe beim Dauphiné Libéré - wurde Christian Knees als Achter bestplatzierter Deutscher. Lazlo Bodrogi wurde Neunter, Patrick Gretsch wurde Zehnter und Ex-Weltmeister Bert Grabsch, der im vergangenen Jahr das Zeitfahren beim Dauphiné Libéré gewinnen konnte - wurde diesmal Elfter. Durch einen für ihn enttäuschenden sechsten Platz fiel Alberto Contador in der Gesamtwertung auf Platz vier zurück. Die Führung übernahm der Tagessieger Janez Brajkovic.

9.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Jose Luis Errandonea wird 65, Luciano Fusarpoli wird 54, Alexander Aeschbach wird 36, Stanislav Kozubek wird 30 und Alex Rasmussen wird 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

8.6.2010 - Kurzer Renntag in Zürich-Oerlikon

Am vierten Renntag auf der offenen Bahn in Zürich-Oerlikon war Franco Marvulli wieder mit dabei und er holte sich gleich im ersten Rennen des Abends, dem Ausscheidungsfahren, den Sieg vor Claudio Imhoff und Loic Perizzolo. dann kam der Regen und der Renntag musste abgebrochen werden. - Das Ergebniss von der Bahn in Oerlikon

8.6.2010 - Die zweite Etappe beim Dauphiné Libéré sicherte sich im Massensprint der Argentinier Juan José Haedo. Die Deutschen verpassten einen Etappensieg nur knapp. Der Deutsche Straßenmeister Martin Reimer wurde Zweiter, Roger Kluge und Andreas Stauff kamen auf die Plätze fünf und sechs. Michel Kreder wurde Zehnter. In der Gesamtwertung führt weiterhin Alberto Contador.

8.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Walter Bucher wird 84, Jean Pinsello und Geoff Skaines werden 57 und Andrei Minachkine wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

7.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Markus Kammermann wird 35, Thierry Fondère wird 26 und Marek Mixa wird 25 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

6.6.2010 - Contador setzt sich beim Dauphiné Libéré an die Spitze

Mit dem achttägigen Critérium du Dauphiné Libéré startete die nächste kleine zum Weltcup zählende Rundfahrt und gleichzeitig wurde damit traditionell die heiße Phase der Tour-Vorbereitung eingeläutet. Da Alejandro Valverde als Gewinner der beiden letzten Jahre wegen seiner Doping-Verdachts-Sperre fehlt und auch mit Cadel Evans der Zweite der letzten drei Austragungen nicht am Start ist, rückte mit Alberto Contador der Vorjahresdritte in die Favoritenposition. Und der Spanier untermauerte mit einem Sieg im Prolog über 6,8km seine Ambitionen auf den Gesamtsieg. Patrick Gretsch und Paul Martens auf den Plätzen acht und neun sorgten für einen guten Auftakt für die deutschen Fahrer. Insgesamt sind 10 deutsche Fahrer am Start, darunter auch Roger Kluge. Ob einer von ihnen in der Lage ist, den bislang einzigen deutschen Gesamtsieg (1997 durch Udo Bölts) einen zweiten folgen zu lassen, scheint eher fraglich. Von den Siegern der vergangenen Jahre ist nur Christophe Moreau (Gewinner 1977, 1979 und 1981) am Start. Doch der 39jährige Franzose hat seinen Leistungszenit längst überschritten, so dass es in jedem Fall einen neuen Gesamtsieger geben wird. - zur Homepage des Veranstalters

6.6.2010 - Andreas Schillinger hat den Bahn-Assen beim 14. Hohenheimer Schloßrennen den Spaß verdorben. Er siegte nach 85 km vor Sven Krauss, Alexander Aeschbach, Leif Lampater und Danilo Hondo.

6.6.2010 - Wegen Gewitter und heftiger Regenfälle wurde die vierte und letzte Etappe der Luxemburg-Rundfahrt verkürzt. Nach mehreren Stürzen auf den letzten Kilometern entschied sich die Jury, einen Tagessieger zu küren, die Etappe aber nicht für die Gesamtwertung zu berücksichtigen. Somit blieb es beim Sieg des Italieners Matteo Carrara vor Fränk Schleck und Lance Armstrong. Bester Deutscher wurde Andreas Klöden auf Rang acht. Bester Schweizer wurde Gregory Rast auf Platz neun.

6.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Jan Adriaensens wird 76, Reginald Smith wird 64, David Solari wird 42 und Tino Thömel wird 22 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

5.6.2010 - Andreas Müller belegte bei einem Rundstreckenrennen in Berlin-Lichterfelde den vierten Platz. Robert Bartko, Marcel Barth und Marcel Kalz folgten auf den Plätzen fünf bis sieben. Daniel Musiol wurde Neunter.

5.6.2010 - Alexander Aeschbach belegte beim Kriterium Rund um die Kelter in Stuttgart den sechsten Platz.

5.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Claude Barmier wird 77, Ron Baensch wird 71, Stefano Notari wird 57, Tom Sawyer und Jesper Worre werden 51, Rolf Huser wird 39, Luc de Duytsche wird 32, Marco Cattaneo wird 28 und Kenny De Ketele wird 25 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

3.6.2010 - Alexander Aeschbach gewann das Eglosheimer Kriterium über 81 km vor Sebastian Frey. Leif Lampater wurde Achter.

3.6.2010 - Bei der ersten Etappe der Luxemburg-Rundfahrt konnte Sebastian Siedler im Massensprint den vierten Platz belegen. Es siegte der Italiener Giovanni Visconti. In der Gesamtwertung führt der Franzose Cyril Lemoine zeitgleich mit Gregory Rast, der diese fünftägige Rundfahrt 2007 gewinnen konnte. Lance Armstrong ist mit einer Sekunde Rüchstand Dritter.

2.6.2010 - Bei der 17. Nacht von Gelsenkirchen belegte Sven Krauss den dritten Platz. Giuseppe Atzeni wurde Sechster. Leif Lampater belegte Platz zehn.

1.6.2010 - Andere Gesichter in Zürich-Oerlikon

In Abwesenheit des Seriensiegers Franco Marvulli sahen die Wettbewerbe am dritten Renntag auf der offenen Bahn in Zürich-Oerlikon andere Gesichter ganz oben auf dem Treppchen. Im Scratch siegte Dominique Stark vor Loic Perizzolo und Bruno Menzi. Im Ausscheidungsfahren hatte Loic Perizzolo vor Claudio Imhoff und Alexander Aeschbach die Nase vorn. Anschließend siegte Aeschbi im Australienne. Das abschliessende Punktefahren entschied dann wieder Loic Perizzolo für sich. - Ergebnisse von der Bahn in Oerlikon

1.6.2010 - Heute feiern Geburtstag: Marino Basso wird 65 und Daniel Schlegel wird 29 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

31.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Dino Zandegu wird 70, Karl Heberle wird 67, Sergio Gerosa und Jean-Luc Vandenbroucke werden 55, Eric Louvel wird 48 und Ryan McKenzie wird 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

30.5.2010 - Basso fuhr den Giro nach Hause

Zum zweiten Mal nach 2006 hat Ivan Basso den Giro d´Italia gewonnen. Beim abschliessenden Zeitfahren über 15km reichte dem Italiener ein 15ter Platz um die Gesamtwertung vor dem Spanier David Arroyo (1:51 zurück) und dem Italiener Vincenzo Nibali (2:37) für sich zu entscheiden. Die im Vorfeld des Giros als Favoriten gehandelten Cadel Evans (Fünfter mit 3:27), Alexandre Vinokourov (Sechster mit 7:06) und Carlos Sastre (Achter mit 9:39) hatten keine Chance mehr auf einen Podiumsplatz. Bester Deutscher war Linus Gerdemann auf Platz 16, für ihn die bislang beste Platzierung in einer dreiwöchigen Landesrundfahrt.

Der diesjährige Giro wird durch viele Überraschungen auf den Flachetappen, durch mehrere Führungswechsel und durch die Dominanz des Team Liquigas-Doimo bei den Bergetappen in Erinnerung bleiben. Ein Clou ist auch der dritten Gesamtrang von Vincente Nibali, der erst wenige Tage vor dem Start anstelle des unter Dopingverdacht geratenen Vorjahresdritten Franco Pellizotti nachnominiert wurde und zwischenzeitlich sogar mit dem Rosa Trikot des Gesamtführenden durch die Gegend fuhr.
Die Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 40.Bradley Wiggins, 45.Filippo Pozzato, 88.Greg Henderson, 100.Sébastian Hinault, 124.Luke Roberts, 125.Svein Tuft, 129.Michael Mørkøv, 130.Graeme Brown und 136.Damien Gaudin. - alle Einzelergebnisse vom Giro d´Italia bei Live-Radsport.ch

30.5.2010 - Sieg bei der Bayern-Rundfahrt geht zum ersten Mal nach Belgien

Kräftiger Seitenwind riss das Feld bei der Schlussetappe der Bayern-Rundfahrt immer wieder auseinander. Dem Polen Marcin Sapa gelang ein Ausreissersieg vor dem australischen Bahn-Weltmeister Travis Meyer. Alex Rasmussen führte das Feld als Dritter ins Ziel und konnte Gerald Ciolek im Spurt knapp bezwingen. Sebastian Siedler wurde Siebter und Leigh Howard kam als Zehnter ein.
Der Gesamtsieg ging an Maxime Monfort, der sich den Vorsprung von 12 Sekunden auf den Italiener Adriano Malori beim Zeitfahren am Vortag herausgefahren hatte. Damit siegte bei der Bayern-Rundfahrt, bei der in den letzten zwanzig Jahren mit wenigen Ausnahmen deutsche Fahrer triumphieren konnten, zum ersten Mal ein Belgier. Bester Deutscher wurde Simon Geschke auf Platz vier.
Die Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 5.Christophe Riblon, 15.Martin Elmiger, 19.Niki Terpstra, 53.Sebastian Siedler, 75.Leigh Howard, 96.Frank Høj, 97.Angelo Furlan, 100.Alex Rasmussen und 111.Ralf Matzka. - zur Homepage des Veranstalters

30.5.2010 - Stijn Devolder gewann die Belgien-Rundfahrt vor Dominique Cornu und Bram Tankink. Mit Lazlo Bodrogi (32.), Iljo Keisse (46.), Jimmy Casper (79.) und Nicky Cocquyt (93.) konnten sich vier Fahrer mit Sixdays-Erfahrung im Gesamtklassement platzieren. - zur Homepage des Veranstalters

30.5.2010 - Thomas Juhas gewann das Altstadtkriterium in Templin. Andreas Müller belegte den dritten Platz. Sascha Richter wurde Fünfter.

30.5.2010 - Sven Krauss belegte beim 25. Empfinger Radkriterium den dritten Platz.

30.5.2010 - Marcel Barth belegte beim Kriterium Rund um die Post in Breitenworbis den siebten Platz.

30.5.2010 - Joachim Holz feiert heute seinen 72.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

29.5.2010 - Ein anspruchsvolles Zeitfahren über 27,8km sorgte am vorletzten Tag der Bayern-Rundfahrt für eine Vorentscheidung. Der Belgier Maxime Monfort fuhr die schnellste Zeit und übernahm die Führung in der Gesamtwertung.

28.5.2010 - Die Königsetappe am dritten Tag der Bayern-Rundfahrt hielt nicht ganz, was der Name verspricht, denn fast das gesamte Feld kam gemeinsam ins Ziel. Gerald Ciolek hatte am Ende die Nase vorn. Christophe Riblon wurde Achter. Zum Opfer der Bayrischen Berge wurde der Gesamtführende Leigh Howard, der bereits an der ersten Bergwertung den Anschluß verlor und dadurch fast 15 Minuten einbüßte. Die Gesamtführung übernahm mit einem vierten Tagesplatz der Auftaktsieger Ruben Perez Moreno.

28.5.2010 - Jimmy Casper gewann an seinem 32.Geburtstag den Massensprint der dritten Etappe der Belgien-Rundfahrt. Kenny van Hummel wurde Sechster.

28.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Kay-Werner Nielsen wird 89, Roger Queugnet wird 87 und Jimmy Casper wird 32 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

27.5.2010 - Auch die zweite Etappe der Bayern-Rundfahrt endete im Massensprint und wie am Vortage belegte Leigh Howard den zweiten Platz, diesmal hinter Robert Wagner. Dank der Zeitgutschriften bei Sprintwertungen während der Etappe konnte der Australier die Gesamtführung übernehmen. Sebastian Siedler wurde heute Siebter.

27.5.2010 - Kenny van Hummel gewann den Massensprint der zweiten Etappe der Belgien-Rundfahrt. Jimmy Casper wurde Dritter.

27.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Constantin Khrabzov wird 52 und Ingmar De Poortere und Nicholas Sanderson werden 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

26.5.2010 - Zum Auftakt der fünftägigen Bayern-Rundfahrt gewann der Spanier Ruben Perez Moreno im Massensprint vor den Australier Leigh Howard. - zur Homepage des Veranstalters

26.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Terry Hammond wird 53 und Alexei Markov wird 31 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

25.5.2010 - Überraschende Ergebnisse in Zürich-Oerlikon

Auch am zweiten Renntag auf der offenen Bahn in Zürich-Oerlikon war die Schweizer Bahnelite komplett versammelt und lieferte sich spannende Rennen mit einigen überraschenden Ergebnissen. Alain Lauener siegte im Keirin vor Bruno Menzi und Claudio Imhoff. Der wiederum düpierte die Konkurrenz beim Ausscheidungsfahren und siegte vor Alexander Aeschbach und Menzi. Franco Marvulli kam diesmal nur auf Platz sechs. Dafür hielt sich Marvulli im Scratch schadlos. Er gewann vor Menzi und Lauener. Aeschbach wurde Siebter. Und auch im Punktefahren hieß der Sieger Franco Marvulli. Aechbach wurde Vierter und Menzi Siebenter. - Ergebnisse von der Bahn in Oerlikon

25.5.2010 - Ferdinand Bracke feiert heute seinen 71.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

24.5.2010 - Lampater / Grasmann mit Gesamtsieg bei der Drei-Bahnen-Tournee

Leif Lampater / Christian Grasmann haben die Gesamtwertung der Drei-Bahnen-Tournee gewonnen. Bei der letzten Station in Dudenhofen setzten sie sich im Zweier-Mannschaftsfahren gegen Marcel Kalz / Robert Bengsch durch. Tagesdritte wurden etwas überraschend Sascha Richter / Daniel Musiol. Auch Benjamin Edmüller / Karl-Christian König (5.), Milan Kadlec / Alois Kankovsky (6.), Sven Krauss / Michael Schweizer (9.) und Max Stahr / Erik Mohs kamen unter die ersten Zehn.
Im Punktefahren hatte diesmal Robert Bengsch die Nase vorn. Sven Krauss, Andreas Müller, Milan Kadlec und Andreas Graf folgten auf den Plätzen zwei bis fünf. Leif Lampater, Christoph Meschenmoser und Erik Mohs kamen auf die Plätze sieben bis neun.

23.5.2010 - Drei-Bahnen-Tournee wird in Öschelbronn fortgesetzt

Bei der zweiten Station der Drei-Bahnen-Tournee in Öschelbronn konnten sich Marcel Kalz / Robert Bengsch im Zweier-Mannschaftsfahren durchsetzen. Leif Lampater / Christian Grasmann, Milan Kadlec / Alois Kankovsky, Andreas Müller / Sebastian Frey, Sven Krauss / Michael Schweizer und Benjamin Edmüller / Karl-Christian König folgten auf den PLätzen zwei bis sechs. Auch Max Stahr / Erik Mohs (als 8.) und Christoph Meschenmoser / Tobias Morlok (als 10.) kamen unter die ersten Zehn.
Marcel Kalz konnte auch ein Punktefahren vor Milan Kadlec und Benjamin Edmüller für sich entscheiden. Andreas Müller (5.), Sven Krauss (7.) und Karl-Christian König (10.) kamen ebenfalls unter die ersten Zehn.

23.5.2010 - Wim Stroetinga feiert heute seinen 25.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

22.5.2010 - Drei-Bahnen-Tournee beginnt in Oberhausen

Aus der traditionell über Pfingsten ausgetragenen Vier-Bahnen-Tournee ist in diesem Jahr eine Drei-Bahnen-Tournee mit Wettbewerben in Oberhausen, Öschelbronn und Dudenhofen geworden. Bei der ersten Etappe in Oberhausen konnten Leif Lampater / Christian Grasmann das Zweier-Mannschaftsfahren für sich entscheiden. Zweite wurden Sven Krauss / Michael Schweizer vor Marcel Kalz / Robert Bengsch, Milan Kadlec / Alois Kankovsky und Max Stahr / Erik Mohs. Auch Benjamin Edmüller / Karl-Christian König (als 7.) und Andreas Müller / Sebastian Frey (als 8.) kamen unter die ersten Zehn.

22.5.2010 - Herzlichen Glückwunsch den Geburtstagskinder des heutigen Tages: Fabio Sacchi wird 36 und Marcel Barth wird 24.

21.5.2010 - Herzlichen Glückwunsch den Geburtstagskinder des heutigen Tages: Mark Cavendish wird 25 und Daniel Holloway wird 23.

18.5.2010 - Verspäteter Saisonauftakt in Zürich-Oerlikon

Nachdem die ersten beiden Termine der diesjährigen Dienstags-Rennen auf der offenen Bahn in Zürich-Oerlikon wegen Dauerregens abgesagt werden mussten, sah der Auftakt der Sommersaison sieben Rennen von Profis, Junioren und Damen. Gleich zum Auftakt zeigte Oerlikon-Dauersieger Franco Marvulli mit einem Sieg im Ausscheidungsfahren, dass er auch in diesem Sommer die Dienstagsrennen sehr ernst nimmt. Tristan Marguet wurde Fünfter. Das Scratch-Rennen wurde eine Beute des endschnellen Jan Keller. Marvulli und Marguet kamen als Dritte und Vierte ein. Alexander Aeschbach wurde Sechster. Bruno Menzi kam auf Platz acht. Im Punktefahren hieß der Einlauf Marguet vor Aeschbach und Marvulli. Bei den Stehern konnte sich Giuseppe Atzeni durchsetzen. Reto Frey, Mario Birrer, Peter Jörg und Bruno Menzi kamen auf die nächsten Plätze. - Ergebnisse von der Bahn in Oerlikon

18.5.2010 - Herzlichen Glückwunsch den Geburtstagskinder des heutigen Tages: Sascha Richter wird 29 und Niki Terpstra wird 26.

17.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Sigmund Hermann wird 51 und Joan Llaneras wird 41 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

13.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Tony Gowland wird 65 und Philippe Vernet wird 49 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

12.5.2010 - Der gestrige frühe Ruhetag des Giro d´Italia brachte die Fahrer von Holland nach Italien wo heute ein Mannschaftszeitfahren über 33 km zu absolvieren war. Schnellstes Team war Liquigas, was dem Giro nach der vierten Etappe den vierten Träger des rosa Trikots bescherte. Vincenzo Nibali führt jetzt die Gesamtwertung an. Die deutschen Fahrer fielen leicht zurück, zumal der bislang bestplatzierte Deutsche Marcel Sieberg seine Kollegen vom Team Milram nicht halten konnte, die nach schwachem Start noch bis auf Platz zehn vorfuhren. Für einige Giro-Favoriten sieht es schon düster aus, bevor der Giro richtig begonnen hat: Cadel Evans (1:59 Rückstand), Carlos Sastre (2:13) und Bradley Wiggins (4:36) müssen in den Bergen schon einiges an Zeit wieder gut machen.

12.5.2010 - Damien Pommereau feiert heute seinen 32.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

10.5.2010 - Wie am Vortage wurde auf der dritten Etappe des Giro d´Italia (Amsterdam-Middelburg) das Feld durch scharfen Wind und mehrere Stürze auseinandergerissen. Cadel Evans ereilte das selbe Schicksal wie dem gestrigen Träger des rosa Trikots: Er stürzte zwei Mal und verlor fast eine Minute auf die 26 Fahrer starke Spitzengruppe. Die Etappe gewann der Belgier Wouter Weylandt vor dem Australier Graeme Brown. Mit Robert Förster (3.), Danilo Hondo (4.), Andre Greipel (6.) und Linus Gerdemann (7.) waren gleich vier Deutsche unter den ersten Zehn des Tages. Hondo (Etappensieger 2001) Förster (Etappensieger 2006 und 2007) und Greipel (Etappensieger 2008) hätten gern wieder einmal ganz oben auf dem Treppchen gestanden. Neuer Träger des rosa Trikots wurde Alexandre Vinokourov. Marcel Sieberg (als 5.), Greipel (als 7.) und Gerdemann (als 8.) sind unter den Top Ten platziert und hoffen, noch weiter nach vorn zu kommen, bevor es in die Berge geht. Letzter deutscher Trägr des rosa Trikots war vor exakt vier Jahren Olaf Pollack, damals in Diensten des Team Gerolsteiner.

9.5.2010 - Enge Straßen, Wind und viele Stürze prägten die zweite Etappe des Giro d´Italia von Amsterdam nach Utrecht. Einer der Leidtragenden war Bradley Wiggins, der gleich zwei Mal auf den Asphalt musste und dadurch den Kontakt zur Spitzengruppe verlor. Die Etappe gewann Tyler Farrar in einer Sprintentscheidung. André Greipel konnte den Columbia-Zug im Sprintfinale nicht nutzen und kam auf Platz vier ein. Graeme Brown wurde Achter. Neuer Träger des rosa Trikots wurde Cadel Evans. Marcel Sieberg ist der bestplatzierte Deutsche auf Platz neun.

9.5.2010 - Svein Tuft feiert heute beim Giro d´Italia seinen 33.Geburtstag. Er belegte Platz 104. Herzlichen Glückwunsch!

8.5.2010 - Bradley Wiggins fährt zum Auftakt des Giro d´Italia ins rosa Trikot

Bradley Wiggins gewann in Amsterdam den Prolog des 93.Giro d`Italia und startet morgen im rosa Trikot zur ersten Etappe. Im Einzelzeitfahren über 8,4 km war der Bahn-Olympiasieger 2 Sekunden schneller als Brent Bookwalter und Weltmeister Cadel Evans. Alexandre Vinokourov und Greg Henderson folgten mit 5 Sekunden Rückstand auf dem Plätzen vier und fünf. Bester deutscher Fahrer war Marcel Sieberg auf Platz 13.
Insgesamt sind 11 deutsche Fahrer beim diesjährigen Giro am Start. Sie hoffen auf die eine oder andere vordere Platzierung oder womöglich sogar auf einen Etappensieg. Für eine Top Ten-Platzierung in der Gesamtwertung wird es kaum reichen. Damit wird auch in diesem Jahr eine lange Tradition fortgesetzt. Noch nie in der 101jährigen Geschichte des Giro hat es ein deutscher Fahrer am Ende unter die ersten Drei geschafft. Die Schweiz stellte mit Hugo Koblet (1950), Carlo Clerici (1954) und Tony Rominger (1995) immerhin schon drei Sieger, doch ohne ihren Top-Fahrer Fabian Cancellara, der sich auf die Tour de France konzentriert, sind von den Eidgenossen vordere Platzierungen nicht zu erwarten.
Die drei Erstplatzierten des Vorjahres - Denis Menchov, Danilo Di Luca und Franco Pellizotti - sind in diesem Jahr nicht am Start. Pellizotti war erst vor wenigen Tage wegen schwankender Blut-Werte suspendiert worden. Mit Ivan Basso (2006), Damiano Cunego (2004), Gilberto Simoni (2001 und 2003) und Stefano Garzelli (2000) sind vier ehemalige Giro-Sieger dabei. Doch als Favoriten gelten andere: Cadel Evans, Carlos Sastre und Alexandre Vinokourov werden die größten Chancen eingeräumt. Vermutlich wird es also einen neuen Giro-Sieger geben. Die Zeit der klaren Favoriten scheint vorbei. Dominierende Fahrer wie die Rekordgewinner Alfredo Binda (1925, 1927, 1928, 1929 und 1933), Fausto Coppi (1940, 1947, 1949, 1952 und 1953) oder Eddy Merckx (1968, 1970, 1972, 1973 und 1974) sind derzeit nicht in Sicht.
Da beim Giro auch einige Fahrer mit Sixdays-Erfahrung dabei sind, werden wir immer dann vom Giro berichten, wenn sich einer dieser Fahrer in Szene setzten konnte. - zur Startliste des Giro d´Italia

8.5.2010 - Auf den beiden letzten Etappen der "International Azerbaïjan Tour" im Iran konnte das Team des PCS Team Irschenberg nicht an die Erfolge der ersten Tage anknüpfen und verlor auf anspruchsvollen Etappen den Anschluß an die vorderen Platzierungen. Im Schlußklassement fanden sich Christian Grasmann und Benjamin Edmüller auf den Plätzen 41 und 44 wieder. Karl-Christian König gab das Rennen am vorletzten Tag auf. Bester Bayer war allerdings Tobias Erler für das iranische Tabriz Petrochemical Cycling Team auf Platz 26.

8.5.2010 - Martin Elmiger gewann die vierte Etappe der "Vier Tage von Dünkirchen" und geht als Gesamtführender in die abschliessende fünfte Etappe. Der bisherige Spitzenreiter Alex Rasmussen verlor den Anschluß an die etwa 25köpfige Spitzengruppe und gab die Rundfahrt ohne Aussicht auf eine vordere Platzierung vorzeitig auf.

8.5.2010 - Bert Grabsch gewann das Wittenberger Altstadtrennen.

8.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Willi Hochgeschurtz wird 79 und Horst Schütz wird 59 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

7.5.2010 - Alex Rasmussen gewann auch die dritte Etappe der "Vier Tage von Dünkirchen" und übernahm die Führung in der Gesamtwertung.

7.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Mikhail Ignatyev und Andrea Pinos werden 25 und Arno Van Der Zwet wird 24 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

6.5.2010 - Christian Grasmann im Iran erfolgreich

Ein Team des PCS Team Irschenberg wurde zur "International Azerbaïjan Tour" in den Iran eingeladen. Dabei gelang es Christian Grasmann, Benjamin Edmüller und Karl-Christian König insbesondere auf der zweiten Etappe, sich eindrucksvoll in Szene zu setzen. So waren die Irschenberger mit mehreren Fahrern in einer großen Fluchtgruppe, die aber vom Feld wieder geschluckt wurde. Edmüller und Grasmann konnten sich noch einmal aus dem Feld lösen und mussten sich im Finale nur dem Iraner Amir Zargari geschlagen geben.
Tobias Erler, ein weiterer Irschenberger, fährt in diesem Sommer für das iranische "Tabriz Petrochemical Cycling Team" und hat die Einladung der Bayern eingefädelt. Auf der schweren ersten Etappe konnte Erler als Zweiter auftrumpfen und eine gute Basis für die erfolgreichste deutsche Platzierung in der Gesamtwertung legen. Auf der dritten Etappe wurde Erler Siebter, die vierte Etappe beendete Benjamin Edmüller auf Platz drei. Nach vier Tagesabschnitten liegt Erler in der Gesamtwertung auf Platz drei. Die "International Azerbaïjan Tour" führt insgesamt über vier Etappen.

6.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Hannes Junkermann wird 76 und Ismaël Kip wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

5.5.2010 - Die erste Etappe der "Vier Tage von Dünkirchen" (die fünf Tage dauern werden...) gewann der Däne Alex Rasmussen im Spurt des Feldes eindrucksvoll vor Milram-Profi Gerald Ciolek, der ja nun gewiß im Sprint kein langsamer ist...

3.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Rolf Roggendorf wird 71, Hans Känel wird 57, Frank Kowatschitsch wird 36, Robert Slippens wird 35 und Christian Kux wird 25 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

2.5.2010 - Jan Eric Schwarzer (mit Schrittmacher Christian Dippel) gewann den «Frühjahrspreis der Steher» in Heidenau vor Mario Vonhof und Peter Jörg.

2.5.2010 - Bei den Bayrischen Straßenmeisterschaften in Karbach belegten Sebastian Frey und Daniel Musiol die Plätze vier und sechs.

2.5.2010 - Bei den Berliner Straßenmeisterschaften über 143 km wurde Sascha Richter Berliner Vizemeister. Tino Thömel und Thomas Juhas belegten die Plätze drei und fünf.

2.5.2010 - Robert Bartko war bei den Landesmeisterschaften Brandenburgs am Start und belegte Platz acht.

2.5.2010 - Bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften von Sachsen und Sachsen-Anhalt kamen Erik Mohs und Christian Kux als Siebte und Achte ins Ziel.

2.5.2010 - Luc Colijn feiert heute seinen 52.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

1.5.2010 - Andi Beikirch steigt aus dem Sattel

Wie im Vorjahr wurde der Große Preis der Sparkasse Neuss als Omnium auf einem Innenstadtkurs ausgetragen. Und wie im Vorjahr hieß der Sieger Andreas Beikirch, diesmal zusammen mit dem Nachwuchsfahrer Max Stahr. Zweite wurden Lars Teutenberg und Joachim Tolles vor dem Schweizer Alexander Aeschbach, der Boris Fastring an seiner Seite hatte.
Für Andi Beikirch war es das letzte Rennen seiner 16jährigen Profikarriere. Der 40jährige aus Titz wird sich zukünftig ganz seiner Familie und seinem Job als Repräsentant eines Fahrradherstellers widmen. Bereits am Tag zuvor hatte er sich von "seiner" Bahn in Büttgen verabschiedet. Beim «Spurt in den Mai», den Beikirch in den vergangenen Jahren sieben Mal gewinnen konnte, belegte er diesmal zusammen mit Max Stahr den zweiten Platz. Es siegten Alexander Aeschbach und Danny Stam. Dritte wurden Sven Krauss und Moritz Pfeiffer. Nach den Wettbewerben feierten die Besucher mit Freibier ihren Lokalmatadoren mit einer «Good-Bye Andi Party».
Andreas Beikirch bestritt im Laufe seiner Karriere 122 Sechstagerennen, von denen er vier gewinnen konnte. Die erfolgreichste Zeit des "Spätstarters" waren die Jahre 2001 bis 2006, als er mit Andreas Kappes ein festes Team bildete. Gemeinsam fuhren sie 25 Sechstagerennen, gewannen in Dortmund 2002 und Stuttgart 2004 und wurden zudem noch Europameister 2003.

1.5.2010 - Fabian Wegmann wiederholt Vorjahressieg in Frankfurt

Seit 1962 wird am 1.Mai in Frankfurt radgefahren. Nur an den neuen Namen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" mag ich mich nicht gewöhnen. Das Rennen wird jedoch in alter Tradition fortgesetzt. An der Strecke durch das Taunus-Mittelgebirge hat sich wenig verändert und ebenso wie der Vorgänger "Rund um den Henninger Turm" bleibt das Rennen nach den Vattenfall Cyclassics das am höchsten eingestufte Radrennen Deutschlands.
Fabian Wegmann konnte nach 202 km den Spurt von vorn gewinnen und seinen Vorjahressieg wiederholen. Das gelang nicht einmal Erik Zabel, der mit drei Siegen 1999, 2002 und 2005 Rekordgewinner in Frankfurt ist. Die beiden Belgier Geert Verheyen und Bert Scheirlinckx landeten auf den Plätzen zwei und drei. Nur die 28 Fahrer, die nach der Hälfte des Rennens eine Spitzengruppe bilden konnte, beendeten das Rennen. Somit war Niki Terpstra als 28. auch der letzte.
Im U23-Rennen über 140 km kam es zum Massensprint, den Tino Thömel vor Wesley Kreder für sich entscheiden konnte. - Quelle: Homepage des Veranstalters

1.5.2010 - Alex Rasmussen gewann den "Grand Prix Herning" über 200km. Das Rennen gilt in Dänemark als die wahre "Hölle des Nordens", denn mit 16 Schotterabschnitten, die insgesamt über 30 Kilometer führen, steht der dänische Frühjahrsklassiker dem Rennen Paris-Roubaix in nichts nach.

1.5.2010 - Heute feiern Geburtstag: Valère Frennet wird 71, Gerry Verlinden wird 56, Frédéric Vichot wird 51, Claudio Golinelli wird 48 und Darren Young wird 34 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

29.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Frank Atkins wird 66, Roger Young wird 57 und Philippe Ermenault wird 41 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

28.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Pino Cerami wird 88, Carlo Rancati wird 70, Lucien Aimar wird 69, Martin Rietveld wird 57, Bradley Wiggins wird 30 und David Gisiger wird 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

27.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Horst Holzmann wird 80, Herbert Weinrich wird 78, Harry Steevens wird 65 und Dante Rezze wird 47 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

26.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Emil Reinecke wird 77 und Philippe Chevallier wird 49 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

25.4.2010 - Weltcup: Vinokurow siegt in Belgien

Zum zweiten Mal nach 2005 hat Alexander Vinokurow den Klassiker "Lüttich-Bastogne-Lüttich" gewonnen. Am letzten Anstieg in Ans konnte er seinen Fluchtgefährten Alexandr Kolobnev abschütteln. Im Ziel wurde der Kasache vom Publikum mit Pfiffen empfangen. Einige pfiffen sicherlich wegen Vinokurows Dopingvergehen, andere pfiffen, weil es dem Einheimischen Philippe Gilbert den ersehnten Sieg vermasselt hat.
An seinem 30.Geburtstag belegte Alejandro Valverde den dritten Platz. Der Sieger von 2006 und 2008 führte das Feld mit einer guten Minuten Rückstand auf den Sieger ins Ziel. Bester Deutscher war Paul Martens auf Rang 15.
Die Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Vergangenheit: 74.Bradley Wiggins und 104.Yaroslav Popovych.
"Lüttich-Bastogne-Lüttich" ist der älteste heute noch ausgetragene Klassiker. 1892 wurde er erstmalig ausgetragen. Nach einigen Unterbrechungen wurde in diesem Jahr die 96.Austragung gefahren. Bislang gab es erst zwei deutsche Siege. 1930 gewann Hermann Buse, 1979 hatte Dietrich Thurau die Nase vorn. Rekordgewinner ist Eddy Merckx mit fünf Erfolgen. - das vollständige Ergebnis bei Cyclingnews.com

25.4.2010 - Eine vordere Platzierung war Matthé Pronk bei seinem letzten Profi-Rennen nicht vergönnt. Bei der "Ronde van Noord-Holland" über 211 km belegte er den 75.Platz. Sein Team-Kollege Jens Mouris kam auf Platz drei. Es gewann der Deutsche Robert Wagner (Team Skil-Shimano).

25.4.2010 - Daniel Musiol gewann die Offene Kriteriumsmeisterschaft "Am Schwapp" in Fürstenwalde.

25.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Steve Hromjack wird 80, Gerrie Fens wird 59, Lucien Zelck wird 58 und Ueli Anderwert wird 44 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

24.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: André Darrigade wird 81, Michael Grenda wird 48, Peter Stevenhaagen wird 45, Michael Berling wird 28 und Sergey Lagkuti wird 25 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

22.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Francis Castaing wird 51, Marat Satybaldiev wird 48 und Robert Hunter und Nicolas Reynaud werden 33 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

21.4.2010 - Olaf Pollack muss Meistertitel abgeben

Der BDR hat dem doping-gesperrten Olaf Pollack die beiden 2009 in Erfurt gewonnenen Deutschen Meistertitel im Punktefahren und im Madison aberkannt. Pollack war kurz vor den Meisterschaften getestet worden und die Urinprobe hatte ein positives Ergebnis erbracht. Erstmals gab nun der BDR bekannt, dass es sich bei der ermittelten verbotenen Substanz um Epoetin-delta handelt. Dieser Wirkstoff wird bei einer Anämie (Blutarmut) verwendet.
Offen bleibt, ob die seinerzeit Zweitplatzierten Roger Kluge (Punktefahren) und Robert Bengsch / Marcel Kalz (Madison) nachträglich zu Meistern gekürt werden. Auf jeden Fall wird Pollacks Madisonpartner Kluge den Meistertitel im Madison ebenfalls verlieren. - Quelle: dpa

20.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Armin von Büren wird 82, Serge Aubey wird 57, Rolf Soerensen wird 45 und Steve Schets wird 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

19.4.2010 - Vor 125 Jahren wurde John Stol geboren

John Stol war der erste Holländer, der ein Sechstagerennen gewinnen konnte. Er wurde am 19.4.1885 - heute vor 125 Jahren - in Amsterdam geboren. Mit 21 Jahren wurde er Profi. Er war ein Ausdauerspezialist, der einen Weltrekord über 20 km Tandemfahren aufstellte (zusammen mit Thaddäus Robl) oder auch mal ein 24-Stunden-Rennen in Berlin gewann. Allerdings wurde er auch 3x Holländischer Meister im Bahnsprint.
John Stol bestritt 15 Sechstagerennen, von denen er sechs gewinnen konnte, davon fünf zusammen mit Walter Rütt (New York 1907, Belin 1911, Frankfurt 1911, Berlin Februar 1912 und Berlin März 1912).
John Stol starb am 26.7.1973 in Amsterdam. Er wurde 88 Jahre alt.

19.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Ludo Janssens und Hugo Scrayen werden 68 und Sebastien Ivars wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

18.4.2010 - Weltcup: Philippe Gilbert gewann das Amstel Gold Race

Im Vorjahr war er noch Vierter geworden, doch in diesem Jahr kletterte Philippe Gilbert als erster den gefürchteten Cauberg hinauf. Der Belgier gewann das Amstel Gold Race vor Ryder Hesjedal und Enrico Gasparotto. Bester Deutscher war Paul Martens auf Platz elf.
Wegen der Flugbehinderungen in Europa nach dem Vulkanausbruch auf Island konnte einige der Mitfavoriten nicht nach Belgien reisen. Dies betraf hauptsächlich spanische Sportler, aber auch Bradley Wiggins, der seinen Wohnsitz in Spanien hat.
Die Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 41.Michel Kreder, 80.Filippo Pozzato und 88.Maxime Bouet.
Vorjahressieger Sergei Ivanov wurde Zwölfter. Die Sieger von 2008 (Damiano Cunego) und 2006 (Frank Schleck) belegten die Plätze sechs und sieben. In den bislang 45 Austragungen des Amstel Gold Race schafften es überhaupt erst vier Fahrer, sich mehrfach in die Siegerliste einzutragen. Eddy Merckx (1973 & 1975), Gerrie Knetemann (1974 & 1985) und Rolf Järmann (1993 & 1998) siegten je zwei Mal. Rekordgewinner ist allerdings Jan Raas, der 1977, 1978, 1979, 1980 und 1982 siegreich war. Deutsche Siege gab es bislang durch Olaf Ludwig (1992), Erik Zabel (2000) und Stefan Schumacher (2007). - das vollständige Ergebnis bei Cyclingnews.com

18.4.2010 - Sven Krauss gewann "Rund um Düren" über 160 km im Spurt vor Michael Schweizer und Steffen Radochla.

18.4.2010 - Sebastian Frey wurde bei einem Rundstreckenrennen in Backnang Zweiter hinter Simon Horstmann. Frey ist reamateurisiert und fährt in dieser Saison für das Team Baier Landshut.

18.4.2010 - Sascha Richter belegte beim Rundstreckenrennen "Rund im Spreetal" einen fünften Platz.

18.4.2010 - Der Tscheche Milan Kadlec gewann das 49.Kirschblütenrennen im österreichischen Wels. Vorjahressieger Werner Riebenbauer platzierte sich auf Rang sechs.

18.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Christian Muselet wird 58 und Bernt Johansson wird 57 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

16.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Rolf Maurer wird 72, Marc Madiot wird 51 und Herman Frison wird 49 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

15.4.2010 - Auch Matthé Pronk beendet seine Karriere

Eigentlich wollte Matthé Pronk wie im Vorjahr im September die Spanienrundfahrt bestreiten und danach seine Karriere ausklingen lassen. Doch jetzt beschloss der 35jährige Holländer, schon früher Schluss zu machen. Am 25. April will er bei der Ronde van Noord-Holland sein letztes Profirennen bestreiten.
Seine größten Erfolge feierte Matthé Pronk auf der Bahn. 2007 und 2008 wurde er Europameister hinter dem Derny. Zeitweise hielt er mit 66,017 Km den Stundenweltrekord hinter der Dernymaschine. Matthé Pronk bestritt 30 Sechstagerennen, viele davon zusammen mit seinem jüngeren Bruder Jos Pronk. Ein fünfter Platz in Grenoble 2004 war dabei seine beste Platzierung. - Quelle: Team Vacansoleil

15.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Valère van Sweevelt wird 63 und Lucasz Bujko wird 24 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

14.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Günther Badstübner wird 80, Maurice Joosen wird 76, Danny Lauwers wird 52, Lorenzo Lapage wird 44 und Christian Weber wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

13.4.2010 - Servais Knaven beendet seine Karriere

Milram-Profi Servais Knaven hat sein baldiges Karriereende verkündet. Am 15.August will er bei einem Kriterium im niederländischen Grenzstädtchen Etten-Leur, nahe seiner belgischen Wahlheimat Meerle, zum letzten Mal im Sattel sitzen. Danach wechselt er in die Sportliche Leitung des deutschen ProTour-Rennstalls.
Nach 17 Profijahren verlässt im Sommer einer der dienstältesten Rennfahrer das internationale Peloton. Zu den größten Erfolgen seiner langen Karriere zählen der niederländische Meistertitel 1995, ein Tour de France-Etappensieg 2003 und der Triumph im Jahr 2001 bei „seinem Radklassiker“ Paris-Roubaix.
Gelegentlich hat Knaven das ein oder andere Sechstagerennen bestritten, zuletzt in Apeldoorn 2009. Bei fünf Sechstagerennen war ein fünfter Platz in Zuidlaren 2007 zusammen mit Leon van Bon seine beste Platzierung. - Quelle: Team Milram

13.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: René Strehler wird 76, Olaf Ludwig wird 50 und Sipke Zijlstra wird 25 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

12.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Dennis Rasmussen und Mario Traversoni werden 38 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

11.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Jorgen-Bo Petersen wird 40, Antonio Tauler wird 36 und Sebastien Turgot wird 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

10.4.2010 - Servais Knaven vor Rekord bei Paris-Roubaix

Milram-Profi Servais Knaven steht vor einem Rekord beim morgigen Weltcuprennen "Paris-Roubaix". Der 39jährige will bei seinem 16.Start auch zum 16.Mal ins Ziel kommen. Der Sieg bei der „Hölle des Nordens“ 2001 gehört zu den größten Erfolgen des Holländers in seiner 17jährigen Profikarriere.
Zwar war zuvor der Belgier Raymond Impanis - Sieger von 1954 - ebenfalls 16 mal in Roubaix angekommen, aber er hat mehr Start dafür gebraucht.
Bei der morgigen Rekordfahrt wird Servais Knaven das Team Milram als Kapitän anführen. Luke Roberts, Niki Terpstra und Roger Kluge werden ihn nach Kräften unterstützen. Deutsche Fahrer hatten bei diesem Traditionsrennen bislang wenig zu erben. 107 mal wurde "Paris-Roubaix" schon gefahren und erst einmal stand ein deutscher Fahrer ganz oben auf dem Treppchen. Das war Josef Fischer bei der allerersten Austragung im Jahre 1896...

10.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Werner Stutz wird 48 und Austin Carroll wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

9.4.2010 - Pollack verzichtet auf juristische Auseinandersetzungen

Olaf Pollack wird gegen die gegen ihn vom BRD verhängte Sperre bis zum 13. September 2011 nicht weiter juristisch vorzugehen. "Gerade auch wegen der Beendigung meiner aktiven Karriere hätten Aufwand und mögliches Ergebnis in keinem vernünftigen Verhältnis gestanden", wird Pollack zitiert. Die einem Doping-Test im Sommer 2009 entnommenen A- und B-Proben hatten zwei deutlich voneinander abweichende Testergebnisse gezeigt. Pollack hatte bei den Deutschen Bahnmeisterschaften im Juli 2009 zwei Titel geholt und war kurze Zeit später wegen einer Augenerkrankung, die seine Sehkraft dezimierte, vom Leistungssport zurückgetreten. - Quelle: Lausitzer Rundschau

9.4.2010 - Sven Krauss gewann die zweite Etappe der Mallorca-Rundfahrt und übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung.

8.4.2010 - Vor 35 Jahren starb Henk Lakeman

Auch wenn die Sportlichen Erfolge von Henk Lakeman eher bescheiden blieben, so war er doch einer der beliebtesten Sechstagefahrer der frühen Fünfziger Jahre. Er sorgte für die gute Laune auf der Bahn, schmetterte in den Pausen Operetten-Melodien und zog auch mal während der Neutralisation mit einem Akkordeon auf dem Rad singend seine Runden.

De Zingende Wielrenner fuhr zwischen 1949 und 1953 21 Sechstagerennen, die meisten davon zusammen mit Cor Bakker. 1952 in Barcelona konnten sie gewinnen, ansonsten landeten sie stets im Mittelfeld. Bakker und Lakemann ergänzten sich gut. Bakker war der Tempobolzer und Lakeman der endschnelle Mann für die Spurts.
Henk Lakeman wurde am 30.8.1922 in Ilpendam (nördlich von Amsterdam) geboren. Als 20jähriger wurde er Profi, konnte aber wegen des Krieges erst ab 1946 die ersten Erfolge auf der Straße einfahren. Er gewann eine ganze Reihe von kleineren Eintagesrennen. Der bedeutendste Erfolg war der Sieg in der Holland-Rundfahrt 1950. Schon als 31jähriger beendete er 1953 seine Karriere. Henk Lakeman starb am 8.4.1975 in Amsterdam - heute vor 35 Jahren. Er wurde 52 Jahre alt.

8.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Emile Bodart wird 68, Alain Bondue wird 51, Giuseppe Atzeni wird 32, Wouter van Mechelen wird 29 und Vivien Brisse wird 22 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

7.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gustav Kilian jr. wird 70, Antonio Ayestaran wird 65, Alexandre Krasnov wird 50, Marc Meilleur wird 48, Michel Dubreuil wird 44, Giairo Ermeti wird 29 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

6.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gabriel Saura wird 82, Willi Truye wird 76 und Mads Christensen wird 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

5.4.2010 - Un weiter gehts im Weltcup mit der sechstägigen Baskenland-Rundfahrt. Alejandro Valverde gewann die erste Etappe, nachdem Spurtsieger Oscar Freire wegen unsauberer Fahrweise deklassiert worden war. Bester Deutscher war Paul Martens auf Platz 34.

5.4.2010 - Michele Scarponi konnte die Lombardischen Woche für sich entscheiden. Er lag nach fünf Etappen knapp vor Riccardo Ricco bei dessen erstem Start nach seiner Dopingsperre. Sebastian Siedler, der auf der zweiten Etappe einen achten Platz erspurten konnte, landete auf Platz 101.

5.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Roger Loysch wird 62, Francois Lamiraud und Rafal Ratajczyk werden 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

4.4.2010 - Weltcup: Fabian Cancellara vermasselte Boonen den Heimsieg

Nach einer spekatakulären Alleinfahrt triumphierte Fabian Cancellara bei der Flandern-Rundfahrt. Schon 44 km vor dem Ziel hatte der Schweizer attackiert. Nur der Belgier Tom Boonen, schon 2005 und 2006 bei der Flandern-Rundfahrt siegreich, konnte folgen. Doch bei der vorletzten Steigung 15 km vor dem Ziel, der gefürchteten Mauer von Geraardsbergen, schüttelte Cancellara seinen Begleiter auf dem Kopfsteinpflaster ab. Mit der Schweizer Fahne in der Hand für er über den Zielstrich und hatte über eine Minute Vorsprung auf Boonen. Eine weitere Minute zurück folgte Philippe Gilbert als Dritter. Für Cancellara war dies der dritte Klassiker-Sieg nach seinen Erfolgen bei Paris-Roubaix 2006 und Mailand-San Remo 2008.
87 Jahre haben die Schweizer Radsportfans auf einen Triumph eines Eidgenossen warten müssen. Denn nach dem Sieg von Heiri Suter 1923 war dies erst der zweite Schweizer Sieg in der 94.Austragung der Flandern-Rundfahrt. Auch deutsche Fahrer kontten erst zwei mal gewinnen. 1964 standen Rudi Altig und 2004 Steffen Wesemann ganz oben auf dem Treppchen. Nach der verletzungsbedingten Absage des Vorjahreszweiten Heinrich Haussler war diesmal Danilo Hondo als Neunter bestplatzierter Deutscher.
Weitere Ergebnisse von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 26.Sébastian Hinault, 45.Niki Terpstra, 46.Gregory Rast, 48.Manuel Quinziato, 50.Mikhail Ignatyev, 51.Mathieu Ladagnous, 60.Bobby Traksel, 66.Allan Davis, 79.Sebastien Turgot, 93.Lieuwe Westra und 94.Frank Høj. - das vollständige Ergebnis bei Cyclingnews.com

4.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Emile Daems wird 72 und Jens Soerensen wird 69 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

3.4.2010 - Tino Thömel gewann die 50.Austragung des Rennens auf dem Sachsenring. Theo Reinhardt wurde Zweiter und Daniel Musiol landete auf Platz sechs.

3.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Ricardo Senn wird 79, Raymond Plaza wird 78, Carmelo Barone wird 54 und Bjarne Riis wird 46 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

2.4.2010 - Sebastian Siedler belegte bei der zweiten Etappe der Lombardischen Woche im Massensprint des Feldes einen achten Platz. Es gewann der Italiener Mattia Gavazzi. In der Gesamtwertung führt Michele Scarponi.

2.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Salvatore Maccali wird 55 und Christian Heule wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

1.4.2010 - Beim abschliessenden Einzelzeitfahren über 14 km bei den Drei Tagen von De Panne belegte Bert Grabsch einen vierten Platz. Es siegte David Millar vor Lieuwe Westra und Svein Tuft. David Millar war auch in der Gesamtwertung vorn. Lieuwe Westra (5.), Jens Mouris (6.), Sebastien Turgot (8.) und Manuel Quinziato (10). konnten sich unter den besten Zehn platzieren. Bester Deutscher war Danilo Hondo auf Rang 17.

1.4.2010 - Heute feiern Geburtstag: Paul In`t Ven wird 65, Stefan Schröpfer wird 58, Mariusz Wiesiak wird 29 und Paolo Bettini wird 36 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

31.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Raymond Goussot wird 88, Julio-José San Emeterio wird 80 und Thomas Alberio wird 21 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

30.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Albert Fritz wird 63 und Jens-Erik Madsen wird 29 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

29.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Raymond Guerrini wird 77, Alfons Scheys wird 63, Andreas Beikirch wird 40 und Vojtech Hacecky wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

28.3.2010 - Weltcup: Österreichischer Sieg bei Gent-Wevelgem

Mit der 72.Ausgabe von Gent-Wevelgem startete die Saison der Frühjahrsklassiker. Nach 210 km gewann der Österreicher Bernhard Eisel und feierte den bislang größten Sieg in seiner Karriere. Er siegte im Sprint einer sechsköpfigen Spitzengruppe vor den Belgiern Sep Vanmarcke und Philippe Gilbert. Bester Deutscher war Christian Knees auf Rang elf.
Weitere Platzierungen von Fahreren mit Sixdays-Erfahrung: 17.Greg Henderson, 25.Manuel Quinziato, 30.Bobby Traksel, 43.Matthé Pronk, 46.Alberto Ongarato und 48.Graeme Brown. Nur 49 von 196 gestarteten Fahren kamen ins Ziel.

28.3.2010 - Marcel Kalz siegte beim deutschen Frühjahrsklassiker Berlin-Bad Freienwalde-Berlin über 167 km in Spurt einer fünfköpfigen Spitzengruppe. Tino Thömel wurde Sechster, Daniel Musiol belegte Platz zehn.

28.3.2010 - Sven Krauss belegte beim deutschen Frühjahrsklassiker Köln-Schuld-Frechen über 196 km den dritten Rang. Es siegte David Kopp vor Steffan Radochla.

27.3.2010 - Madison-Finale mit Top-Besetzung

Für die Sechstagefahrer ist der Madison-Wettbewerb die Königsdisziplin des Bahnradsports. Im vergangenen Jahr konnten Alex Rasmussen / Michael Mørkøv das Regenbogentrikot gewinnen. Leigh Howard / Cameron Meyer und Martin Blaha / Jiri Hochmann holten Silber und Bronze.
Im diesjährigen Finale ist kaum ein Fahrer ohne Sixdays-Erfahrung dabei. Von den Stars der Wintersaison fehlen nur das deutsche Duo Leif Lampater / Christian Grasmann, der verletzte Iljo Keisse und der zurückgetretene Bruno Risi. Über die Starterliste des WM-Rennens würde sich jeder Sechstage-Veranstalter freuen: Die Schweizer Franco Marvulli / Alexander Aeschbach, die Holländer Peter Schep / Danny Stam und die deutschen Europameister Robert Bartko / Roger Kluge sollten um die Medaillen kämpfen. Als Top-Favoriten gelten jedoch vor heimischem Publikum die dänischen Titelverteidiger. Drei ihrer fünf Sechstagerennen des Winters konnten sie gewinnen. Und dass Alex Rasmussen in Top-Form ist, zeigte sein WM-Titel im Scratch. Das Finale über 200 Runden (=50 km) startet um 16.45 Uhr. Leider wird es nicht auf Eurosport übertragen.

27.3.2010 - Fabian Cancellara gewann den belgischen Halbklassiker Prijs Vlaanderen - Harelbeke über 203 km im von ihm gewohnten Stil. Zwei Kilometer vor dem Ziel trat er an und ließ seine Fluchtgefährten Tom Boonen und Juan Antonio Flecha stehen. Den Spurt des Verfolgerfeldes gewann Filippo Pozzato. Bester Deutscher wurde Paul Martens auf Platz acht.

27.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Oskar von Büren wird 77, Roman Hermann und Herman Ponsteen werden 57, Fridolin Keller wird 56, Gary Sutton wird 55, Kelvin Poole wird 52, Giuseppe Citterio wird 43, Michael Glöckner wird 41 und Daniel Musiol wird 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

26.3.2010 - Stefan Nimke will die Titelverteidigung

Am dritten Tag der Bahn-Weltmeisterschaften in Kopenhagen hat Stefan Nimke im 1000m Zeitfahren die Chance, seinen Titel aus dem vergangenen Jahr zu verteidigen. In der Mannschaftsverfolgung wird der deutsche Vierer bemüht sein, den Abstand zur Weltspitze zur verkürzen. Im vergangenen Jahr wurde das deutsche Team Sechster. Es siegte Dänemark vor Australien und Neuseeland. Die Engländer, die jahrelang die Mannschaftsverfolgung dominiert hatten, kamen überraschenderweise nur auf Platz vier und brennen natürlich auf eine Revanche. Vor heimischem Publikum ist allerdings auch vom Titelverteidiger Dänemark viel zu erwarten.
Eurosport überträgt die vier Finals des Tages von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr.

26.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Fritz Gallati wird 75 und Enrico Paolini wird 65 und Ralf Moorman wird 44 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

25.3.2010 - Heute Scratch-Entscheidung bei der Bahn-WM

Am zweiten Tag der Bahn-Weltmeisterschaften in Kopenhagen wird wieder eine illustre Schar von Sechstagefahrern auf der Bahn zu sehen sein. Beim Scratch werden Erik Mohs, Werner Riebenbauer und Franco Marvulli für Deutschland, Österreich und die Schweiz an den Start gehen.
Vor einem Jahr im polnischen Pruszkow konnte der 21jährige Franzose Morgan Kneisky den etablierten Fahrern den Titel wegschnappen. Der Argentinier Angel Dario Colla wurde Zweiter und Andreas Müller schaffte mit der Bronzemedaille den größten Erfolg seiner Karriere.
Kneisky und Colla sind auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Müller, der gestern beim Punktefahren im Einsatz war, trat seinen Startplatz an Riebenbauer ab. Favoriten sind allerdings andere: Travis Meyer, der Bruder des frischen Weltmeisters im Punktefahren, und Alex Rasmussen, mit dem Publikum im Rücken, werden am höchsten gehandelt.
Eurosport überträgt das Finale im Scratch und die anderen vier Finals des Tages ab 18.45 Uhr.

25.3.2010 - Jens Voigt gewann die vierte Etappe der Katalonien-Rundfahrt und feierte seinen ersten Saisonsieg.

25.3.2010 - Remig Stumpf feiert heute seinen 44.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

24.3.2010 - Goldener Start bei der Bahn-WM

Robert Förstemann, Maximilian Levy und Stefan Nimke schafften die erste Überraschung bei den Bahn-Weltmeisterschaften in Kopenhagen. Mit einer neuen deutschen Rekordzeit von 43,433 Sekunden konnten sie im Finale des Team-Sprints die favorisierten Franzosen (Bauge / D´Almeida / Sireau) bezwingen. Im kleinen Finale holten sich die Briten (Edgar / Hoy / Kenny) die Bronzemedaille. Vor einem Jahr hatten die Franzosen vor den Briten und den Deutschen gewonnen.
Beim Punktefahren erfüllten sich die Hoffnungen für Roger Kluge nicht. Er begann stark und gewann die ersten beiden Wertungen souverän. Doch als sich nach der Hälfte der 160 Runden die erste Gruppe erfolgverspechend auf die Flucht begab, hatte Kluge dicke Beine und konnte nicht reagieren. Der Titelverteidiger Cameron Meyer, Peter Schep, Ingmar De Poortere und Milan Kadlec schafften die Überrundung und sorgten für eine Vorentscheidung. Das Tempo im Feld war gleichbleibend hoch, so dass weitere Fluchtversuche rasch unterbunden werden konnten. Cameron Meyer fuhr das Rennen von vorn und zeigte sich als Chef im Ring. Nach Punkten lag er bereits deutlich in Führung, als ihm 30 Runden vor Schluß eine Soloflucht glückte. Bei den verbliebenen Wertungen sammelte Chris Newton Punkt um Punkt und fast wäre ihm das Kunststück gelungen, auch ohne Rundengewinn noch eine Medaille abzugreifen. Doch in der letzten Runde griff er zu früh an und konnte den langen Spurt nicht durchhalten. Ein Punkte fehlte schliesslich zur Medaille. Peter Schep und Milan Kadlec freuten sich über Silber und Bronze.
Roger Kluge konnte in der zweiten Rennhälfte nur noch im Feld mitrollen und wurde auf Platz acht durchgereicht. Andreas Müller war zweimal in einer Fluchtgruppe dabei, wurde aber jeweils wieder vom Feld geschluckt. Er kam vier Mal in die Punkte. Das reichte in diesem Jahr nur zu Platz elf. Ganz schlecht lief es für Tristan Marguet. Er konnte am Ende des Rennens das Tempo des Feldes nicht mitgehen und musste abreissen lassen. Dadurch landete er auf dem sechzehnten und letzten Platz.
Die weiteren Platzierungen: 4.Chris Newton, 5.Ingmar De Poortere, 6.Christophe Riblon, 7.Walter Perez, 9.Daniel Kreutzfeldt, 12.Carlos Torrent, 13.Lucasz Bujko und 14.Angelo Ciccone. - die Ergebnisse der Bahn-WM im Überblick

24.3.2010 - Bahn-WM beginnt mit dem Punktefahren

Die russische Nationalmannschaft stellt mit 19 Sportlern das größte Team bei den heute beginnenden Bahn-Weltmeisterschaften in Kopenhagen. Deutschland hat 15 Sportler und Sportlerinnen nach Dänemark mitgenommen. Drei Medaillen wie bei der letzten WM hat Bundestrainer Detlef Uibel als Ziel ausgegeben. Maximilian Levy (im Keirin) und Stefan Nimke (im 1000 Meter Zeitfahren) gehen als Titelverteidiger an den Start. Im Team-Sprint gab es bei der letzten WM eine Bronzemedaille.
Gleich zu Beginn der Weltmeisterschaft steht heute mit dem Punktefahren ein Wettbewerb auf dem Programm, in dem sich fast alle der 21 Teilnehmer von den Sechstagerennen gut kennen. Roger Kluge, Andreas Müller und Tristan Marguet werden für Deutschland, Österreich und die Schweiz an den Start gehen.
Vor einem Jahr im polnischen Pruszkow konnte der Australier Cameron Meyer den Titel vor dem Dänen Daniel Kreutzfeldt und dem Engländer Chris Newton gewinnen. Alle drei Medaillengewinner des letzten Jahres sind auch heute wieder mit dabei, so dass ein spannender und hoch umkämpfter Rennverlauf zu erwarten ist. Eurosport überträgt das Finale im Punktefahren und die anderen drei Finals des Tages von 19.10 Uhr bis 21.30 Uhr. - zur Homepage des Veranstalters

24.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Guillermo Timoner wird 84, Thierry Bolle wird 57 und Marek Lesniewski wird 47 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

23.3.2010 - Trainingssturz von Iljo Keisse beendet WM-Träume

Für Iljo Keisse ist die Bahn-Weltmeisterschaft schon beendet, bevor sie begonnen hat. Beim Training in der Ballerup Arena von Kopenhagen kam es direkt vor ihm zum Sturz. Keisse kam ebenso zu Fall und brach sich das Schlüsselbein. Keisse hätte im Punktefahren, beim Scratch und im Madison an den Start gehen sollen. Belgiens Nationaltrainer Michel Vaarten nominierte Steve Schets nach, der momentan in Frankreich die Normandie-Rundfahrt bestreitet. Er soll nun am Samstag zusammen mit Ingmar De Poortere Belgiens Farben im Madison vertreten. - Quelle: Cyclingnews.com

Quelle: Cyclingnews.com

23.3.2010 - Erster Saisonsieg von Mark Cavendish

Anders als im Vorjahr wird Mark Cavendish nicht an den Bahn-Weltmeisterschaften teilnehmen. Stattdesen bestreitet er in Spanien die siebentägige Katalonien-Rundfahrt und konnte dort mit dem Sieg auf der zweiten Etappe seinen ersten Saisonerfolg einfahren. Mit Platz sieben auf der ersten Etappe hatte Cavendish bereits ansteigende Form angedeutet. Nach einer langwierigen Kieferentzündung kam der Engländer in diesem Frühjahr zunächst schwer in Tritt.
Die Gesamtwertung der Katalonien-Rundfahrt führt der Milram-Profi Paul Voß an, der die erste Etappe für sich entscheiden konnte. - Quelle: Cyclingnews.com

22.3.2010 - Österreichische Bahn-Asse brachten sich in Kroatien in Form

Die meisten Starter bei der am Mittwoch beginnenden Bahn-Weltmeisterschaft in Kopenhagen brachten sich bei kleinen Rundfahrten in Form. So auch die Österreicher Andreas Müller, Andreas Graf, Georg Tazreiter und Werner Riebenbauer, die in Kroatien bei der viertägigen "Istrian Spring Trophy" am Start waren. Ergebnisse waren dabei weniger wichtig als die Rennkilometer. Alle vier fuhren die Rundfahrt nicht zu Ende, um frühzeitig nach Kopenhagen anreisen zu können.

22.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Shane Sutton wird 53, Teun Van Vliet wird 48, Mario Cipollini wird 43, Fulvio Frigo und Sascha Henrix werden 37 und Christian Bach wird 31 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

22.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Shane Sutton wird 53, Teun Van Vliet wird 48, Mario Cipollini wird 43, Fulvio Frigo und Sascha Henrix werden 37 und Christian Bach wird 31 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

21.3.2010 - Jens Mouris gewann das Eintagesrennen "Ronde van het Groene" in den Niederlanden. Graeme Brown und Kenny van Hummel kamen auf die Plätze vier und fünf.

21.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Nino Defilippis wird 78, Jesper Skibby wird 46, Tommy Post wird 44 und Viktor Kunz wird 42 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

20.3.2010 - Weltcup: Zum dritten Mal Oscar Freire bei Mailand-San Remo vorn

Oscar Freire hat zum dritten Mal nach 2004 und 2007 den Klassiker Mailand-San Remo gewonnen, mit dem traditionell die Frühjahrssaison der großen Eintagesrennen eingeläutet wird. Der 34jährige Spanier setzte sich im Spurt einer 30-köpfigen Spitzengruppe vor Tom Boonen und Alessandro Petacchi durch. Bester Deutscher war der Rabobank-Profi Paul Martens auf Platz Fünfzehn. Auch Linus Gerdemann war bis zum Finale vorn dabei, hatte aber im Spurt nichts mehr zuzusetzen und kam auf Platz Neunzehn. Der Vorjahressieger Mark Cavendish hatte erwartungsgemäß mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Der Brite verlor am Anstieg zur Cipressa rund 30 Kilometer vor dem Ziel den Anschluss und fährt nach langwierigen Kieferproblemen seiner Frühjahrsform noch hinterher.
Die Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 17.Fabian Cancellara, 25.Michael Rogers, 29.Filippo Pozzato, 32.Simon Clarke, 41.Niki Terpstra, 65.Sébastian Hinault, 79.Manuel Quinziato, 89.Mark Cavendish, 92. Gregory Rast, 96.Greg Henderson, 109.Sebastien Turgot, 120.Stuart O´Grady, 124.Danilo Hondo, 126.Allan Davis, 127.Frank Høj, 141.Luke Roberts und 152.Maxime Bouet. - Quelle: Cyclingnews.com

20.3.2010 - Johnny Weltz feiert heute seinen 48.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

19.3.2010 - Der zweifache Straßenweltmeister und Olympiasieger Paolo Bettini, der vor gut einem Jahr seine Karriere mit einem Sieg beim Sechstagerennen in Mailand beendete, wird neuer Trainer der italienischen Straßen-Nationalmannschaft. - Quelle: Rad-net.de

19.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Allan Wolhuter wird 48 und Aart Vierhouten wird 40 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

18.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Miguel Poblet wird 82, Fritz Siegenthaler wird 81, Rudi Altig wird 73, Stefano Allocchio und Vincent Barteau werden 48, Othmar Häfliger wird 47, Marcel Dunkel wird 36 und Dawid Glowacki wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

17.3.2010 - Roger Kluge war beim belgischen Eintagesrennen Nokere-Koerse als Kapitän des Milram Teams an den Start gegangen und er bewies seine gute Form vor der Bahn-WM mit einem zehnten Platz. Denn Massensprint nach 192,9 km gewann der Belgier Jens Keukeleire vor Kris Boeckmans und Bobby Traksel.

16.3.2010 - Weltcup: Stefano Garzelli gewinnt Tirreno-Adriatico

Nach dem Reglement muss es einen Sieger geben. Vor der siebten und letzten Etappe von Tirreno-Adriatico hatte Michele Scarponi knappe fünf Sekunden Vorsprung vor Stefano Garzelli, doch Garzelli konnte Zeitgutschriften bei Wertungssprints einheimsen. Am Ende waren beide Italiener zeitgleich und Garzelli wurde zum Sieger erklärt. Dritter wurde Weltmeister Cadel Evans. Bester Deutscher war - nach dem Ausscheiden von Linus Gerdemann - Markus Fothen auf Platz siebzehn.
Die Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 6.Michael Rogers, 51.Sébastian Hinault, 72.Simon Clarke, 78.Fabian Cancellara, 84.Filippo Pozzato, 110.Stuart O´Grady, 112.Manuel Quinziato, 115.Allan Davis, 118.Danilo Hondo, 124.Frank Høj, 131.Niki Terpstra, 146.Robert Hunter und 147.Servais Knaven. 154. und Letzter wurde Mark Cavendish, der in diesem Frühjahr seiner Form vergangener Jahre noch hinterherfährt. - Quelle: Cyclingnews.com


Wir wünschen Christian Grasmann heute ein opulentes Geburtstagsfrühstück (Foto: Thorsten Schmidt)

16.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Ueli Sutter wird 63, Christian Grasmann wird 29 und Nicolas Rousseau wird 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

15.3.2010 - Gert Frank feiert heute seinen 54.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Wer ist der erfolgreichste Sechstagefahrer aller Zeiten?

Zum Abschied der Karriere ist Bruno Risi mit Superlativen überhäuft worden. 61 Sechstagerennen in 187 Rennen hat der erfolgreichste Bahn-Radsportler der letzten zwanzig Jahre in seiner Erfolgsstatistik stehen. Aber ist der siebenfache Weltmeister damit auch der erfolgreichste Sechstagefahrer aller Zeiten?
In der ewigen Rangliste der Starts bei Sechstagerennen liegen Danny Clark (235 Starts), René Pijnen (233 Starts) und Klaus Bugdahl (229 Starts) auf den ersten drei Plätzen. Mit 187 Starts liegt Bruno Risi auf dem achten Platz.
In der ewigen Rangliste der Siege bei Sechstagerennen liegen Patrick Sercu (88 Siege), Danny Clark (74 Siege) und René Pijnen (72 Siege) auf den ersten drei Plätzen. Mit 61 Siegen liegt Bruno Risi auf dem fünften Platz.
Was sagen diese Ranglisten aus? Sind die Erfolge in unterschiedlichen Jahrzehnten miteinander vergleichbar? Diese ewigen Ranglisten werden wahrscheinlich nie mehr groß verändert weren, weil heutzutage weniger Sechstagerennen veranstaltet werden als in den Sechziger, Siebziger und Achtziger Jahren. Jede Ära hatte seine Stars, die die Rennen dominiert haben. Aber welcher Fahrer ist der erfolgreichste Sechstagefahrer aller Zeiten?

Um dies zu klären, könnte man die Frage stellen: Wer hat am häufigsten seine Rennen gewonnen? Bruno Risi hat 61 seiner 187 Rennen gewonnen. 32,6 % seiner Rennen hat er ganz oben auf dem Treppchen beendet. Danny Clark hat zwar am meisten Sechstagerennen gefahren, aber nur 31,5 % seiner Rennen gewinnen können. René Pijnen war mit 30,9 % gewonnenen Rennen ähnlich erfolgreich. Beide kommen aber an die Erfolgsquote von Bruno Risi nicht heran. Beide sind aber auch keine Kaiser...
Der "Sechstagekaiser" Patrick Sercu hat mit 39,5 % gewonnenen Rennen ein deutlich besseres Ergebnis aufzuweisen. Und ein paar Jahre zuvor wurde schon einmal ein Fahrer als "Sechstagekaiser" tituliert. Peter Post schaffte 65 Siege in 155 Rennen und kam damit auf eine Erfolgsquote von 41,9 %. Der "Kannibale" Eddy Merckx gewann fast die Hälfte seiner 35 Rennen (48,6 %). Doch diese Quote reicht nur für Platz zwei. Denn einer war noch erfolgreicher: Zwischen 1910 und 1927 bestritt Alfred Goullet 28 Sechstagerennen. Acht mal gewann er im New Yorker Madison Square Garden. Insgesamt wurde Goullet 15 mal der Siegerkranz umgehängt. Eine unübertroffene Bilanz: 53,6 % seiner Rennen hat der Australier gewonnen.

zur ewigen Rangliste der erfolgreichsten Sechstagefahrer

Nach dieser Zahlenspielerei liegt Bruno Risi nur auf Platz zehn der erfolgreichsten Sechstagefahrer aller Zeiten... Um diese Erkenntnis gleich wieder zu relativieren, dient folgender Hinweis: Bruno Risi und Kurt Betschart sind mit 37 gemeinsamen Siegen das erfolgreichste Tandem der Sixdays-Historie. Doch hätte Bruno Risi im Sommer 2006 zusammen mit "Kurti" im respektabelen Sportleralter von 38 Jahren seine Karriere beendet, dann hätte er nur eine Erfolgsquote von 25,9 % aufzuweisen gehabt. In den folgenden vier Wintern hat Risi 23 seiner 46 Rennen gewinnen können - also eine Erfolgsquote von 50 % !!!
Statistiken sind eben auch nur Zahlen...


14.3.2010 - Weltcup: Alberto Contador gewinnt Paris-Nizza

Zum zweiten Mal nach 2007 hat Alberto Contador die siebentägige Etappenfahrt Paris-Nizza gewonnen. Auf den Plätzen dahinter sorgten Alejandro Valverde und Vorjahresgewinner Luis-Leon Sanchez für einen spanischen Dreifach-Erfolg. Jens Voigt schaffte auf der letzten Etappe mit einem siebten Platz eine erneute Top-Ten-Platzierung und war als Sechster in der Gesamtwertung bestplatzierter Deutscher.
Weitere Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 21.Christophe Riblon, 22.Maxime Bouet, 59.Mathieu Ladagnous - Quelle: Cyclingnews.com

13.3.2010 - Bei der vierten Etappe von Tirreno-Adriatico verlor Linus Gerdemann - geschwächt durch einen Magen-Darm-Virus - über eine Minute und büßte dadurch seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung ein. Gerdemann gab daraufhin das Rennen auf.

13.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gianni Motta wird 67, Otto Bennewitz wird 66 und Fabian Schaar wird 21 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

12.3.2010 - Vor 85 Jahren wurde Louison Bobet geboren

Louis Bobet wurde am 12.3.1925 in Saint Meen le Grand geboren. Nachdem er als junger Amateurfahrer 1946 die Französische Straßenmeisterschaft gewinnen konnte, wurde er mit 22 Jahren Profi. Gleich im ersten Profijahr startete er bei der Tour de France, musste aber nach der neunten Etappe aussteigen. Im darauffolgenen Jahr lief es besser. Mit zwei Etappensiegen, neun Tagen in "gelb" und einem vierten Gesamtplatz deutete Bobet sein großes Potential an.

Nach drei Tour-Siegen in Folge (1953-1955) wurde Louison Bobet zum französischen Radsportidol der Fünfziger Jahre. Die Liste seiner Erfolge ist lang: Er war 1951 Zweiter beim Giro d´Italia, gewann Milan-San Remo 1951, Lombarei-Rundfahrt 1951, Dauphiné Libéré 1955, Flandern-Rundfahrt 1955 und Paris-Roubaix 1956, wurde 1954 Weltmeister und schrammte 1957 und 1958 als Zweiter nur knapp am Regenbogentrikot vorbei.
Wie es sich seinerzeit für einen "kompletten" Rennfahrer gehörte, versuchte sich Louison Bobet auch auf der Bahn. Bei vier Sechstagerennen sah er nur zwei mal das Ziel, ließ aber durch eine zweiten Platz in Paris 1957 aufhorchen.
Nach einem schweren Autounfall beendete Bobet 1962 seine Profikarriere. Die langjährigen Unfallfolgen behandelte er mit der Thalassotherapie (Behandlungen mit warmen Meerwasser) und lebte dafür in Biarritz und Marbella (Spanien). Er starb am am 13.3.1983 in Biarritz. Louison Bobet wurde 58 Jahre alt.

12.3.2010 - Der BDR hat seinen Kader für die Bahn-Weltmeisterschaften in Kopenhagen (24-28.März) bekanntgegeben. Für den Ausdauerbereich wurden Robert Bartko, Robert Bengsch, Henning Bommel, Patrick Gretsch, Roger Kluge, Erik Mohs und Stefan Schäfer nominiert. Nicht berücksichtigt wurde - wie im vergangenen Jahr - Marcel Barth, der sich nach guten Platzierungen im Weltcup einen Einsatz im Punktefahren erhofft hatte.

12.3.2010 - Jens Voigt bleibt bei Paris-Nizza vorn dabei. Als Tagesfünfter der fünften Etappe festigte er seinen sechsten Platz in der Gesamtwertung, die weiterhin von Alberto Contado angeführt wird.

12.3.2010 - Nach der dritten Etappe von Tirreno-Adriatico musste Linus Gerdemann das Blaue Trikot an den Tagessieger Daniele Bennati abtreten.

12.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Norman Hill wird 71, Joseph Carletti wird 64, Philipp Buschor wird 39, Daniel Becke wird 32 und Jens Mouris wird 30 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

11.3.2010 - Bei der Königsetappe von Paris-Nizza kämpfte Jens Voigt wie ein Löwe um sein gelbes Trikot, aber am letzten Anstieg musste er dann doch abreissen lassen. Alberto Contado gewann die Etappe und übernahm das Gelbe Trikot. Als Tageszwölfter war Jens Voigt erneut bester Deutscher. In der Gesamtwertung liegt er nun auf Platz sechs.

11.3.2010 - Die zweite Etappe von Tirreno-Adriatico wurde im Massensprint entschieden. Tom Boonen siegte vor dem deutschen Rabobank-Profi Paul Martens. Danilo Hondo und Sébastian Hinault kamen auf die Plätze acht und neun. Linus Gerdemann rollte mit dem Hauptfeld ins Ziel und verteidigte sein Blaues Trikot erfolgreich.

11.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Christian Henn wird 46, Steffen Wesemann wird 39, Alex Buttazzoni wird 25 und Jesper Mørkøv wird 22 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

10.3.2010 - Erich Spahn verstorben

Wie erst kürzlich bekannt wurde, ist Erich Spahn bereits am 19.12.2009 im Alter von 61 Jahren verstorben.
Erich Spahn wurde am 17.9.1948 in Dachsen am nördlichen Zipfel der Schweiz geboren. Nach dem Gewinn der Vizeweltmeisterschaft im 100km Mannschaftszeitfahren 1968 wurde er als 20jähriger Profi und etablierte sich als zuverlässiger Etappenfahrer mit vielen Spitzenplatzierungen bei kleineren Rundfahrten, aber auch bei der Tour de Suisse und beim Giro d’Italia.
Zwischen 1968 und 1975 bestritt Erich Spahn 46 Sechstagerennen, die meisten davon an der Seite von Louis Pfenninger. Sein größter Erfolg war der Sieg in Zürich 1970 zusammen mit Fritz Pfenninger und Peter Post.
Erich Spahn beendete 1975 seine Karriere und lebte in seinem Heimatort Dachsen. In den 90er Jahren erlitt er einen tragischen Unfall, als er bei einem Autounfall erste Hilfe leistete und dabei von einem vorbeifahrenden Fahrzeug erfasst wurde. Von diesen Verletzungen hat er sich nie mehr erholt. - ausführliche Biografie bei Kettenrad.ch

10.3.2010 - In Norddeutschland will der Winter nicht weichen und taucht die Straßen erneut in weiß. Doch in Frankreich sieht es keineswegs frühlingshafter aus. Die dritte Etappe von Paris-Nizza wurde wegen heftiger Schneefälle um 55 km gekürzt. Jens Voigt und Tony Martin belegten die Plätze vier und fünf. Voigt übernahm das Gelbe Trikot und führt nun die Gesamtwertung vor dem heutigen Tagessieger Peter Sagan an.

10.3.2010 - Etwas besser ist das Wetter im nördlichen Italien. Parallel zu Paris-Nizza wird dort die siebentägige Etappenfahrt Tirreno-Adriatico ausgetragen, die gleichfalls zum UCI-Weltcup zählt. Bei der ersten Etappe konnte eine dreiköpfige Ausreissergruppe einen Vorsprung von wenigen Metern ins Ziel retten. Linus Gerdemann sicherte sich den Tagessieg und das Trikot des Gesamtführenden, das in Italien blau ist.

10.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Paul Zollinger wird 66, René-Roland Byrgesen wird 55 und Adrie Wijnands wird 51 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

9.3.2010 - Olympiasieger Guy Lapebie verstorben

Guy Lapébie ist gestern im Alter von 93 Jahren in Luchon/Frankreich gestorben.

Lapébie wurde in Frankreich zum Radsportidol, als er 1936 mit drei Medaillen von den Olympischen Spielen in Berlin nach Hause kam. Er gewann Gold auf der Bahn in der Mannschaftsverfolgung und wurde beim Straßenrennen Zweiter und gewann zudem mit dem französischen Team die Mannschaftswertung des Straßenrennens. Nach dem zweiten Weltkrieg konnte er an seine alte Form anknüfen und wurde 1948 Dritter bei der Tour de France - elf Jahre nach dem Gesamtsieg seines älteren Bruders Roger Lapébie.
Guy Lapébie wurde am 28.11.1916 in Saint Geours de Marenne geboren. Nach seinen Olypiasiegen wurde er als Zwanzigjähriger Profi. Zwischen 1946 und 1952 startete Lapébie bei 29 Sechstagerennen. Acht davon konnte er gewinnen (2x in Paris, 2x in Berlin und in St.Etienne, Hannover, München und Dortmund). In Berlin 1952 beendete er seine Karriere mit einem Sieg an der Seite seines Standardpartners Milo Carrara.

9.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Leo Andersen wird 92, Jakob Piil wird 37, Marc Altmann wird 29 und Marcel Kalz wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

8.3.2010 - Greg Henderson gewann die erste Etappe von Paris-Nizza. Jens Voigt belegte als bester Deutscher Platz sieben und bleibt in der Gesamtwertung Zweiter.

7.3.2010 - Zum Auftakt der Etappenfahrt Paris-Nizza verpasste Jens Voigt den Sieg im Prolog nur knapp. Cross-Weltmeister Lars Boom war drei Sekunden schneller. Zeitgleich landeten Levi Leipheimer und Alberto Contador auf den Plätzen drei und vier. - Quelle: Cyclingnews.com

7.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: André Gosselin wird 64 und Bruno Hubschmid wird 60 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

6.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Romain Deloof wird 69, Piet de Wit wird 64, Jacky Mourioux wird 62, Georges Barras wird 61, Bruno Leali wird 52, Bernard Gavillet wird 50, Pius Schwarzentruber wird 45 und Servais Knaven wird 39 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

5.3.2010 - Die fünfte Etappe der Murcia-Rundfahrt wurde wiederum im Massensprint entschieden. Graeme Brown wurde zum dritten Mal Zweiter, diesmal knapp geschlagen von Theo Bos. Henning Bommel, Russell Downing und Roger Kluge kamen auf die Plätze fünf bis sieben. Frantisek Rabon sicherte sich den Gesamtsieg. Andreas Klöden war als Vierter bester Deutscher. Weitere Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: Luke Roberts (9.), Michel Kreder (41.), Gregory Rast (50.), Graeme Brown (64.), Russell Downing (69.), Björn Schröder (72.), Henning Bommel (73.), Roger Kluge (78.), Theo Bos (83.), Robert Bengsch (89.), Robert Bartko (91.) und Marcel Barth (93.). - Quelle: Cyclingnews.com

4.3.2010 - Die vierte Etappe der Murcia-Rundfahrt - ein Einzelzeitfahren über 22 km - gewann Frantisek Rabon vor Denis Menchov und Bradley Wiggins. Luke Roberts, Roger Kluge und Robert Bengsch verloren fast zwei Minuten und kamen auf die Plätze 15, 16 und 19. Die drei Erstplatzierten übernahmen die Spitze der Gesamtwertung.

5.3.2010 - Luke Roberts gewann die Königsetappe der Murcia-Rundfahrt über 166 km und rückte dadurch auf den zweiten Platz der Gesamtwertung vor - begünstigt duch den Ausstieg des bislang Führenden Robert Hunter, der heimreiste, um bei der Geburt seines zweiten Kindes dabei sein zu können.

4.3.2010 - Auch bei der zweiten Etappe der Murcia-Rundfahrt siegte Robert Hunter vor Graeme Brown. Michel Kreder wurde Siebter. Henning Bommel als 33. war der Bestplatzierte der deutschen Bahn-Nationalmannschaft. Roger Kluge, Marcel Barth und Erik Mohs kamen mit 13 Minuten Rückstand ins Ziel.

4.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Martin Venix wird 60 und Georg Tazreiter wird 24 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

3.3.2010 - Roger Kluge bereitet sich bei Straßenrennen auf die Bahn-Weltmeisterschaft Ende März in Kopenhagen vor. Zum Auftakt der fünftägigen Murcia-Rundfahrt belegte Kluge Platz vier im Massensprint, nur knapp geschlagen von Robert Hunter, Graeme Brown und Vicente Reynes. Russell Downing wurde Achter. - Quelle: Cyclingnews.com

3.3.2010 - Wie erst jetzt publik wurde, ist Matthé Pronk bereits am 7.Dezember 2009 seinen Stundenweltrekord hinter dem Derny losgeworden. Der 54-jährige Holländer Maas van Beek hat hinter seinem Schrittmacher Wilco van der Hoorn auf der Moskauer Olympiabahn von Krylatskoe in einer Stunde 66,443 Km zurückgelegt. Der alte Rekord von Pronk stand bei 66,017 Km. - Quelle: Radsportseiten.net

3.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Jean Roth wird 86, Axel-Carl Schandorff wird 85, Régis Ovion wird 61, Roger Frischknecht wird 43, Laurent Genty wird 39 und Fabien Sanchez wird 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

2.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Kurt Herrmann wird 45 und Max van Heeswijk wird 37 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

1.3.2010 - Vor zwanzig Jahren starb Max Bulla

Max Bulla fuhr Anfang der Dreißiger Jahre die Tour, dem Giro und die Vuelta. 1933 gewann er die Tour de Suisse. Bulla war 1926 und 1927 Österreichischer Meister im Straßenrennen und kam bei der Weltmeisterschaft 1931 als Fünfter ins Ziel. Erfolge auf der Bahn waren im Vergleich dazu eher bescheiden. Max Bulla fuhr sieben Sechstagerennen. Ein vierter Platz in Köln 1931 war seine beste Platzierung.
Und dennoch nimmt Max Bulla einen besonderen Platz in der Sixdays-Historie Austrias ein: Er war der einzige Österreicher, der vor dem zweiten Weltkrieg an Sechstagerennen teilnahm.
Max Bulla wurde am 26.9.1905 in Wien geboren. Als 21jähriger wurde er Profi und machte sich rasch als Rundfahrtspezialist einen Namen. Im Alter von 30 war es mit den großen Erfolgen vorbei, doch Bulla mochte das Rad nicht in die Ecke stellen. Sein letztes Profirennen fuhr er als 44jähriger. Max Bulla starb am 1.3.1990 in Pitten - heute vor 20 Jahren. Er wurde 84 Jahre alt.

1.3.2010 - Während hierzulande der letzte Schnee nur langsam schmilzt, wird in Spanien schon wieder kräftig in die Pedale getreten. Bei der "Clasica de Almeria" über 176 km gewann Theo Bos im Spurt vor Mark Cavendish und Graeme Brown. Cavendish kommt in diesem Frühjahr nur schwer in Gang und hat bislang noch keinen Saisonsieg landen können. Zahnprobleme werden als Grund für den verspäteten Trainingsbeginn angegeben. Über Gewichtsprobleme wird schon gespottet. Was soll´s? Ailton war in seiner Zeit bei Werder Bremen auch nie gertenschlank, aber wenn er den Turbo startete, sahen die Gegner meist nur seine Hacken... - Quelle: Radsport-news.com

1.3.2010 - Heute feiern Geburtstag: Josef Wouters wird 80, Willy In`t Ven wird 67 und Samuele Marzoli wird 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

28.2.2010 - Radsportlerin bei Winter-Olympiade erfolgreich

Momentan fiebern die Sportfans bei den Wettbewerben der Olympischen Winterspiele in Vancouver mit. Angesichts der heimischen Wetter- und Trainingsbedingungen der letzten Wochen wird vielleicht auch mancher Radsportler damit liebäugeln, die Sportart zu wechseln und Schnee und Eis zum Training und Wettkampf zu nutzen. Und würde damit in die Fußstapfen der Kanadierin Clara Hughes treten, die einst als 20jährige Kanadische Meisterin im Straßenrennen war, 1995 dann Vizeweltmeisterin im Einzelzeitfahren wurde und 1996 Atlanta 2 Bronzemedaillen im Straßenrennen und im Zeitfahren holte. Auch 2000 in Sydney war sie als Radportlerin dabei und belegte dort den sechsten Platz. Danach stellte sie das Rad in die Ecke und schnallte sich die Schlittschuhe unter. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City holte sie Bronze über die 5000m. In Turin folgten Gold über 5000m und Silber im Teamrennen. Jetzt in Vancouver erlebt die mittlerweile 38jährige ihre fünften Olympischen Spiele und beendet ihre Karriere mit einer Bronzemedaille über 5000m.
Clara Hughes ist allerdings nicht die erste Sportlerin, die ihre auf dem Rad erworbene Kondition auf dem Eis erfolgreich nutzen konnte. Wir erinnern uns an Sheila Young (3x Weltmeisterin im Bahnsprint und Olympiasiegerin 1976 in Innsbruck beim 500m Eischnellauf) und an Christa Rothenburger, die 1988 das Kunststück fertig brachte, im Winter Gold und Silber im Eisschnelllaufen und im Sommer Silber im Bahnsprint zu gewinnen. Wenig nach stand ihr Beth Heiden, die nach Bronze im Eisschnellauf 1980 in Lake Placid noch im gleichen Jahr Weltmeisterin im Straßenrennen wurde. Bekannter ist natürlich ihr Bruder Eric Heiden. Nach seinen fünf Olympiasiegen in Lake Placid 1980 fand er auf dem Eis keine Herausforderungen mehr und stieg aufs Rad. 1985 wurde er US-Meister im Straßenrennen und 1986 startete er bei der Tour de France.
Da das olympische Programm für die Bahnfahrer zusammengestrichen wurde, ergeben sich mit den Wintersportarten völlig neue olympische Perspektiven. Beispielsweise sind die Belgier in Vancouver im Skilanglauf überhaupt nicht vertreten gewesen. Das Duell Axel Teichmann gegen Iljo Keisse im Skisprint ist noch lang nicht entschieden. Und in den Staffeln könnte eine gekonnte Madison-Ablösung statt des bislang üblichen dumpfen Antupfens des Oberarms die entscheidenen Sekundenvorteile erbringen. Ich wette drum: Bei den nächsten Sechstagerennen im Herbst wird schon für Sotschi 2014 gesichtet und wir werden wieder fragen "Wo ist Behle?"

28.2.2010 - Bobby Traksel gewann den flämischen Halb-Klassiker Kuurne-Brüssel-Kuurne im Spurt einer dreiköpfigen Ausreissergruppe. Weniger das Streckenprofil der 174 km als die Auswirkungen des Sturmtiefs Xynthia machten den Fahrern zu schaffen. Dauerregen und Sturm dezimierten das Feld. Nur 26 von 198 gestarteten Profis erreichten das Ziel. Zudem musste die Strecke wegen umgestürzter Bäume um 20 km verkürzt werden. - Quelle: Radsport-news.com

28.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gilbert Saelens wird 76, Leif Hammel wird 75 und Claudio Chiappucci wird 47 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

27.2.2010 - Bei der fünften und letzten Etappe der Sardinien-Rundfahrt belegte Henning Bommel als bester Deutscher den achten Platz. Die Gesamtwertung gewann der Tscheche Roman Kreuziger. Die Fahrer der deutschen Bahn-Nationalmannschaft belegten die Plätze 82 (Stefan Schafer), 83 (Henning Bommel), 89 (Robert Bengsch), 95 (Markus Bauer) und 104 (Robert Bartko). - Quelle: Radsport-news.com

27.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Hans Brinkmann wird 74 und Hugo Pratissoli wird 40 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

26.2.2010 - Danilo Hondo hat seinen ersten Sieg im Trikot von Lampre in der Tasche. Bei der Sardinien-Rundfahrt war er als Anfahrer für Alessandro Petacchi vorgesehen. Doch als dieser auf der vierten Etappe im Zielsprint stürzte, zog Hondo durch und hielt den Rest des Feldes in Schach. - Quelle: Radsport-news.com

26.2.2010 - Frank Verleyen feiert heute seinen 47.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

25.2.2010 - Michael Rogers gewann die fünftägige Andalusien-Rundfahrt. Jend Voigt (als Vierter) und Linus Gerdemann (als Neunter) sorgten für erfreuliche Resultate aus deutscher Sicht. Für den Australier, der 2006 und 2007 für das Team Telekom gefahren ist, war es der erste Rundfahrtsieg seit 2003, als er die Route de Sud und die Deutschland-Tour gewinnen konnte.

24.2.2010 - Als Tagesdritter bei der fünften und letzten Etappe der Andalusien-Rundfahrt ließ Michael Rogers nichts mehr anbrennen und sicherte sich damit den Gesamtsieg. Als bester Deutscher wurde Jens Voigt Fünfter. Linus Gerdemann landete auf Platz neun.

25.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Julien Stevens wird 67, Peter Jörg wird 38, Thorsten Rund wird 34 und Thomas Juhas wird 20 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

24.2.2010 - Bei der Andalusien-Rundfahrt konnte Alex Rasmussen ein Zeitfahren über 10,9 km vor Bradley Wiggins, Tony Martin, Michael Rogers und Jens Voigt gewinnen. Rogers übernahm die Führung in der Gesamtwertung.

24.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Dante Morandi wird 52, Stefan Steinweg wird 41, Roger Furrer wird 39 und Sabino Cannone wird 36 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

23.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gilbert van de Wiele wird 81, Willi Liebelt wird 79, Willi Singer wird 61 und Henning Bommel wird 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

22.2.2010 - Die zweite Etappe der Andalusien-Rundfahrt gewann der Spanier Oscar Freire im Massensprint vor Robert Wagner. Als Dritter lag Alex Rasmussen knapp vor Mark Cavendish.

21.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Ahmed Kebaïli wird 85 und Romain Costermans wird 49 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

20.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Günther Otte wird 77, Nazzareno Berto wird 53, Thomas Fleischer wird 39 und Dennis Kreder wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

19.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Kaj-Alan Olsen wird 83, Warwick Dalton wird 73, Reno-Bent Olsen wird 63, Finn Claussen wird 62, Heinz Isler wird 50, Bernd Gröne wird 47 und Yoeri Havik wird 19 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

18.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: René Fournier wird 78, Jens Schroeder wird 51, Torsten Schmidt wird 38 und Nathan Clarke wird 32 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

Saisonrückblick: Die "Goldene Luftpumpe 2010" geht am Schets / de Neef

Die "Goldene Luftpumpe 2010" geht an die beiden Belgier Steve Schets und Steven de Neef. Mit der "Goldenen Luftpumpe" zeichnet www.sixdaysinfo.de alljährlich dasjenige Fahrerteam aus, das sich bei einem Rennen der zurückliegenden Sechstagesaison den höchsten Rundenrückstand eingefahren hat. Schets und de Neef handelten sich beim Rennen in Gent 48 Verlustrunden ein. Auch die Zweit- und Drittplatzierten Ingmar De Poortere / Nicky Cocquyt (44 Verlustrunden) und Gert-Jan Jonkman / Marc Hester (38 Verlustrunden) haben sich ihre Rundenrückstände beim Rennen in Gent abgeholt.

zur Gesamtwertung der "Goldenen Luftpumpe 2010"

Schets / de Neef sind damit Nachfolger der Argentinier Sebastian Donadio / Angel Dario Colla (2009) und der Kanadier Maxime Vives / Charlie Vives (2008), die die "Goldene Luftpumpe" in den beiden vorherigen Wintern erhalten haben.
Dass in diesem Winter die höchsten Rundenrückstände in Gent zustande kamen, ist indes kein Zufall. Die kurze schnelle Bahn im Kuipke ist traditionell für viele Rundengewinne und -verluste bekannt. Vor zwei Jahren hatten Steve Schets und Ingmar De Poortere dort gemeinsam 82 Runden aufgebrummt bekommen. Allerdings sorgte nicht die Bahn in Gent, sondern die Bahn in Antwerpen für die Rekorde für die Ewigkeit: 1979 beendeten die Belgier Willy Sprangers, Léo van Thielen und René Wuyckens das Rennen in Antwerpen mit einem Rückstand von 112 Runden. Da heutzutage die Rennen kürzer geworden sind, dürfte dieses Ergebnis wohl nie wieder übertroffen werden.

zur ewigen Rangliste der "Goldenen Luftpumpe"


16.2.2010 - Werner Stauff feiert heute seinen 50.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

15.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Jean-Pierre Schmitz wird 78, Keld Leveau wird 77, Franz Dögl wird 65, Patrick Moerlen wird 55, Daniel Wyder wird 48 und Eddy Seigneur wird 41 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

14.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Willy Debosscher wird 67, Dirk Baert wird 61, Gianni Bugno wird 46, Gerd Dörich wird 42, Tim Veldt wird 26 und Michael Færk Christensen wird 24 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

13.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Bernd Rasing wird 61 und Freddie Maertens wird 58 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

12.2.2010 - Bei der sechsten und letzten Etappe der "Tour of Qatar" konnte Roger Kluge zum dritten Mal unter die besten Zehn fahren. Er wurde Achter. In der Gesamtwertung war er als Vierter gleichzeitig auch bester Deutscher und konnte das weiße Trikot für den besten Nachwuchsfahrer mit nach Hause nehmen. Weitere Platzierungen von Fahrern mit Sixdays-Erfahrung: 10.Stuart O´Grady, 25.Theo Bos, 26.Björn Schröder, 38.Matthé Pronk, 41.Jimmy Casper, 45.Bobby Traksel, 46.Sébastian Hinault, 64.Russell Downing, 65.Servais Knaven, 69.Nicolas Rousseau, 87.Fabian Cancellara, 88.Filippo Pozzato, 89.Christophe Riblon, 91.Jens Mouris, 93.Frank Høj, 107.Manuel Quinziato, 109.Svein Tuft, 114.Bradley Wiggins und 117.Niki Terpstra. - Quelle: Cyclingnews.com

12.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Thorsten Schmidt wird 49, Cédric Mathy wird 40, Lars Thomsen wird 33 und Karl-Christian König wird 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

11.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Knut Karlsson wird 76, Eric Vanderaerden wird 48 und Sébastian Hinault wird 36 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

10.2.2010 - Rasmussen/Morkov auch in Kopenhagen vorn

Alex Rasmussen / Michael Mørkøv (DK) haben den Sieg des Vorjahres wiederholt und ihr Heimspiel in Kopenhagen gewonnen. Doch es war knapper als vermutet. Erst im letzten Sprint fiel die Entscheidung. Ganze vier Punkte lagen die dänischen Weltmeister am Ende vor Robert Bartko / Iljo Keisse. Die Schweizer Bruno Risi / Franco Marvulli wurden Dritte. Ebenfalls in der Nullrunde, aber mit deutlich weniger Punkten auf dem Konto wurden die Holländer Peter Schep / Danny Stam Vierte.

In die Schlußjagd über 70 Minuten waren die späteren Sieger nur als Drittplatzierte gegangen - acht Punkte hinter Bartko / Keisse und sechs Punkte hinter Risi / Marvulli zurück. Während der Jagd konnte sich keines der drei Spitzenteams einen Vorteil verschaffen. Die Entscheidung musste also in der abschließenden Sprintserie fallen. Schnell wurde deutlich, dass die beiden Schweizer an diesem Abend nicht in die Entscheidung eingreifen konnten. Somit wurde das Finale zum Zweikampf, der erst im letzten Spurt entschieden wurde.
Das Rennen wurde mit 13 Mannschaften beendet, da
Leif Lampater / Christian Grasmann nach ihrer gestrigen Neutralisation nicht mehr auf die Bahn zurückkehrten. Christian Grasmann leidet unter einer fiebrigen Erkältung, so dass der Bahnarzt ihn aus dem Rennen nahm.
Vor dem Finale wurde Bruno Risi verabschiedet, der nun sein Rad an den Nagel hängt und seine lange Karriere beendet. In Kopenhagen war er zwölf Mal am Start gewesen und hatte vier Siege und vier dritte Plätze heraus herausfahren können.
Das Sechstagerennen in Kopenhagen war das letzte der diesjährigen Winterbahnsaison, in der die sportlichen Leistungen oftmals in den Diskussionen um ausbleibende Sponsorengelder, flüchtige Zuschauerzahlen und Rennabsagen unter gingen. - Das Endergebnis von Kopenhagen

10.2.2010 - Bei der vierten Etappe der "Tour of Qatar" war Roger Kluge im Finale wieder vorn dabei und wurde Sechster. Im Massensprint hatte Francesco Chicchi vor Heinrich Haussler die Nase vorn. Theo Bos wurde Vierter.

10.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Frans Verhaegen wird 88, Knud Lynge wird 76, Kim Eriksen wird 46, Jacky Durand wird 43 und Marty Northstein wird 39 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

9.2.2010 - Peter Schep und Danny Stam gehen als Führende in das Finale von Kopenhagen. In der fünften Nacht stand eine Handicap-Jagd über 75 km auf dem Programm. Den beiden Holländern gelang es als einziges Team, den Rundenvorsprung der "kleineren" Teams aufzuholen und sie gewannen die Jagd vor Pearce / Holloway und van Bon / Kreutzfeldt. In der Gesamtwertung sind die Holländer dadurch als einziges Team in der Nullrunde. Auf den Plätzen zwei bis vier liegen Bartko / Keisse, Risi / Marvulli und Rasmussen / Mørkøv mit einer Runde Rückstand, werden aber am Finalabend eine weitere Bonusrunde bekommen und die Holländer auf Platz vier durchreichen. Lampater / Grasmann wurden vor der Jagd neutralisiert. Dadurch bekamen sie sieben Runden aufgebrummt und sind nun auf Platz sieben zurückgefallen.

9.2.2010 - Vor 135 Jahren wurde Charly Miller geboren

Als die Geburtsstunde der Sixdays wird das erste Sechstagerennen im New Yorker Madison Square Garden 1899 angesehen. Damals fuhren zum ersten Male sich abwechselnde Zweier-Mannschaften sechs Tage und sechs Nächte rund um das Lattenoval. Zuvor hatte es jedoch bereits seit Mitte der Achtziger Jahre in verschiedenen Städten der USA Sechstagerennen für Einzelfahrer gegeben. Die Distanz von sechs Tagen ergab sich aus dem Sonntagsverbot für Sportveranstaltungen. Sonntag abends um Mitternacht wurde gestartet und Samstag abends pünktlich um Mitternacht musste der letzte Spurt entschieden sein.

Star dieser Non-Stop-Torturen war der deutschstämmige Charly Miller, der 1897 in New York über 2000 Meilen im Alleingang zurücklegte und das Rennen mit knapp 70 Meilen Vorsprung gewann. Wahrscheinlich muss man sich den Wettkampf eher als eine Art Ausscheidungsrennen vorstellen, bei dem ein Fahrer nach dem anderen wegen völliger Erschöpfung vom Rad kippte. Der Zehntplatzierte dieses Rekordrennens hatte einen Rückstand von etwa 400 Meilen. Miller wiederholte seinen Sieg in New York 1898 und gewann ein weiteres Long-distance-race in San Francisco.
Diese Schinderei war ein Spektakel für die Zuschauer, aber ein Skandal für die Politik. Als die Stadt New York verfügte, dass kein Radsportler länger als 12 Stunden täglich im Sattel sitzen dürfe, hätte dies das Aus für die Sechstagerennen sein können, wenn nicht ein findiger Promoter den Ausweg gefunden hätte, Paare zu bilden, die sich abwechseln, so dass jeder Sportler 12 Stunden fuhr und 12 Stunden pausierte. Das Spektakel war gerettet und am 4.12.1899 startete das erste Sechstagerennen unserer Zeitrechnung. Charly Miller gewann auch im Doppelpack (zusammen mit Frank Waller) und wurde damit der erste Sieger der Sixdays-Geschichte.
Charly Miller wurde am 9.2.1875 - heute vor 135 Jahren - als Klaus Müller in Hildebrandhausen/Thüringen geboren. Wann er in die USA emigrierte, ist nicht überliefert. Jedenfalls wurde aus Klaus Müller Charly Miller. Bei seinem geschichsträchtigen Sieg in New York war er 24 Jahre alt. Dennoch sind keine weiteren Ergebnisse verzeichnet. Charly Miller hat nur dieses eine Sechstagerennen für Zweier-Teams gefahren. Er verstarb am 20.8.1951 in Chicago. Charly Miller wurde 76 Jahre alt.

9.2.2010 - Bei der dritten Etappe der "Tour of Qatar" wurde Roger Kluge in einen Massensturz verwickelt. Er verlor Zeit, rutschte auf Platz vier der Gesamtwertung ab, behält aber das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Kluge blieb von Blessuren verschont. Schlimmer erwischte es Gerald Ciolek. Er brach sich das Kahnbein und muss wohl drei Wochen pausieren.

über sechs Etappen begann mit einem Teamzeitfahren über 8,2 km. Es gewann das Sky Pro Cycling Team (mit Bradley Wiggins und Russell Downing) gewann vor Garmin (mit Svein Tuft) und Saxo Bank (mit Stuart O´Grady und Frank Høj). Team Milram (mit Björn Schröder, Servais Knaven und ) wurde Zehnter. - Quelle: Cyclingnews.com

9.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gérard Vianen wird 66, Pascal Chanteur wird 42 und Piotr Kasperkiewicz wird 21 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

8.2.2010 - Am Familiensonntag, dem vierten Wettkampftag in Kopenhagen, stand nur eine Jagd über 40 Minuten auf dem Programm. Die vier Spitzenteams neutralisierten sich dabei gegenseitig und überließen den zurückliegenden Fahrern die Initiative. Madsen / Hester gewannen mit Rundenvorsprung vor fünf weiteren Mannschaften. Lampater / Grasmann nutzen das Patt der Favoriten zu einer Attacke kurz vor dem Ende der Jagd. Sie holten eine Runde heraus, wurden zudem noch mit einer Bonusrunde belohnt und haben sich als momentan Vierte wieder ans Podium herangepirscht.

8.2.2010 - Während seine Kollegen in Kopenhagen ihre Runden drehen, fährt Roger Kluge auf der Straße Rad. Allerdings nicht im verschneiten Deutschland, sondern bei angenehmen Temperaturen bei der "Tour de Qatar". Bei der zweiten Etappe wurde er Dritter und liegt auch in der Gesamtwertung auf Platz drei. Etappensieger wurde der Belgier Geert Steurs.

8.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Georges Delescluse wird 86, Donald Burgess wird 77 und Marco Villa wird 41 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

7.2.2010 - Nach der dritten Nacht von Kopenhagen liegen drei Teams dichtauf an der Spitze. Mit drei Runden Vorsprung führen Risi / Marvulli vor Rasmussen / Mørkøv und weiteren sechs Punkten vor Bartko / Keisse. Diese drei Teams werden den Sieg unter sich aus machen. Die Viertplatzierten Schep / Stam haben nur halb so viele Punkte und liegen eine Runde zurück. Lampater / Grasmann liegen nun auf Platz fünf. Mit drei Runden Rückstand haben die Bayern aber keine Chance mehr aus Podium.

7.2.2010 - Die "Tour of Qatar" über sechs Etappen begann mit einem Teamzeitfahren über 8,2 km. Es gewann das Sky Pro Cycling Team (mit Bradley Wiggins und Russell Downing) gewann vor Garmin (mit Svein Tuft) und Saxo Bank (mit Stuart O´Grady und Frank Høj). Team Milram (mit Björn Schröder, Servais Knaven und Roger Kluge) wurde Zehnter. - Quelle: Cyclingnews.com

7.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Wim Arras wird 46, Andrea Colinelli wird 41, Florent Brard wird 34, Tim Mertens wird 24 und Elia Viviani wird 21 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

6.2.2010 - Durch den Gewinn der großen Jagd zum Abschluss der zweiten Nacht des Kopenhagener Sechstagerennens haben Risi / Marvulli am meisten Punkte auf dem Konto. Als einziges Team haben sie die 100-Punkte-Grenze überschritten und durch die dadurch erhaltene Bonusrunde sind sie nun allein in der Nullrunde und führen die Gesamtwertung an. An zweiter Stelle rangieren Bartko / Keisse, die mächtig Punkte scheffelten und sich dadurch an die gestern Führenden Rasmussen / Mørkøv vorbeischoben. Als Vierte haben auch Schep / Stam eine Runde Rückstand, liegen aber wie üblich nach Punkten deutlich zurück. Schon zwei Runden zurück liegen Lampater / Grasmann, momentan gar nur Sechste hinter Team Dänemark II mit Madsen / Marc Hester.

6.2.2010 - Otto Olsen feiert heute seinen 82.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

5.2.2010 - Beim Kopenhagener Sechstagerennens werden die längsten Jagden gefahren. Direkt mit dem Startschuss ging es in eine 60-Minuten-Jagd, in der phantastische 54,5 km zurückgelegt wurden. Das ist Rekord für Kopenhagen. Von Beginn an haben die dänischen Weltmeister Rasmussen / Mørkøv keinen Zweifel daran gelassen, dass sie ihre gute Form von Berlin nutzen wollen, um ihrem Vorjahressieg in der Ballerup Arena zu wiederholen. Nach der ersten Nacht haben sie die meisten Punkte aller Teams auf dem Konto und liegen in der Gesamtwertung deutlich vorn. Lediglich die Zweitplatzierten Schep / Stam befinden sich ebenfalls noch in der Nullrunde. Risi / Marvulli, Lampater / Grasmann und Bartko / Keisse auf den Plätzen drei bis fünf haben bereits eine Runde Rückstand. Damit sind schon nach der ersten Nacht die favorisierten Teams an der Spitze der Gesamtwertung. Alle weiteren Teams haben zwei oder mehr Verlustrunden kassiert, die letztplatzierten Larsen / Berling derer gar zehn.

5.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Barry Hoban wird 70, Giovanni Mantovani wird 55, Paolo Rosola wird 53, Frédéric Magne wird 41 und Roger Kluge wird 24 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

4.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Peter Brotherton wird 79, Gilbert Maes wird 72, Robert Lelangue wird 70, Freddy Eugen wird 69, Corneille Daems wird 46 und Juan Curuchet wird 45 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

3.2.2010 - Finale der Sixdays-Saison in Kopenhagen

In Berlin ist der Sekt der Sieger kaum ausgetrunken, da fällt morgen schon der Startschuß in Kopenhagen. Nach den Absagen von Hasselt und London erlebt die dänische Hauptstadt das letzte der von ursprünglich geplanten 17 Rennen auf 11 Rennen geschrumpften Wintersaison 2008/2010. Neun Dänen, vier Schweizer, drei Deutsche, drei Holländer, drei Tschechen, zwei Amerikaner, ein Argentinier, ein Belgier, ein Russe und ein Österreicher bestreiten den Rundenwirbel in der Ballerup Super Arena.
Das komplette Fahrerfeld (in Klammern die Anzahl der bisherigen Sechstagerennen und der Siege):
Alex Rasmussen (25/5) / Michael Mørkøv (24/5)
Bruno Risi (186/61) / Franco Marvulli (91/29)
Robert Bartko (58/14) / Iljo Keisse (58/12)
Peter Schep (40/2) / Danny Stam (95/15)
Leif Lampater (45/6) / Christian Grasmann (42/0)
Michael S. Larsen (16) / Michael Berling (7)
Jens-Erik Madsen (16) / Marc Hester (49)
Andreas Müller (60) / Jesper Mørkøv (4)
Leon van Bon (22/1) / Daniel Kreutzfeldt (2)
Alexander Aeschbach (82/7) / Michael Faerk Christensen (-)
Alexej Shmidt (7) / Jiri Hochmann (9)
Alois Kankovsky (20) / Petr Lazar (26)
Colby Pearce (8) / Daniel Holloway (8)
Sebastian Donadio (23/2) / Tristan Marguet (9/1)
Mit dem frischen Sieg von Berlin im Rücken sind Rasmussen / Morkov als Gewinner des Vorjahres natürlich die Top-Favoriten. Aber die Konkurrenz brennt auf Revanche. Neun Fahrer der ersten Fünf von Berlin sind auch in Kopenhagen wieder am Start. Robert Bartko möchte nach zwei zweiten Plätzen unbedingt wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen. Und Bruno Risi will in seinem allerletzten Sechstagerennen mit einem Sieg seine Karriere beenden. Es wäre sein fünfter in Kopenhagen.
Das diesjährige Sechstagerennen in Kopenhagen ist die 48ste Austragung seit 1933. In der Siegerliste von Kopenhagen finden sich bekannte Stars früherer Tage wie Patrick Sercu (5 Siege), Lucien Gillen (4 Siege), Ferdinando Terruzzi (2 Siege), Emile Severeyns und Rik van Steenbergen (je 2 Siege). Dänische Triumphe gab es durch Jens Veggerby (4 Siege), Jimmi Madsen (4 Siege), Kay-Werner Nielsen (4 Siege), Gert Frank (3 Siege) und Hans-Hendrik Oersted (2 Siege). Rekordgewinner in Kopenhagen ist allerdings Danny Clark mit 8 Erfolgen.
Aus dem aktuellen Starterfeld haben ausser den Titelverteidigern Rasmussen / Morkov auch Bruno Risi (1994, 1996, 2007 und 2008), Franco Marvulli (2007 und 2008) und Danny Stam (2006) bereits in Kopenhagen gewinnen können. - zur Homepage des Veranstalters

3.2.2010 - Überlegener Sieg von Rasmussen/Morkov in Berlin

Eine solche Überlegenheit hat man im Finale eines Sechstagerennens lange nicht gesehen: Die dänischen Weltmeister Alex Rasmussen / Michael Mørkøv nahmen den Konkurrenten in der Schlussjagd zwei Runden ab und siegten mit einer Runde Vorsprung vor den Lokalmatadoren Bartko / Kluge und den Holländern Schep / Stam.

In Bremen hatte Robert Bartko nach dem verlorenen Finale gesagt, er würde sich zum ersten Mal über einen zweiten Platz nicht ärgern. In Berlin hingegen hatte er allen Grund zum Ärgern. Bartko / Kluge hatten die meisten Punkte und haben es trotz der Unterstützung des Publikums nicht geschafft, den erwarteten Sieg nach Hause zu fahren. Aber auch andere Fahrer machten lange Gesichter: Stam / Schep waren als Führende in den Finalabend gegangen und sind noch auf Platz drei abgerutscht.
Franco Marvulli verpasste nach über einem Jahr zum ersten Mal wieder eine Podiumsplatzierung. Und auch Leif Lampater / Christian Grasmann sind im vierten gemeinsamen Rennen erstmals am Podium vorbeigefahren.
Der Triumph von Rasmussen / Mørkøv ist erst der fünfte dänische Sieg in der 101jährigen Geschichte der Berliner Sechstagerennen. Zuvor hatten Palle Lykke / Kay-Werner Nielsen (1959), Freddy Eugen / Palle Lykke (1968), Hans-Hendrik Oersted (1985 mit Danny Clark) und Jens Veggerby (1997 mit Olaf Ludwig) in Berlin ganz oben auf dem Treppchen gestanden. - Das Endergebnis von Berlin

3.2.2010 - Vor 90 Jahren wurde Constant Ockers geboren

Stan Ockers wurde am 3.2.1920 in Borgerhout (einem Vorort von Antwerpen) geboren. Mit 21 Jahren wurde "Stan" Profi und glänzte zunächst auf der Straße als schneller Sprinter. 1947 wurde er Dritter bei der Tour de Suisse und versuchte sich erstmals bei Sechstagerennen. Seine zweiten Sixdays in Antwerpen beendete er als Dritter. Mit dem vier Jahre jüngeren Rik van Steenbergen hatte er einen kongenialen Partner gefunden, mit dem er in den nächsten Jahren die meisten seiner dreißig Sechstagerennen bestreiten sollte.

Mit Ende Zwanzig war Ockers zu einem kompletten Rennfahrer gereift. Er gewann 1948 die Belgien-Rundfahrt, war 1950 und 1952 Zweiter der Tour de France und holte sich 1955 und 1956 bei der Tour das grüne Trikot. 1953 wurde er WM-Dritter im Straßenrennen. 1955 erreichte er die Krönung seiner Karriere mit dem Gewinn des Regenbogentrikots bei der Weltmeisterschaft im italienischen Frascati.
Im Winter fuhr Ockers stets ein paar Sechstagerennen, die meisten in seiner belgischen Heimat (Antwerpen, Brüssel, Gent). Vier Rennen konnte der Belgier gewinnen, drei davon mit Rik van Steenbergen. Seine erfolgreiche Karriere wurde allerdings abrupt beendet. Stan Ockers starb am 1.10.1956 nach einem Sturz bei einem Strassenrennen in Antwerpen. Er wurde nur 36 Jahre alt.

3.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Rik van Slycke wird 47, Hervé Thuet wird 39 und Nicky Vermeersch wird 31 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

2.2.2010 - Danny Stam / Peter Schep haben ihre Führung in der fünften Nacht des Sechstagerennens in Berlin behauptet und gehen als Führende mit den besten Aussichten auf den Gesamtsieg in das Finale. Mit Rundenrückstand folgen Bartko / Kluge und Rasmussen / Mørkøv auf den Plätzen zwei und drei. Schon zwei Runden liegen Aeschbach / Marvulli, Lampater / Grasmann und Müller / Mohs auf den Plätzen vier bis sechs zurück. Für den Sieg scheint es für diese drei Teams nicht mehr zu reichen, aber ein Sprung aufs Podium ist noch möglich. Ein spannendes Finale ist also garantiert.

2.2.2010 - Heute feiern Geburtstag: Tim Mountford wird 64, Peter Pieters wird 48 und Paul Popp wird 47 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

11.1.2010 - Stefan Schröpfer feiert heute seinen 58.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

31.1.2010 - Nach dem vierten Wettkampftag in Berlin haben Danny Stam / Peter Schep durch den Gewinn einer Bonusrunde die Führung in der Gesamtwertung übernommen. Die Gewinner des Sonntag nachmittags waren allerdings Leif Lampater / Christian Grasmann die ebenfalls eine Bonusrunde für sich verbuchen konnten und zudem in der zweiten Jagd eine Runde auf ihre Konkurrenten herausfuhren und dadurch auf den zweiten Platz vorfuhren. Mit einer Runde Rückstand folgen Robert Bartko / Roger Kluge, Alex Rasmussen / Michael Mørkøv und Alexander Aeschbach / Franco Marvulli auf den nächsten Plätzen. Bartko / Kluge haben die meisten Punkte auf ihrem Konto und stehen kurz vor dem Gewinn ihrer zweiten Bonusrunde, mit der sie wieder die Führung zurückerobern werden. Noch nicht ganz aus dem Rennen ums Podium sind die sechstplatzierten Andreas Müller / Erik Mohs, die momentan zwei Rückstand haben, aber auch kurz vor einer Bonusrunde stehen. Hingegen haben Robert Bengsch / Marcel Kalz mit dem heutigen Verlust von zwei Runden alle Chancen auf eine vordere Platzierung eingebüßt.

31.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Luigi Borghetti wird 67, Wilfried Wesemael wird 60 und Walter Perez wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

30.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Ole Persson wird 59, Hervé Dagorne wird 43 und Magnus Backstedt wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

29.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Paul Bonno wird 56, Johnny Macharis wird 41 und Francesco Arazzi wird 38 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

28.1.2010 - Vor 125 Jahren wurde Maurice Brocco geboren

Maurice Brocco wurde am 28.1.1885 in Fismes (zwischen Paris und Reims) geboren. Auf dem Rad zeigte er bereits in jungen Jahren aussergewöhnliche Ausdauerfähigkeiten. Als 22jähriger gewann er 1907 WM-Bronze bei den Stehern. Ein Jahr später war er zum ersten Mal bei der Tour de France am Start. Also ein Mann für Sechstagerennen!

Als am 15.3.1909 in Berlin das erste Sechstagerennen Europas startete, war Maurice Brocco einer der 30 Unerschrockenen, die sich der neuen Herausforderung stellten. Zusammen mit seinem Landsmann Georges Passerieu wurde er Dritter. Nach dem ersten Weltkrieg startete der Franzose überwiegend in den USA. Besonders bei den Rennen aller Rennen - im New Yorker Madison Square Garden - war er gern gesehen. Drei Mal, 1920, 1921 und 1924, konnte er hier gewinnen. Insgesamt fuhr Brocco 33 Sechstagerennen, das letzte im Alter von 50 Jahren.
Maurice Brocco starb am 26.6.1965 in Erigné. Er wurde 80 Jahre alt.

28.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Franz Reitz wird 81, Leon van Bon wird 38, Josef Zabka wird 35, Jan-Moritz Müller wird 22 und Bastian Faltin wird 21 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

27.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: André Lemoine wird 77, Theo Verschueren wird 67 und Walter Avogadri wird 62 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

26.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Maurice Le Boulch wird 93, Hubert Ferrer wird 73, Alain Dupontreue wird 62, Josef Kristen wird 50 und Ivan Cerioli wird 39 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

25.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Jan van Gompel wird 77, Martin Penc wird 53, Luc Govaerts wird 51, Stephen Pate wird 46, Brett Aitken wird 39 und Luke Roberts wird 33 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

24.1.2010 - Deutschland gewinnt den Bahn-Weltcup

Zum Abschluss des vierten Bahn-Weltcups in Peking überraschten im Madison Ho Ting Kwok und Ki Ho Choi aus Hongkong die gesammte Konkurrenz mit einem Rundengewinn, den niemand kontern konnte. Den Italienern Elia Viviani / Angelo Ciccone reichte dadurch die höchste Punktzahl nur zu Platz zwei. Die Österreicher Andreas Graf / Georg Tazreiter freuten sich nach dem sechsten Platz über die geglückte WM-Qualifikation. Das deutsche Duo Jakob Steigmiller / Theo Reinhardt kam auf den 17. und vorletzten Platz.
In der Nationenwertung aller vier Weltcup-Veranstaltungen konnte das deutsche Team den Gesamterfolg des Vorjahres wiederholen. Zweiter wurde Australien vor den Niederlanden, Großbritannien und China. - Quelle: UCI

24.1.2010 - Der Italiener Vincenzo Nibali gewann die "Tour de San Luis" in Argentinien. Als bester Deutscher belegte Moritz Milatz Platz zwanzig. Stefan Schäfer (60.), Henning Bommel (87.), Robert Bengsch (107.) und Marcel Kalz (109.) absolvierten diese Rundfahrt über sieben Etappen ebenfalls im Trikot der deutschen Bahn-Nationalmannschaft. - Quelle: cyclingnews.com

24.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Hugh Porter wird 70, Dean Downing wird 35 und Gert-Jan Jonkman wird 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

23.1.2010 - Riebenbauer überrascht beim Weltcup in Peking

Beim Bahn-Weltcup in Peking gab es beim Scratch mit dem dritten Platz von "Oldie" Werner Riebenbauer für die Österreicher Grund zum Jubeln. Es siegte Zachary Bell vor Hayden Godfrey. Auch Jame Carney (5.), Elia Viviani (6.), Nicky Cocquyt (8.) und Lucasz Bujko (11.) konnten sich im Vorderfeld platzieren. Weltmeister Morgan Kneisky wurde 14.
Australien (u.a. mit Leigh Howard) konnte überlegen die Mannschaftsverfolgung für sich entscheiden. Im Finale konnten sie das Team der Niederlande (Heimans, Van Der Zwet, Tim Veldt, Sipke Zijlstra) nach 3000m einholen. Der deutsche Junioren-Vierer mit Niklas Arndt, Johannes Kahra, Theo Reinhardt und Jakob Steigmiller kam auf Platz elf und lag sogar noch vor den Radsportnationen Italien (16. mit Benfatto / Buttazzoni / Ciccone / Viviani) und Belgien (17. mit M.de Pauw / Ingmar De Poortere / Steve Schets / Van Hoecke). - Quelle: UCI

23.1.2010 - Weltcup: André Greipel gewinnt die Tour Down Under

Die sechste und letzte Etappe der "Tour Down Under" wurde wiederum im Massensprint entschieden. Christopher Sutton gewann vor Greg Henderson und Graeme Brown. Allan Davis wurde Sechster.
André Greipel reichte ein fünfter Platz bei der Schlussetappe, um zum zweiten Mal nach 2008 die Gesamtwertung für sich zu entscheiden. Er lag am Ende 11 Sekunden vor Luis Leon Sanchez und 15 Sekunden vor Greg Henderson. Luke Roberts wurde mit einem Rückstand von 17 Sekunden Fünfter. Weitere Ergebnisse von Fahrern mit Sixdays-Vergangenheit: 9.Robert Hunter, 16.Martin Elmiger, 24.Michael Rogers, 35.Graeme Brown, 49.Yaroslav Popovych, 64.Frank Høj, 69.Stuart O´Grady, 88.Allan Davis, 95.Alexandr Pliuschin, 96.Russell Downing, 109.Jacopo Guarnieri, 110.Bert Grabsch, 115.Simon Clarke und 124.Björn Schröder.
Durch diesen Erfolg wurde gleichzeitig auch erster Gesamtführender in der Straßen-Weltcup-Wertung der UCI. - Quelle: cyclingnews.com

23.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Jan Derksen wird 91, Craig Price wird 55 und Jörg Müller wird 49 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

22.1.2010 - Bei der fünften Etappe der "Tour Down Under" verpasste Luke Roberts als Zweiter nur knnapp einen Etappensieg und rückte dadurch auf Platz drei der Gesamtwertung vor. Greg Henderson wurde Etappenneunter. In Führung liegt weiterhin André Greipel. - Quelle: cyclingnews.com

22.1.2010 - Vor 115 Jahren wurde Ali Neffati geboren

Als Ali Neffati am 22.1.1895 in Tunis geboren wurde, stand Tunesien unter französischem Protektorat und gehörte zum französischen Kolonialreich. Dies ermöglichte dem jungen Sportler die Teilnahme an Radrennen in Frankreich. Als erster Radsportler Afrikas und gleichzeitig bis dato jüngster Teilnehmer startete Neffati 1913 bei der Tour de France. Außerdem fiel er durch seine ungewöhnlich Kopfbedeckung auf: Selbst im Wettkampf setzte er seinen Fes nicht ab. Nach dem ersten Weltkrieg nahm er an neun Sechstagerennen teil, die er allesamt beendete. Ein fünfter Platz in New York 1924 war seine beste Platzierung. In der 111jährigen Historie der Sechstagerennen blieb er bis heute der einzige Tunesier, der Sechstagerennen bestritt.
Ali Neffati starb im April 1974 in Paris. Er wurde 79 Jahre alt.

22.1.2010 - Weltcup in Peking mit Nachwuchsfahrern

Wie viele andere Nationen auch ist die deutsche Bahn-Nationalmannschaft mit Nachwuchsfahrern zum vierten und letzten Weltcup dieses Winters nach Peking gereist. Die Einzelverfolgung gewann Vitaliy Shchedov (Ukraine) vor Michael Hepburn (Australien) und Valery Kaikov (Russland). Ingmar De Poortere (Belgien) und Arno Van Der Zwet (Holland) landeten auf den Plätzen acht und zehn. Für Deutschland kam Johannes Kahra auf Platz vierzehn.
Das Punktefahren entschied der Kanadier Zachary Bell für sich. Hinter Ho Ting Kwok (Hongkong) und Thomas Scully (Neuseeland) kam Angelo Ciccone auf den vierten Platz. Weitere Platzierungen: Carlos Torrent (6.), Morgan Kneisky (8.), Andreas Graf (11.), Jame Carney (12.), Lucasz Bujko (14.), Nicky Cocquyt (15.), Lyubomyr Polatayko (16.) und Gert-Jan Jonkman (23.). Der Deutsche Junioren-Meister Max Stahr musste Lehrgeld zahlen und verpasste im Vorlauf knapp die Qualifikation für das Finale. - Quelle: UCI

22.1.2010 - Die vierte Etappe der "Tour Down Under" endete mit dem dritten Tagessieg von André Greipel, der auch weiterhin die Gesamtwertung anführt. Im Massenspurt verwies er Robbie McEwen und Graeme Brown auf die Plätze zwei und drei. Wim Stroetinga (Team Milram) gab das Rennen auf. - Quelle: cyclingnews.com

22.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Albert van Midden wird 62, Ermino Olmati wird 51, Uwe Messerschmidt wird 48, Andrej Tchmil wird 47, Abraham Olano wird 40, Lee Vertongen wird 35, Claudio Cucinotta wird 28 und Jonathan Mouchel wird 25 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

21.1.2010 - Denkbar knapp verpasste Robert Bengsch einen Etappensieg bei der "Tour de San Luis" in Argentinien. Bei der vierten Etappe war ein Einzelzeitfahren über 19,8 km zu bewältigen. Bengsch lag als Zweiter vier Sekunden hinter dem Italiener Vincenzo Nibali. Filippo Pozzato wurde Fünfter. Nibali führt nun auch die Gesamtwertung an. - Quelle: cyclingnews.com

21.1.2010 - Bei der dritten Etappe der "Tour Down Under" belegten Michael Rogers und Luke Roberts die Plätze fünf und sechs. In der Gesamtwertung führt weiterhin André Greipel mit 14 Sekunden Vorsprung vor Greg Henderson. - Quelle: cyclingnews.com

21.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Martin van Geneugden wird 78 und Robert Hayles wird 37 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

20.1.2010 - Schweizer Sieg in Bremen

Bruno Risi und Franco Marvulli haben das 46.Bremer Sechstagerennen gewonnen. Mit seinem sechsten Sieg in Bremen verabschiedete sich Bruno Risi von seinen Fans in Deutschland. Er fährt nur noch die Sixdays in Kopenhagen, bevor er seine Karriere beendet.

Obwohl sich zum Beginn des Finalabends von Bremen noch vier Teams theoretische Chancen auf den Sieg machen konnten, konzentrierte sich das Interesse auf den Zweikampf zwischen schwarz und weiß, zwischen
Robert Bartko / Iljo Keisse (den Siegern von 2008) und Bruno Risi / Franco Marvulli. Die beiden Schweizer lagen nach der fünften Nacht mit sieben Punkten Vorsprung in Führung.
Die taktischen Positionen für das Finale wurden schon in den Einzelwettbewerben festgeklopft. Leon van Bon / Danny Stam lagen zwar als drittes Team ebenfalls noch in der Nullrunde, bei einem Rückstand von mehr als 100 Punkten brauchten sie jedoch einen zusätzlichen Rundengewinn zum Sieg. Über die Punkte war für sie nichts mehr zu gewinnen. Daher hielten sie sich in den ersten Wettbewerben des Abends zurück und sparten ihre Kräfte für die abschließende Jagd.
Ganz anders Leif Lampater / Christian Grasmann: Ihnen fehlten noch 27 Punkte zu ihrer dritten Bonusrunde. Die Mannschaftsverfolgung konnte Lampater gegen Keisse gewinnen und damit hatten die beiden Bayern bereits im zweiten Wettbewerb ihr Ziel erreicht, waren mit der Bonusrunde ebenfalls in der Nullrunde und auf Platz drei vorgerückt, und konnten sich in den weiteren Wettbewerben etwas schonen.
Bartko / Keisse hingegen versuchten, jeden Punkt mitzunehmen, um sich ein möglichst großes Punktepolster zuzulegen. Iljo Keisse überraschte Franco Marvulli mit der schnellsten Zeit aller sechs Tage im 500m-Zeitfahren und gewann zudem noch das Derny-Finale. Bis zum Beginn der Jagd hatten die Schwarzen aus einem Sieben-Punkte-Rückstand einen Acht-Punkte-Vorsprung gemacht.
Damit ergab sich vor dem Finale folgende Ausgangsposition: Vier Teams lagen in der Nullrunde. Lampater / Grasmann und van Bon / Stam waren auf Platz drei und vier, hätten nur durch eine zusätzliche Runde noch gewinnen können. Im Kampf und Platz drei hatten Lampater / Grasmann nach Punkten die Nase vorn. Die Holländer hätten auch ihnen eine Runde abnehmen müssen, um den Sprung aufs Podium noch zu schaffen.
Aber auch die anderen Positionen waren noch nicht vergeben. Müller / Beikirch lagen auf Platz fünf, durften sich aber keinen Rundenverlust gegenüber Barth / Mohs und Aeschbach / Tristan Marguet leisten, sonst hätte ein Durchreichen auf Platz sieben gedroht. Und auch am Tabellenende ab es noch Prestigeduelle. Zwischen Kolesnikov / Shmidt, Donadio / Hacecky und Madsen / Hester waren die Plätze acht bis zehn noch nicht fest vergeben.
Vor der abschließenden Jagd wurde es sehr emotional. Bruno Risi war 19 Mal in der Hansestadt am Start. Nun wurde er verabschiedet. Alle Fahrer hatten sich mit ihren Rädern am Rand der Bahn aufgestellt. Auf dem Videowürfel wurden Bilder von seinen WM-Triumphen gezeigt. Nicht nur Erik Zabel, Andreas Kappes und Gerd Dörich waren gekommen, auch Brunos Vater, sein Bruder und seine Ehefrau Sandra waren da. Schweizer Kuhglocken sorgten für Heimatklänge. Und dann kam auch noch Brunos Motorradclub mit ihren dicken Harleys auf die Bahn gefahren. Über 1000 km waren sie bei diesem miesen Wetter gefahren, um hier heute Abend dabei zu sein. Bruno hatte zuvor versichert: Ich bin nicht der Typ für Tränen. Nun waren die Augen doch sehr feucht.
Das anschließende Finale über 45 Minuten plus 60 Runden war geprägt von den Duellen der beiden Spitzenteams. Zunächst jedoch fuhren Lampater / Grasmann sehr offensiv und versuchten mehrfach aber vergeblich, den notwendigen Rundengewinn zu realisieren. Auch Müller / Beikirch marschierten, hielten das Tempo im Feld hoch und zwangen dadurch ihre Konkurrenten in die Defensive. Risi / Marvulli und Bartko / Keisse belauerten sich unablässig. Wenn einer attackierte, ging der Gegner sofort hinterher. Die Kräfte neutralisierten sich gegenseitig. Somit blieb die Doublette von Iljo Keisse nach etwa 20 Minuten die spektakulärste Aktion des Abends.
In den letzten fünf Minuten fielen die ersten Entscheidungen. Donadio / Hacecky hatten die Dänen noch abfangen können und waren auf Platz neun vorgefahren. Müller / Beikirch hatten durch einen zusätzlichen Rundengewinn ihren fünften Platz abgesichert. Tristan Marguet und Marcel Barth waren offensichtlich platt und hatten nichts mehr entgegenzusetzen. Lampater / Grasmann hatten van Bon und Stam in Schach gehalten und dadurch ihren dritten Platz verteidigt. Die Holländer hatten in der Jagd keinerlei Akzente setzen können. Als dann die beiden Spitzenteams kurz vor Ablauf der 45 Minuten gemeinsam einen Rundengewinn schafften, war damit klar, dass für den Sieg nur noch diese beiden Paare in Frage kamen.
Bartko / Keisse gehen mit einem Vorsprung von 8 Punkten in die letzten 60 Runden. Alle zehn Runden, also insgesamt sechs Mal, werden jetzt noch Punkte verteilt.
Beide Teams weichen sich nicht von der Seite. Sie wechseln gleichzeitig, so dass stets Risi gegen Bartko und Marvulli gegen Keisse fährt. Im ersten Sprint gewinnt Risi vor Bartko. Zehn Punkte für die Weißen. Sechs Punkte für die Schwarzen. Nur noch 4 Punkte Vorsprung. Im zweiten Sprint: Marvulli 10 Punkte, Keisse 6 Punkte. Gleichstand. Nach dem dritten Sprint reisst Keisse jubelnd den Arm nach oben. Doch die Jury sieht es anders. Es ist eine Millimeter-Entscheidung. Jetzt sind die Schweizer mit vier Punkten vorn. Noch drei Runden bis zur vierten Wertung. Die letzte Chance für die Schwarzen. Bartko zuckt. Er hat schon mehrfach die Schweizer mit einem langen Spurt überrascht. Doch Risi an der Spitze des Feldes riecht den Braten und forciert. Also kommt es in der letzten Runde zum Duell Keisse gegen Marvulli. Der Belgier hat die günstigere Innenbahn. Doch Marvulli ist stark an diesem Arbend. Er drückt. In der Kurve berühren sich die Schultern. Keisse reisst am Lenker. Er will, er muss diesen Sprint gewinnen. Die Beine drohen zu platzen. Er bleibt vorne. Wieder Punktegleichstand. Noch drei Runden bis zur vorletzten Wertung. Bartko führt das Feld an. Risi hat sein Hinterrad verloren. Ist zwischen anderen Fahrern eingeklemmt. Jetzt versucht es Bartko doch mit einem langen Spurt. Doch das war halbherzig… Er schafft nicht mehr als zehn Meter Vorsprung, dann hat Risi sich befreit und jagt hinterher. Wieder Marvulli gegen Keisse. Diesmal eine klare Sache für den Schweizer. Jetzt sind sie vier Punkte vorn. Keisse scheint am Ende. Im vierten Sprint hat er sich leergefahren. Wahrscheinlich sind die Muskeln total übersäuert. Das tut höllisch weh. Nur noch ein Sprint. Nur noch eine Chance. Die Schweizer liegen vorne. Doch wenn Keisse diesen Sprint gewinnt, dann hätten beide Teams Punktegleichstand. Das ist in der 110jährigen Geschichte von Sechstagerennen noch nie vorgekommen. Aber zwei Gewinner kann es nicht geben. Wer den letzten Sprint gewinnt, gewinnt das Sechstagerennen. Bartko lässt eine Ablösung aus. Das verschafft Keisse etwas Luft. Jetzt fährt Bartko gegen Marvulli. Dann der Wechsel auf Keisse und Risi. Letzte Runde. Die Schweizer wechseln auf Marvulli. Kein guter Wechsel. Keisse ist vorn und hat anderthalb Radlängen Vorsprung. Zieht er das durch? Nein! Er traut sich das nicht zu! Er wechselt auf der Gegengeraden auf Robert Bartko. Ein Fehler! Marvulli fliegt vorbei. Bartko hat gegen den Klassesprinter keine Chance. Sieg für Risi / Marvulli.
Auf dem Podium gratuliert Bartko Bruno Risi sehr herzlich und sagt ins Mikrofon: "Das Adrenalin von der Verabschiedung hat Euch die 5 % mehr an Energie gegeben, die das Rennen entschieden haben. Ihr habt verdient gewonnen. Und es ist das erste Mal in meiner Karriere, dass ich mich über einen zweiten Platz nicht ärgere." Für Bruno Risi ist es der sechste Sieg in Bremen, für Franco Marvulli ist es der erste. Über Platz vier, drei und zwei in den letzten drei Jahren hat er sich ganz nach oben aufs Treppchen herangearbeitet. Und er lässt das Publikum an seiner Freude teilhaben: "Als ich 2004 zum ersten Mal in Bremen gefahren bin, habe ich mir gedacht: Es wird keiner ein wirklich großer Fahrer, der hier nicht gewonnen hat. Ich habe sieben Jahre dafür gebraucht. Jetzt habe ich endlich den Sieg in Bremen in meiner Palmares." Und in Anspielung auf einen Song von Klaus & Klaus fügt er hinzu: "Ich freue mich schon auf das nächste Jahr. Und dann komme ich mit einem T-Shirt, auf dem steht: Mehr als ein Sieger in Bremen kann ein Sechstagefahrer nicht werden!" - Das Endergebnis von Bremen

20.1.2010 - Auch die zweite Etappe der "Tour Down Under" ging im Massensprint an André Greipel. Mit Greg Henderson als Zweitem, Robert Hunter als Viertem Graeme Brown als Fünftem, Allan Davis als Sechstem und Luke Roberts als Achtem kamen fünf Fahrer mit Sechstage-Erfahrung unter die ersten Zehn. - Quelle: cyclingnews.com

20.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Cyrille Guimard wird 63, Clyde Sefton wird 59, Wil van Helvoirt wird 58 und Thomas Barth wird 50 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

19.1.2010 - Risi / Marvulli führen in Bremen vor dem Finale

Mit den Minustemperaturen in Bremen ist es vorbei. Am Montag hatte es mächtig angefangen zu tauen. Das Planentor über der Zieleinfahrt war wieder verschwunden. Über Nacht hatte die Hallentechnik zur Sicherheit von Fahrern und Zuschauern weitere Planen ins Dach gezogen. Draußen war es matschig. Drinnen blieb es trocken.
Noch vor Beginn des ersten Wettbewerbes lief mir Alexander Donike über den Weg, UCI-Kommissär und hier in Bremen für den korrekten Ablauf der Dopinguntersuchungen zuständig. Donike hat mich schon mehrfach mit seinen Regelkenntnissen verblüfft - ich vermute, er kennt alle UCI-Bestimmungen auswendig und das in mindestens drei Sprachen - und ich nutze das Gespräch für eine Nachhilfe. Wie viele Stunden muss ein Sechstagerennen dauern und was hat es für Konsequenzen, wenn wie am Samstag Wettbewerbe ausfallen? "Ein Sechstagerennen soll mindestens 6 x 6 Stunden an aufeinander folgenden Tagen dauern", erläutert er mir, "zum Glück ist im Regelwerk nicht definiert, was in diesen sechs Stunden zu passieren hat. Bei anderen Rennen sind separate Steher- oder Sprinterwettbewerbe in das Abendprogramm integriert, da sitzen die Sechstagefahrer viel weniger im Sattel als hier in Bremen." Deshalb habe auch nie zur Diskussion gestanden, die ausgefallenen Wertungen am nächsten Tag nachzuholen. "Nur die Finaljagd muss in jedem Falle stattfinden und bis zum Ende durchgeführt werden." Damit spielt er auf die Ereignisse vom letzten Jahr an, als Olaf Pollack zehn Runden vor Schluss schwer gestürzt war und die Fahrer wieder zurück in den Sattel mussten, um die fehlenden zehn Runden ins Ziel zu rollen.
Das beherrschende Thema am Montag war die bevorstehende Handicap-Jagd. Seit 1970 ist dieser Wettbewerb in Bremen nicht mehr ausgetragen worden und auch bei anderen Sixdays steht das Handicap-Rennen äußerst selten im Programm. Daher hatten viele Fahrer noch keine Erfahrung damit und wollten keine Prognosen über die Taktik abgeben, die solche ein Vorgabenrennen erfordert. Die Neugier hingegen war nicht nur bei Andreas Müller groß: "Ich find es gut, weil es mal wieder etwas anderes ist und ich freue mich drauf."
Rennleiter Patrick Sercu hatte je nach dem Stand in der momentanen Gesamtwertung Rundenrückstände festgelegt, die die besser platzierten Teams aufholen sollten. Nur Christian Bach / Sebastian Siedler starteten in der Nullrunde. Risi / Marvulli und Bartko / Keisse hätten sechs Runden aufholen müssen, um die Jagd zu gewinnen.
Gefahren wurde in zwei Halbzeiten á 30 Minuten, unterbrochen von einem Showblock der Coberband ABBA Fever, die - wenn überrascht´s - das Publikum mit den großen Hits der Schweden prächtig unterhielt.
Vom Start weg wurde die Jagd in hohem Tempo gefahren. Die Top-Teams spannten sich sogleich vor das Feld. Es war keine Zeit zu vertrödeln. Sechs Runden sind eine Menge Holz. Alle zehn Minuten eine Runde aufholen, das klingt vielleicht machbar. Aber die anderen Teams werden sich wehren und zwischendurch auch die eine oder andere Runde herausfahren.
Schnell zeigte sich, dass bei gleich bleibendem hohen Tempo die Rundengewinne schwer fallen. Immer wieder fuhr eines der Top-Teams aus dem Feld und immer wieder wurden die Fahrer vom Feld gestellt. Nach sechs Minuten schafften Bartko / Keisse und Lamapter / Grasmann den ersten Rundengewinn für eines der Top-Teams. Nach zehn Minuten zogen Risi / Marvulli und van Bon / Stam nach.
Schon jetzt war klar, dass die Spitzenfahrer die falsche Taktik gewählt hatten, sollten sie ernsthaft am Gewinn der Jagd interessiert gewesen sein. Dann hätten sie miteinander und nicht gegeneinander fahren müssen, um häufigere Rundengewinne zu ermöglichen. Stattdessen waren nach 30 Minuten ganze zwei Runden aufgeholt worden. Und das war eindeutig zu wenig. Denn Bach / Siedler wehrten sich nach Leibeskräften. Blaha / Hochmann die als Gesamt-Vorletzte mit einer Runde Rückstand in das Rennen gegangen waren, hatten diese eine Runde aufgeholt, so dass zur Halbzeit zwei Teams in der Nullrunde waren.
Die zweite Jagd verlief etwas ruhiger als die erste. Die Top-Teams hatten offenbar die Aussichtslosigkeit ihrer Position erkannt und einen Gang zurückgeschaltet. Auffälligstes Team des Abends waren die Russen Kolesnikov / Shmidt. Sie waren zuvor von Patrick Sercu als "große Enttäuschung" gerügt und von einigen Fahrern wegen ihrer unorthodoxen - und mitunter auch gefährlichen - Fahrweise belächelt worden. Sie waren mit drei Runden Rückstand ins Rennen gegangen und nutzten ihre Chance. Nach insgesamt sechs Rundengewinnen waren sie im Finale neben den Tschechen Blaha / Hochmann die Einzigen in der Nullrunde. Den Endspurt gewann Jiri Hochmann gegen Sergej Kolesnikov. Risi Marvulli und Bartko / Keisse hatten in dieser Stunde auch nur sechs Rundengewinne geschafft und blieben damit auf dem letzten Platz.
Die eigentlichen Gewinner waren aber zwei andere Teams. Lampater / Grasmann fuhren sehr offensiv und nahmen ihren drei Konkurrenten ums Podium eine Runde ab. Und auch Andi Beikirch zeigte sich an seinem vorletzten Abend in Bremen immer wieder im Wind. Beikirch / Müller konnten im Duell um Platz fünf Mohs / Barth eine Runde abluchsen und haben jetzt die besseren , um auch am Ende als "best of the rest" in den Ergebnislisten zu stehen.
Am Nachmittag hatte ich mit Andi Beikirch zusammen gesessen und mir seine Erinnerungen an Siege, Niederlagen und Stürze erzählen lassen. In den Anfangsjahren sah es gar nicht nach einer erfolgreichen Karriere aus. Fünf Wintern war nur im Mittelfeld mitgerollt. "Ich brauchte diese lange Zeit, um meinen Körper für diese Belastungen aufzubauen und um vor allem die taktischen Kniffe zu erlernen, die notwendig sind, um nach sechs Tagen ums Podium mitfahren zu können." Das habe er das "große Glück" gehabt, für einige Jahre mit Andreas Kappes ein festes Team bilden zu können: "Wir haben uns auf allen Ebenen gut verstanden, sind auch privat bestens miteinander ausgekommen." Dass dabei die Rollenverteilung klar vergeben war, störte Beikirch nie: "Ich bin ein ruhiger Typ und mag es nicht, im Rampenlicht zu stehen. Wenn es hieß "Andy zum Interview", dann war es mir sehr recht, wenn immer Andy Kappes gemeint war." Andreas Beikirch hat 120 Sechstagerennen absolviert, davon vier gewonnen (Noumea, Dortmund, Stuttgart, Bremen), war 10x Zweiter und 20x Dritter. "Ich bin mit meiner Karriere sehr zufrieden und würde fast alles wieder genauso machen." Auch wenn er heute wieder 19 wäre? Er zögert: "Nein, dann nicht. Ich habe von guten Jahren profitiert. Heute würde ich meinem Sohn davon abraten, Radprofi zu werden." Die unvermeintliche Frage nach der beruflichen Zukunft: "Die hat bei mir schon begonnen. Ich habe im Sommer bei Derby-Cycle in Cloppenburg angefangen und werde für die Focus-Räder tätig sein, die u.a. das Team Milram fährt."
Zunächst aber musste Andy Beikirch doch noch einmal im Rampenlicht stehen. Die übliche Verabschiedung auf der Bahn hat er schon oft miterlebt und nun stand er selbst im Spot. Andreas Kappes war gekommen und würdigte seinen Freund und Partner. Auch Gerd Dörich war dabei - die drei hatten 2004 zusammen in Stuttgart gewonnen.
Nun muss auch Andy Beikirch ans Mikrophon. Viele Worte sind seine Sache nicht. "Ich bin stolz darauf, 15 Jahre in Folge hier in Bremen dabei gewesen zu sein", ruft er ins Publikum, "und das ich einmal hier gewonnen habe!!! Dafür schmeiß ich 60 andere Rennen weg…." Zu lang anhaltendem Applaus fährt er gleich zwei Ehrenrunden und genießt offensichtlich jeden Augenblick.
Unverhofft wird auch Patrick Sercu geehrt. Er ist zum 25.Male Sportlicher Leiter in Bremen. Veranstalter Frank Minder spricht von einem Freund und Partner. "Wir haben schon vor langen Jahren beschlossen, wir hören mal gemeinsam auf. Ohne Patrick geht es nicht und ohne Patrick will ich nicht." Wann das sein wird blieb offen. Angesichts der an allen Tagen überraschend gut gefüllten Halle hatte Minder schon am Samstag euphorisch angekündigt, er werde auch in hundert Jahren noch Sechstagerennen in Bremen veranstalten.
Schließlich wurde auch noch ein bisschen Rad gefahren. Marvulli verlor das Finale der Einzelausscheidung gegen Keisse, die sechs Punkte für den zweiten Platz reichten aber aus, um die 300-Punkte-Hürde zu überspringen. Der Lohn war eine weitere Bonusrunde und die Führung im Gesamtklassement.
Im darauf folgenden Dernyrennen unterlag Bartko Risi denkbar knapp und haute vor Enttäuschung auf den Lenker. Aber Bartko / Keisse hatten jetzt auch ihre dritte Bonusrunde und waren in die Nullrunde gerutscht, lagen aber immer ein paar Pünktchen hinter ihren Schweizer Rivalen zurück - am Ende des Abends waren es derer sieben.
Erik Mohs hatte zwar die Jagd verpennt, war aber in den Zeitfahren wieder hellwach. Das kurze Zeitfahren über eine Runde gewinnt er sowieso jeden Abend. Im langen Zeitfahren konnte er erstmals Franco Marvulli das Nachsehen geben.
Am Ende des Abends lagen drei Teams in der Nullrunde. Risi / Marvulli führen knapp vor Bartko / Keisse. Beide sind die heißesten Favoriten auf den Sieg. Als Dritte haben van Bon / Stam gute hundert Punkte Rückstand. Nach Punkten können sie nicht mehr gewinnen. Sie müssten eine weitere Runde gutmachen. Auch der Podiumsplatz ist in Gefahr. Lampater / Grasmann sind durch den heutigen Rundengewinn wieder dran. In fehlen noch 27 Punkte zur dritten Bonusrunde. Damit wären die Bayern auf Platz drei. Für Spannung ist in jedem Fall gesorgt.

19.1.2010 - Die Wetcup-Saison der Straßenfahrer startete unter der Sonne Australiens mit der "Tour Down Under" über sechs Etappen. Die erste Etappe über 141 km entschied der Deutsche André Greipel (Columbia) im Massensprint für sich. Greg Henderson wurde Fünfter. Graeme Brown kam auf Platz sieben. - Quelle: cyclingnews.com

19.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Jean Bogaerts wird 85, Silvio Martinello wird 47, Paul van Hyfte wird 38, René Furrer wird 37 und Jacob Moe Rasmussen wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

Kojen-Geflüster vom dritten und vierten Tag in Bremen

Wenn schon mal ein Russe im Peleton mitradelt und der auch noch Schmidt heißt, dann liegt es nahe, sich mit ihm über den gemeinsamen Familiennamen zu unterhalten. Der Name ist in Rußland eher ungewöhnlich, erklärt mit Alexej Shmidt. Er sei sich ziemlich sicher, dass Urahnen von ihm aus Deutschland stammen. Allerdings muß das lange her sein, denn Eltern, Großeltern und Urgroßeltern seien in Rußland geboren. Nun ja, Katharina die Große war im 18.Jahrhundert nur eine von vielen Immigranten aus Deutschland. Bleibt noch die Frage nach der richtigen Schreibweise seines Namens in lateinischen Buchstaben. Ihm sei das egal, schmunzelt er, jeder schreibt es anders. Oft steht "Chmidt" in den Ergebnislisten, hier in Bremen liest er "Schmidt" an der Anzeigentafel. "In meinem Pass steht Shmidt", versichert er mir. Also werden wir uns zukünftig daran halten.
* * * * * * * * * *
Ebenso wie die Russen Sergej Kolesnikov und Alexey Shmidt sind auch die drei Tschechen Martin Blaha, Jiri Hochmann und Vojtech Hacecky zum ersten Mal in der Hansestadt. Jiri Hochmann wollte gern ein Erinnerungsfoto von der steilen Kurve mit nach Hause nehmen und versuchte, auf allen vieren die Kurve hochzukraxeln. Vergeblich. Er rutschte sofort wieder runter. Ob es schwierig für ihn war, sich auf die kurze 166-Meter-Bahn einzustellen, will ich von ihm wissen. "Wir trainieren in Tschechien auf Bahnen, die sind sogar nur 150 Meter lang. Allerdings sind die fast kreisrund und die Kurven sind längst nicht so steil. Mit diesen Kurven hatte ich an den ersten Abende schon ziemliche Probleme."
* * * * * * * * * *
Auch Sebastian Donadio hat daheim einiges aus Bremen zu berichten. Damit ihm das auch jeder glaubt, läuft er in den Pausen umher und filmt das Geschehen in den Kojen und an der Bahn mit seinem Handy. Gleichzeitig kommentiert und moderierte es seine Aufnahmen. Früher gab es nach Reisen Dia-Abende für die Familie, heutzutage gibt es Handy-TV.
* * * * * * * * * *
"Wo gehobelt wird fallen Späne" heißt ein altes deutsches Sprichwort. Bislang habe ich mich immer gefragt, warum einige Radfahrer ihr Rad "Hobel" nennen. Als ich beobachtete, dass nach jeder Jagd zwei Zimmerleute die Kurven fegen, und dass da ein beträchtlicher Haufen an Spänen zusammenkommt, wurde mir der Zusammenhang klar. Wenn die Räder in vollem Tempo um die Kuren knallen, dann fallen sozusagen als Abrieb immer einige Späne vom Holz. Und damit diese keine Reifenschäden verursachen, werden die Kurven regelmäßig gefegt. Und überall dort, wo sich eine kleine Ritze zwischen den Holzlatten auftut, wird sie sofort mit Kitt verfüllt. Denn: Wo Rad gefahren wird, da fallen Späne.


18.1.2010 - Holländer lassen nicht locker: Erneute Führung in Bremen

Die bange Frage des Morgens war: Kann das Dach das Wasser halten? Sagen wir es mal so: Bedingt. In der Nacht hatte man an der gefährdeten Stelle in der Zielkurve eine Plane über die Bahn gespannt, um jedes Risiko für die Fahrer auszuschalten. Aber ein zweites Loch hatte sich aufgetan. Deshalb war zunächst ein Block in den Zuschauerrängen gesperrt. Genau jener Block, durch den das Pressezentrum zu erreichen ist, so dass die Journalisten über Stuhlreihen klettern mussten, um an die Informationen zu gelangen.
Der Sonntag Mittag begann erwartungsgemäß mit einer Bonusrunde für Lampater / Grasmann, die dadurch ihren Rückstand auf eine Runde verkürzen konnten und auf Platz drei vorrückten.
Das Rundenrekordfahren wurde wiederum eine Beute von Erik Mohs, der bislang alle Wettbewerbe gewinnen konnte. Tristan Marguet als Zweiter schaffte heute ebenfalls die 166 Meter unter 9 Sekunden und rückt dem "Mohsi" Tag zu Tag mehr auf die Pelle.
In der Fahrerbesprechung am Donnerstag Nachmittag hatte Rennleiter Patrick Sercu die Fahrer aufgefordert, Spektakuläres für das Publikum zu zeigen und lapidar angefügt: "Den jüngeren Fahrern erkläre ich jetzt noch mal, was eine Doublette ist." Bislang war noch keine Doublette zu sehen. In der ersten Jagd des Tages wollte es der Altmeister vormachen. Bruno Risi fuhr nach einem Rundengewinn direkt am Feld vorbei und begab sich direkt wieder auf die Flucht. Aber Leif Lampater stiefelte nach und gönnte dem Publikum diese spektakuläre Aktion nicht. Das Tempo bei dieser Jagd war etwas gemächlicher als am Abend zuvor, daher gab es viele Rundengewinne und einen hektischen Rennverlauf. Im Finale hatten sich dann die sechs erstplatzierten Teams in der Nullrunde eingefunden. Damit hatte auch Erik Mohs erstmalig die Chance, sich gegen Marvulli, Keisse, Lampater und van Bon zu beweisen. Mit der Glocke wurde er von Marcel Barth ins Finale gezogen und schon auf de Gegengerade flog er an den Gegnern vorbei und holte sich den Sieg in dieser Jagd mit großem Vorsprung.
Anschließend saßen Vater und Sohn Barth in der Fahrerkoje zusammen und strahlten beide um die Wette. Thomas Barth war noch zu DDR-Zeiten ein erfolgreicher Straßenfahrer (Vierter der Olympischen Spiele 1980, Sieger der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt 1986), absolvierte 1991 sein einziges Sechstagerennen - in Bremen - und kennt daher die Tücken der Bahn: "Marcel hat alles richtig gemacht. Er hat im Finale eine Ablösung ausgelassen und ist acht Runden durchgefahren, um Erik ein paar Sekunden mehr zum Verschnaufen zu geben. Und dann hat die letzte Ablösung genau gepasst."
Jens-Erik Madsen war mit einer Erkältung nach Bremen gekommen und war schon am Donnerstag nahe daran, das Rennen aufzugeben. Möglichweise war das nicht die einzige Erklärung für die verhaltene Fahrweise der beiden Dänen, die Rennleiter Patrick Sercu öffentlich rügte. Am heutigen Sonntag war erstmals "Danish dynamite" zu sehen. Nach der Mannschaftsauscheidung gab es noch einmal Blumen beim ersten Derny-Lauf. Unüberhörbar waren viele Fans aus Dänemark in der Halle.
Im zweiten Dernyrennen machte Iljo Keisse seinem Schrittmacher Michel Vaarten - der gleichzeitig auch sein belgischer Nationaltrainer ist - ein schönes Geburtstagsgeschenk zu dessen 53.Geburtstag. In der Zielgeraden schoben sich die beiden noch an Danny Stam vorbei. Bei der Siegerehrung bekam Vaarten vom Veranstalter Frank Minder eine riesige Flasche Schampus in die Hand gedrückt. Die Ehrenrunde konnten die beiden Belgier gerade noch zu Ende bringen, dann gab der Reifen des Hinterrades von Keisse mit lautem Zisch den Geist auf.
Oft wird gefragt: Wie lange dauert eigentlich ein Rundengewinn? Das hängt natürlich in erster Linie vom Tempo des Feldes ab. Auch davon, ob ein Solist auf der Reise ist, oder ob sich während der Flucht mehrere Teams in der Führung abwechseln können. Auf der kurzen Bahn in Bremen schaffen es die Spitzenteams zumeist, eine Solo-Flucht in 80 bis 100 Sekunden zum Erfolg zu führen. Die schwächeren Teams sind zwei bis zweieinhalb Minuten unterwegs. In der zweiten Jagd des Tages schafften Risi / Marvulli einen Rundengewinn in exakt einer Minute. Das war Spektakulär! Zuvor schon hatten Bartko und Keisse die lang erwartete erste Doublette herausgefahren. Auch das war Spektakulär! Damit lagen die Schwarzen in dieser Jagd lange Zeit in Führung. Doch heute hatte sich Alexander Aeschbach etwas vorgenommen. Immer wieder schickte Aeschbi den jungen Tristan Marguet auf die Reise. Mit sieben anderen Teams lagen sie in der Nullrunde. Noch waren fünf Minuten zu fahren. Da zog der Aeschbi an und rief dem Tristan bei der nächsten Ablösung noch ein paar deutliche Worte hinterher. Wenn diese Solo-Flucht gelänge, wären die Schweizer die alleinigen Leader dieser Jagd! Tristan raste los wie die Feuerwehr. Die Spitzenteams im Feld verhielten sich ruhig. Nur Erik Mohs und Marcel Barth stiefelten hinterher. Sie lagen zwei Runden zurück und hatten noch eine Runde zu ihren Kontrahenten um den fünften Gesamtplatz (Müller / Beikirch) aufzuholen. Zu zweit sollte der Rundengewinn doch etwas leichter fallen. Nach fast zwei Minuten war der Windschatten des Feldes schon in der Nase. Doch da trat vorne Bruno Risi an. Das war nicht die feine Schweizer Art! Bartko setzte sofort nach und das Feld zog mit. Auf einmal war wieder ein Riesenloch vor den beiden Ausreißern. Marguet blies die Backen auf wie früher Louis Armstrong beim Trompeten. Das Tempo im Feld blieb enorm hoch. Fast drei Minuten waren die bedien Ausreißer-Teams unterwegs, bis dann doch der Dee-Jay das Muhen einer Kuh als Zeichen für den Rundengewinn einer Schweizer Mannachaft durch die Halle schallen lassen konnte.
Aeschbach / Marguet waren nun allein in der Nullrunde und hatten den Sieg vor Augen. Doch Tristan war platt. "Mausetot", wie es der Chefsprecher Christian Soll nannte. Er brauchte eine Pause. Aeschbi rollte derweil im Feld mit. Sie mussten ja nur noch heil ins Ziel kommen.
Danny Stam, der alte Fuchs, weiß ganz genau, wie trügerisch solche Momente sein können. Das Rennen scheint gelaufen. Im Feld nimmt man die Beine hoch. Danny flüstert bei der Ablösung seinem Partner etwas zu. Leon van Bo geht aus dem Sattel und fliegt davon. Die Zeit ist knapp. Keine zwei Minuten mehr. Aber keiner im Feld kann oder will mehr dagegenhalten. Nach 66 Sekunden sind die Holländer einmal rum. Die letzten zehn Runden werden angeläutet. Nun kämpfen zwei Teams um den Sieg. Da muss Tristan doch noch einmal ran. In der letzten Runde geht es gegen Leon van Bon. Dem nimmt er im Rundenrekordfahren locker eine halbe Sekunde ab. Und er hat die günstigere Innenbahn. Aber Leon hat die Routine aus 16 Profijahren. Auf der Zielgeraden zieht er vorbei und hat noch Zeit, in Tour de France-Manier jubelnd beide Hände nach oben zu strecken.
Für die beiden Holländer war dieser Sieg eine Punktlandung. Mit den 20 Punkten für den Sieg in der Jagd haben sie nun genau 200 Punkte erreicht und bekamen dafür ihre zweite Bonusrunde gutgeschrieben. Daher führen sie nach der 4.Nacht und liegen als einziges Team in der Nullrunde. Als Zweite und Dritte haben Risi / Marvulli und Bartko / Keisse zwar deutlich mehr Punkte auf dem Konto, haben aber Runde Rückstand. Die Viertplatzierten Lampater / Grasmann mussten ihre Ambitionen auf den Sieg heute wohl begraben. Sie liegen zwei Runden zurück und haben mittlerweile auch punktemäßig den Anschluss verpasst. "Ja mei", erklärt mir Christian Grasmann mit einem Achselzucken, "wir sind beide mit einer Bronchitis nach Bremen gekommen. An den ersten drei Tagen haben wir auf dem Rad nichts davon gemerkt. Aber heute kam der Hammer. Da ging nix mehr."
Am Sonntag Abend stand die traditionelle Sponsoren-Gala auf dem Programm. Thema Nummer eins unter den Sportler war das Handicap-Rennen, das selten im Programm eines Sechstagerennens enthalten ist. Am Montag Abend gehen Sebastian Siedler / Christian Bach als die bislang Letzten im Gesamtklassement mit einer Null in die Jagden. Alle anderen Teams bekamen von Patrick Sercu Rundenrückstände aufgebrummt, die es erst mal aufzuholen gilt, bevor man den Sieg in der Jagd ins Visier nehmen kann. Pikanterie am Rande: Risi / Marvulli und Bartko / Keisse müssen sechs Runden aufholen. Die momentan Führenden van Bon / Stam ebenso wie Lampater / Grasmann nur deren fünf. Ein spannender Abend ist also garantiert.

18.1.2010 - Robert Bengsch, Henning Bommel und Marcel Kalz starten für die deutsche Bahn-Nationalmannschaft in Argentinien bei der "Tour de San Luis" über 7 Etappen. Bei der ersten Etappe über 168 km wurde Henning Bommel Zehnter. Es siegte der Italiener Francesco Chicchi vor dem Argentinier Edgardo Simon. - Quelle: cyclingnews.com

18.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gerrit Voorting wird 87, Bernard Bouvard wird 86, Günther Ziegler wird 77, Emil Zimmermann wird 66, Bernard Vallet wird 56, Peter van Petegem wird 40 und Sebastian Siedler wird 32 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

17.1.2010 - Dachschaden beendet vorzeitig die dritte Nacht von Bremen

Der dritte Wettkampftag in Bremen ging vorzeitig zu Ende. Da Schmelzwasser vom Dach direkt auf die Bahn tropfte, wurde das laufende 500m-Zeitfahren abgebrochen. Die abschließende zweite Jagd wurde nicht mehr ausgetragen. Robert Bartko / Iljo Keisse gehen als führendes Duo in den Sonntag. Bruno Risi / Franco Marvulli liegen drei Punkte zurück. Mit einer Runde Rückstand liegen Leon van Bon / Danny Stam auf Platz drei. Als Vierte haben Leif Lampater / Christian Grasmann bereits zwei Runden Rückstand. Allerdings stehen die beiden Bayern kurz vor ihrer zweiten Bonusrunde, mit der sie am Sonntag auf Platz drei vorrücken werden.
Der Samstag in Bremen ist für die Fahrer stets ein langer Arbeitstag, denn zusätzlich zum üblichen Rennprogramm am Abend gibt es einen dreistündigen Kindernachmittag, an dem zwar keine Jagd gefahren wird, aber in mehreren Einzelwettbewerben Punkte zu verdienen sind. Allerdings ist es Tradition, dass sich die führenden Mannschaften beim Kindernachmittag zurückhalten und den Teams, die bislang noch nichts gewonnen haben, die Gelegenheit zu einer Ehrenrunde geben. So ging die Mannschaftsausscheidung an die Tschechen Blaha & Hochmann. Die Einzelausscheidung konnte Jens-Erik Madsen für sich entscheiden. Die beiden bei den Kindern besonders beliebten Dernyrennen wurden von Christian Bach und Leif Lampater gewonnen.
Am Gesamtstand hatte sich durch den Kindernachmittag nichts verändert. Die beiden Holländer van Bon / Stam waren weiterhin das einzige Team in der Nullrunde. Risi / Marvulli, Bartko / Keisse und Lampater / Grasmann hatten eine Runde Rückstand und lagen nach Punkten dicht beieinander
Nach drei Stunden Pause saßen die 24 Akteure wieder im Sattel. Bei den ersten Wertungssprints zeigten sich Müller / Beikirch, die sich bislang von Tag zu Tag steigern konnten. Die Mannschaftsauscheidung ging an Bartko / Keisse. Erik Mohs gewann beide Rundenrekordfahren und hat damit alle vier bisherigen Wettbewerbe für sich entscheiden können.
Bei der unfreiwillig einzigen Jagd des Abends gingen die Fahrer von Beginn an ein hohes Tempo. Dennoch gelangen viele Attacken und acht Minuten vor Schluss lagen noch sieben Teams in der Nullrunde. Da ging plötzlich Iljo Keisse auf und davon und vollendete den Rundengewinn mit seinem Pantersprung. Sprecher Christian Stoll war völlig aus dem Häuschen und seine Stimme überschlug sich nochmals vor Begeisterung, als Bruno Risi zum Konter ansetzte. Auch er schaffte den Rundengewinn und nun war es an den Holländern und an den Bayern, noch einmal nachzuziehen. Christian Grasmann zögerte, er zögerte einen Moment zu lang und vielleicht haben die "roten Teufel" in diesem Moment schon die Sixdays verloren. Bartko/Keisse und Risi/Marvulli fuhren am Ende des Feldes. Van Bon / Stam waren eingeklemmt. Das wäre eine Chance gewesen, noch einmal allein herumzukommen.
Noch drei Minuten. Leon van Bon hatte sich nach vorn gearbeitet und suchte seine letzte Chance. Jetzt war es Lampater, der nachsetzte. Rasch hatten sie fast eine halbe Runde Vorsprung, da löste sich Risi aus dem Feld und jagte hinterher. Bartko spannte sich vor das Peleton und hielt das Tempo hoch. Die Ausreißer wurden zurückgeholt. Die 45 Minuten waren vorbei. Das Finale war ein Zweikampf zwischen den Weißen und den Schwarzen, zwischen den Schweizern und Bartko / Keisse. Noch zehn Runden. Noch Neun. Noch Acht. Iljo Keisse trat an. Risi war überrumpelt. Keisse wechselte zu Bartko. Bartko kommt trotz seiner Körpergröße mit der engen Bremer Bahn bestens zurecht, hat hier schon zwei Mal gewonnen. Und er kann als Verfolger das Tempo hochhalten. Marvulli versuchte dagegen zu halten. Dass sein Kopf bei hohem Tempo mächtig wackelt, das kommt öfter vor. Aber das der ganze Körper auf dem Rad hin- und herschlingert, dass man sich sorgt, wie er den Lenker noch gerade halten kann, das zeigte, dass er voll am Anschlag war. Noch drei Runden. Die Schweizer holen auf, aber schaffen sie es noch? Noch zwei Runden. Der Coup der Schwarzen scheint zu gelingen. Das Feld fliegt völlig auseinander. Marvulli wechselt auf Risi. Risi saugt sich heran. Wechsel von Keisse auf Bartko. Die Glocke. Risi ist dran. In der Zielkurve liegen die beiden Schulter an Schulter. Risi schiebt sich vorbei. Als der Schuss fällt, sind es vielleicht fünf Zentimeter Vorsprung.
Wer kommt schon auf die Idee, einen Endspurt acht Runden vor Schluss anzuziehen? Acht Runden, dass sind in Bremen 1,3 km!!... Eine Schnapsidee? "Nee, nee, das hatten wir so abgesprochen, dass wir einen langen Sprint fahren", versicherte mir Robert Bartko nach der Jagd. "Ab und zu muss man mal was Ungewöhnliches riskieren, um für die Gegner unberechenbar zu bleiben. Und es hätte ja fast geklappt. Iljo ist nur eine Runde zu früh losgefahren. Aber egal. Die Jagd haben wir verloren, aber an Respekt haben wir gewonnen."
Nach der Jagd stand Liz Mitchell auf der Bühne und sang die großen Hits von Boney M. Die Halle war auch an diesem Abend wieder gut gefüllt. Die Stimmung war prächtig. In den Fahrerkojen hingegen war es still. Nach der Jagd waren alle platt. "Ich wusste genau: Jetzt musst du noch einmal gehen. Aber ich konnte nicht", erzählte mir Christian Grasmann, "das Tempo war von Anfang bis Ende enorm hoch. Es gab kaum eine Gelegenheit zum Verschnaufen."
Da kam es wohl vielen Fahrern ganz gelegen, dass das Publikum Liz Mitchell drei Zugaben abverlangte. Sogar Veranstalter Frank Minder stand plötzlich auf der Bühne, bekam ein Mikrophon in die Hand gedrückt und sang den Refrain lauthals mit. Er hat alles richtig gemacht. Hat auf die Schwierigkeiten reagiert, hat trotz rückläufiger Sponsorengelder privates Geld investiert, um attraktive Show-Acts in der Halle 1 zu präsentieren. Das Publikum dankt es mit ausgelassener Party-Stimmung. Die Fahrer können es verschmerzen, dass nach der Show von Liz Mitchell ein gutes Drittel der Zuschauer die Halle wieder verlässt, um sich den Attraktivitäten der Nebenhallen zu widmen.
Mit den Punkten dieser Jagd hatten Risi / Marvulli ihre zweite Bonusrunde erreicht und lagen nun eine Runde vor Bartko / Keisse und van Bon / Stam und sogar zwei Runden vor Lampater / Grasmann. Doch Bartko / Keisse konnten in den nachfolgenden Einzelwettbewerben mehrfach punkten, schafften mit dem Sieg in einem Derny-Rennen auch ihre zweite Bonusrunde und eroberten die Führung.
Und dann fiel der erste Tropfen auf die Bahn.
In Bremen hat es in den letzten drei Wochen so viel geschneit wie in den letzten zwanzig Jahren nicht. Und am Nachmittag hatte es zu tauen begonnen. Das Dach der Halle hatte schon vor Tagen Schwächen offenbart. Seit Beginn der Sixdays hingen zwei große blaue Planen direkt unter dem Dach. Genau am Ausgang der Zielkurve, da, wo es jetzt zu tropfen anfing. Das lange Zeitfahren wurde unterbrochen. Techniker kletterten unter das Dach, um das Malheur zu untersuchen.
Zunächst wollte keiner glauben, dass jetzt ein bisschen Wasser zum Problem werden sollte. Schließlich ist das Regnen mal in Bremen erfunden worden. Eine halbe Stunde lang wurde hektisch nach Abhilfe gesucht. Eine Showband versuchte derweil, das Publikum bei Laune zu halten. Doch dann entschieden Frank Minder und Rennleiter Patrick Sercu, im Sinne der Fahrer keinerlei Risiko einzugehen und erklärten den Wettkampfabend für beendet.
Klaus & Klaus kamen etwas früher als geplant auf die Bühne und staunten nicht schlecht, dass sich dort alle Fahrer versammelt hatten. Gemeinsam sangen und schunkelten sie "An der Nordseeküste" - Da ist es manchmal etwas nasser als anderswo…
Viel Zeit zum reparieren des Daches bleibt nicht, denn am Sonntag beginnt der erste Wettbewerb schon um 11.50 Uhr. Immerhin entstehen keine zusätzlichen Kosten durch den Schaden. Das Dach ist erst 2005 neu auf die Halle gesetzt worden. Da ist also noch Garantie drauf…

Kojen-Geflüster vom zweiten Abend in Bremen

Robert Bartko spürt keine Nachwirkungen mehr von seinem schweren Sturz beim Münchner Sechstagerennen: "Ich hatte großes Glück. Die Röntgenaufnahmen in München zeigten keinerlei Hinweis auf einen Bruch. Mein Hausarzt hatte mir trotzdem eine Pause empfohlen, aber ich wollte seine Warnungen nicht hören. Ich wollte unbedingt in Gent starten. Ich habe mich vier Abende lang gequält, doch dann waren die Schmerzen bei den Ablösungen so groß, dass ich aufgeben musste. Und danach wurde erst festgestellt, dass in München fünf Rippen gebrochen waren. Normalerweise kommt man mit so was auf die Intensivstation, weil die große Gefahr besteht, dass sich eine der Bruchstellen in die Lunge bohrt." Und wie hat sich Bartko auskuriert? "Ich war vier Wochen in der Wärme von Mallorca und habe auf der Straße nur Ausdauer trainiert, um die Form zu halten. Das ging ohne Schmerzen. Aber Sprints und Intervalle waren nicht drin." Jetzt ist alles wieder okay und Bartko will seinen dritten Sieg in Bremen.
* * * * * * * * * *
Gesund ist auch Sebastian Siedler, obwohl die Hallensprecher ihm immer wieder eine Erkältung zu Gute halten wollen. Denn Siedler und Christian Bach fahren dem Feld hinterher, haben nach zwei Nächten schon elf Runden Rückstand. "Ich bin kerngesund und habe keine Ausrede", stellt Siedler richtig. Nach den Jagden sitzt Siedler mit versteinerter Mine in seiner Koje und will eigentlich mit niemandem sprechen. Ich frage dennoch nach und Siedler gibt mir einen Einblick in seine Gefühle: "Ich bin total enttäuscht. Ich war nach dem Rennen in Zürich auf Malle und dachte, ich sei optimal vorbereitet. Ich war dann sogar noch einmal in Frankfurt/Oder auf der Bahn, um mich mit starrer Nabe einzurollen. Aber jetzt läuft es überhaupt nicht." Eigentlich sollte Siedler in Bremen mit Andreas Müller starten, mit dem zusammen er in München Sechster geworden war. Doch kurzfristig kam er mit Christian Bach in ein Team. Siedler und Bach fahren zum ersten Mal zusammen und offensichtlich hapert es noch an der Abstimmung. Ist Sebastian sauer auf seinen Partner? "Wieso denn, Christian hat doch gute Form. Er war Vierter in Zürich und ich Sechster. Allerdings ist er bei der Polizei und bekam nicht frei, um sich auch in der Sonne vorzubereiten. Und bei dem Schnee war ja zu Hause kaum Training möglich." Aufgegeben hat Siedler die Sixdays in Bremen allerdings noch nicht: "So möchte ich mich nicht präsentieren."
* * * * * * * * * *
Andreas Beikirch und Andreas Müller sind seit zwei Jahren nicht mehr zusammen gefahren. Da gab es am ersten Abend noch das eine oder andere kleine Mißverständnis. Nach dem zweiten Abend liegen die beiden mit drei Runden Rückstand auf Platz fünf. Eigentlich ein Grund zur vollsten Zufriedenheit. Doch Andi Müller wiegelt ab: "Man kann es so oder so sehen. Es ist wie mit dem zur Hälfte gefüllten Glas. Der Optimist sagt, es sei halb voll und der Pessimist sagt, es sei halb leer." Ist Andi Optimist oder Pessimist? Er lächelt verschmitzt: "Er gibt noch eine dritte Variante - der Realist weiss, dass das Glas größer ist als der Inhalt." Wer es noch nicht wußte: Andreas Müller ist der Philosoph im Peleton.
* * * * * * * * * *
Alexander Aeschbach fährt viel und gerne Rad. Im Moment noch mehr als sonst. Auch die kleinen Besorgungen im Alltag erledigt er auf zwei Rädern. Denn Aeschbi liebt nicht nur auf der Bahn die Geschwindigkeit. Im August, an einem Dienstag war es, da wollte er zum Bahnrennen nach Zürich-Oerlikon. Er war spät dran und die Autobahn war rappelvoll. Da hat man ihn beim Drängeln erwischt und der Lappen war für vier Wochen weg. Allerdings konnte er sich den Zeitpunkt selbst aussuchen. Nun fährt er drei Sechstagerennen am Stück: Bremen, Berlin, Kopenhagen. So lässt sich die autolose Zeit verschmerzen…
* * * * * * * * * *
Interviews mit den Fahrern finden üblicherweise am Nachmittag zwischen Massage und Essen statt. Nicht so bei Christian Grasmann. Er ist Frühaufsteher und lädt mich um 9.30 Uhr zum Frühstücken ins Hotel ein. Gutgelaunt erwartet er meine Fragen. Meine erste ist: Schläfst Du wenig bei Sechstagerennen? "I wo, ich habe keinerlei Probleme mit dem Schlafen. Ich geh aufs Zimmer, dusche, leg mich ins Bett und bin schon eingeschlafen. Dann bin ich morgens topfit und kann in Ruhe Emails und Telefonate erledigen."
* * * * * * * * * *
Von gutem Schlaf kann Andreas Müller nur träumen. Kürzlich hatte er in einem Interview bei www.sixdaysinfo.de davon berichtet, dass er während der Sechstagerennen selten vor drei Uhr zur Ruhe kommt: "Ich bin noch so aufgedreht. Es ist ja nicht nur die sportliche Anstrengung. Die Stimmung in der Halle, die laute Musik..." Auch gestern erging es ihm nicht anders: "Ich habe mir noch einen Spielfilm angeschaut, um mich abzulenken. Zum Glück habe ich keinen Internet-Anschluss auf dem Zimmer. Sonst wäre es noch später geworden…"
* * * * * * * * * *
Während ich mich mit Christian unterhalten, kommen nach und nach Alexander Aeschbach, Marcel Barth, Erik Mohs und schließlich auch Andreas Müller an unseren Tisch. "Es hat sich herumgesprochen, dass das Frühstück im Maritim-Hotel besonders gut ist", erläutert mir Aeschbi, "dafür stehe ich gern eine halbe Stunde früher auf als sonst." Wer lang schläft, muss in der Fahrerküche frühstücken, für deren Hauptmahlzeiten die Sportler des Lobes voll sind: "In der Fahrerküche gibt es eine sehr abwechslungsreiche Menükarte. Leichte Kost, die auch noch sehr gut schmeckt." Wie, keine Berge von Nudeln? "Wir sind doch nicht bei der Tour de France", erklärt mir Christian, "die Pausen abgezogen sitzen wir vielleicht zweieinhalb Stunden im Sattel. Dafür brauchen wir keine zusätzlichen Kohlehydrate. Wichtiger ist die vollwertige Ernährung." Während der Sechstagerennen gibt es die Hauptmahlzeit am späten Nachmittag. Spätestens drei Stunden vor dem Start sollte der Teller leer sein.
* * * * * * * * * *
Im Gespräch entpuppt sich Christian Grasmann als Ernährungsexperte: "Ich achte immer darauf, dass ich mich ausgewogen ernähre. Das ist die Grundlage für jede Leistung." Er achtet auch sehr darauf, woher das Essen stammt: "Mein Onkel hat eine Landwirtschaft und ich habe selbst in den letzten Jahren auf einem Bauernhof gelebt, Wann immer es geht, beziehe ich meine Lebensmittel direkt von dort. Ich esse gern und viel Fleisch und gerade deshalb möchte ich wissen, wo das Fleisch herkommt und wie die Tiere ernährt wurden." Abgepackte Ware aus dem Supermarkt findet man also nicht in Christians Kühlschrank und Junk Food ist sowieso tabu: "Ich vergifte mich doch nicht."
* * * * * * * * * *
Familiären Zuspruch bekommt Leif Lampater am Wochenende. Seine Schwester, seine Freundin Steffi, deren Zwillingsschwester und eine Freundin kamen fürs Wochenende aus München eingeflogen. Überwiegt bei Leif die Freude oder wird er abgelenkt? "Ich freue mich immer, wenn sie da ist, aber wir werden uns nicht so oft sehen. Sie kommt nicht in den Pausen zur Fahrerkoje, da brauche ich meine Konzentration." Und nach dem Rennen? Leif grinst mich an: "Ich teile das Zimmer ja mit Christian Grasmann und das bleibt auch am Wochenende so. Und abends wird die Zimmertür abgeschlossen…" Wer´s glaubt... Allerdings gilt das Interesse der jungen Damen nicht ausschließlich dem Sechstagerennen. Am heutigen Samstag gehen sie erstmal ausgiebig shoppen…
* * * * * * * * * *
Aufatmen bei den Journalisten. Schönste, beste und größte Sechstagerennen der Welt gibt es in andere Städten auch. Das wissen wir wohl. Aber das schönste, beste und größte Pressezentrum der Welt gibt es nur bei uns in Bremen. Hier finden wir optimale Arbeitsbedingungen vor, bekommen unmittelbar nach dem Zielsprint die Ergebnisse in die Hand gedrückt und können Texte und Fotos via Internet sofort weiterleiten. An dieser Stelle mein Dank an die Pressechefin Annette Lemm und ihr Team, die jede Interviewanfrage und jeden Fotowunsch möglich machen. Zu dieser Rundumbetreung gehört auch eine üppige Versorgung mit Speis und Trank. Am Eröffnungsabend sind die meisten Journalisten akkreditiert. Dann gibt es Frikadellen. An den anderen Abenden bekommen die Fachjournalisten panierte Schnitzel angeboten. Dies ist seit vielen Jahren so und gehört zu den Bremer Sixdays wie der Roland zum Rathaus. Daher war die Irritation groß, als gestern wieder "nur" Frikadellen auf dem Buffett lagen. Noch so eine Sparmaßnahme von Frank Minder? Nein, es gab eine einfache Erklärung. Das Pressezentrum ist umgezogen. Statt wie früher im Foyer auf halbem Wege zwischen der Bahn und den Toiletten ist es jetzt in der Halle unter dem Dach in einer Besucherloge untergebracht. Der fantastische Überblick über das Renngeschehen hat allerdings seinen Preis. Um dorthin zu gelangen, muss eine Vielzahl von Stufen bewältigt werden. Daher kommen weniger Kollegen als sonst auf ein kurzes Päuschen vorbei. Und am Donnerstag sind viele Frikadellen übrig geblieben, die am Freitag noch weg mussten. Spät am Abend lagen dann auch die panierten Schnitzel aus und alles war gut.
* * * * * * * * * *
Die Fotografen mit ihren schweren Fototaschen kommen schnaufend und schweren Schrittes die Stufen zum Pressezentrum heraufgestampft. Ganz anders eine Kollegin der schreibenden Zunft. Fröhlich lächelnd legt sie die gefühlt 500 Stufen im Laufschritt zurück: "Das ist wie Bauch Beine Po gratis. Jetzt kann ich mir ohne schlechtes Gewissen eine Bulette gönnen…"


17.1.2010 - Willy Altig feiert heute seinen 75.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

16.1.2010 - Stam / van Bon übernehmen die Führung in Bremen

Mit dem Gewinn der zweiten Jagd und einem Rundengewinn gegenüber den Konkurrenten konnten sich Danny Stam und Leon van Bon zum Abschluss der zweiten Nacht an die Spitze der Gesamtwertung setzen. Mit einer Runde Rückstand folgen Risi / Marvulli, Bartko / Keisse und Lampater / Grasmann auf den nächsten Plätzen.
Es ist keine Überraschung, dass die beiden 37jährigen Holländer nach Punkten mit ihren Mitkonkurrenten um den Sieg nicht mithalten können. Sie haben keine Chance, in den beiden Zeitfahren pro Abend in die Punkte zu fahren. Dieses Manko konnten sie zu Beginn der zweiten Nacht ausgleichen, indem sie die beiden ersten Prüfungen - Wertungssprint und Mannschaftsausscheidung - für sich entschieden.
Im Rundenrekordfahren verfehlte Erik Mohs seine Bestzeit von gestern knapp, blieb aber mit 8,912 Sek. als einziger Fahrer unter 9 Sekunden. Tristan Marguet, der schon in Zürich die kurzen Zeitfahren stark gefahren ist, wurde Zweiter vor Marvulli, Keisse und Lampater.
Die insgesamt sieben Fahrer, die zum ersten Mal auf der technisch anspruchsvollen kurzen Bahn in der Bremen-Arena fahren, kamen heute wesentlich besser damit zurecht als noch am Eröffnungsabend. Von oben aus den Rängen beobachtet, drehte das Feld nun wesentlich harmonischer seine Runden und das Tempo wurde insgesamt deutlich angezogen. Dennoch verlief die erste Jagd sehr hektisch und unübersichtlich. Mehrfach wurden Ausreißer vom Feld wieder eingeholt. Mindestens fünf Teams verpassten eine Ablösung. Leif Lampater und Christian Grasmann - von den Sprechern wegen ihrer roten Trikots von Radio Bremen die "Roten Teufel" benannt - fuhren wie gestern konsequent am Hinterrad ihrer Schweizer Konkurrenten Risi / Marvulli. Beim Frühstück hatte mir Christian Grasmann diese Taktik erläutert: "Trotz seiner 41 Jahre hat Bruno Risi immer noch den schnellsten Antritt im Feld. Er kann auf den ersten Metern einer Attacke enorm beschleunigen. Dieser explosionsartige Antritt ist seine große Stärke. Ich glaube, Leif ist der einzige, der ähnliche Fähigkeiten hat und Brunos Attacken mitgehen kann. Wenn das klappt, dass wir kontern und mit ausreißen können, dann kommen wir schneller und kräftesparender um die Runde rum, als wenn wir mit Bartko oder Stam oder irgend jemand anders zusammen rumfahren." Die Schweizer haben diese Taktik natürlich längst durchschaut - und deshalb verrate ich hier auch kein Geheimnis - und setzten ihre Angriffe zumeist dann, wenn Leif gerade pausierte. So auch fünf Minuten vor Ende der ersten Jagd. Bruno flog aus dem Feld heraus und Grasmann konnte nicht kontern. Die beiden Schweizer schlossen zu Bartko / Keisse in die Nullrunde auf, verpennten aber dann das Finale. Zwei Runden vor Schluss hingen sie im hinteren Feld fest und waren noch nicht für den Endspurt präpariert. Ein alter Fuchs wie Robert Bartko erkennt natürlich eine solche Chance. Er zog frühzeitig einen langen Spurt an und fuhr mit großem Vorsprung den Sieg nach Hause.
Bartko / Keisse und Risi / Marvulli hatten sich damit die gestern verlorene Runde zurückgeholt. Zudem erreichten beide Teams und auch Lampater / Grasmann die 100-Punkte-Marke und bekamen ihre erste Bonusrunde. Somit waren diese drei Paarungen in der Nullrunde und lagen auch nach Punkten dichtauf. Die beiden Holländer folgten mit einer Runde Rückstand auf Rang vier.
Dass wirklich um jeden einzelnen Punkt gefightet wurde, zeigte das Finale des zweiten Derny-Laufes. Robert Bartko wollte unbedingt gewinnen und sein Schrittmacher gab in der letzten Runde Vollgas, um noch am Bruno Risi vorbei zu kommen. Bartko verlor den Kontakt zur Rolle und stampfte mit einen guten Meter Abstand seinem Motorrad hinterher - und gewann trotzdem den Lauf. Das war ein Kraftakt.
Pech hatten Lampater / Grasmann im langen Zeitfahren. Sie hatten gut beschleunigt, waren mit hohem Tempo über die Startlinie gerast, schafften ein optimale Ablösung und die Uhr blieb bei 27,935 stehen. Eine Fabelzeit! Doch die Jury hatte ihre Zweifel an der Zeitmessung. Die Zeit wurde auf 28,690 korrigiert. Die Bayern rutschten auf Platz drei. Sieger wurde wie gestern Franco Marvulli in 28,474 Sekunden für die 500 Meter.
Vor der zweiten Jagd lagen die beiden Andis - Andreas Müller und Andreas Beikirch - im Gesamtklassement auf Rang sechs. Mülli war dennoch nicht zufrieden: "Wir haben in den bisherigen Jagden mehrfach Attacken nicht zu Ende gebracht und wurden wieder eingeholt. Das können wir uns kräftemäßig nicht leisten. Wenn wir einen Angriff starten, dann muss er sitzen. Am Ende der Jagden war ich völlig leer gefahren und konnte nur noch mitfahren." Offenbar hatten die beiden die Pause während des Auftritts von DJ Ötzi gut zur Erholung nutzen können, denn in der abschließenden Jagd über 40 Minuten überraschten sie mit einer offensiven Fahrweise, attackierten früh und blieben ständig in der Nullrunde.
Das Tempo im Feld war von Beginn an gleich bleibend hoch, so dass sich kaum eines der schwächeren Teams einen Angriff traute. Und wer dennoch allen Mut zusammennahm und ausriss, der musste sich länger als üblich ums Oval quälen, bis er den Schwanz des Feldes zu packen bekam.
Die drei Teams Risi / Marvulli, Bartko / Keisse und Lampater / Grasmann belauerten sich gegenseitig und haben Stam / van Bon offenbar wegen des Rundenrückstandes nicht mehr auf der Rechnung für das Podium. Aber diese Rechnung ging nicht auf. Fünf Minuten vor Ende stahl sich Danny Stam davon und die Holländer schlossen zu Müller / Beikirch in die Nullrunde auf. Bartko versuchte zu kontern, wurde aber von Risi zurückgeholt. So wurde der Sprint zu einem Zweikampf, den Leon van Bon um Reifenstärke vor Andreas Müller für sich entscheiden konnte. Mit den 20 Punkten für den Sieg in dieser Jagd erreichten auch die Holländer eine Bonusrunde und führen damit das Klassement vor dem langen Samstag als einziges Team in der Nullrunde an.
Veranstalter Frank Minder hatte übrigens heute gute Laune und lief den ganzen Abend mit einem Lächeln im Gesicht herum. Der Grund war offensichtlich: Mit 17.300 Besuchern am Eröffnungsabend und 27.500 Besuchern am Freitag steuern die Bremer Sixdays wieder auf ein Ergebnis von über 120.000 Besuchern zu. Gegen alle Schwierigkeiten im Vorfeld der Veranstaltung durch den kurzzeitigen Ausstieg dreier Hauptsponsoren hatte Minder auf die Abstimmung mit den Füßen gesetzt. Seine Pressesprecherin Annette Lemm hatte in den letzten Wochen die Journalisten fast täglich per Email mit Infos und Hintergrundberichten gefüttert und auch die Medienpartner Weser Kurier und Radio Bremen hatten mit großformatigen Anzeigen, Werbespots und Reportagen kräftig die Werbetrommel gerührt. Offenbar mit Erfolg. Von Krise spricht in Bremen momenatn niemand mehr.

16.1.2010 - Léo van Thielen feiert heute seinen 57.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

15.1.2010 - Was macht eigentlich Andy Kappes?

Vor zwei Jahren verabschiedete sich Andreas Kappes beim Bremer Sechstagerennen vom Publikum seiner Heimatstadt. Nach über 20 Jahren war es für ihn nicht ganz einfach, in ein Leben nach dem Sport hineinzufinden. In einem Fernsehbericht von Radio Bremen schildert Andy, wie es ihm in den letzten zwei Jahren ergangen ist. Am Sonntag wird Andy als Gast beim Bremer Sechstagerennen erwartet.

Kojen-Geflüster vom ersten Abend in Bremen

Die Sturzserie in Rotterdam war am ersten Abend unter den Fahrern noch ein vieldiskutiertes Thema. Mehrfach waren Reifenschäden die Sturzursache, so dass einige Materialfehler vermuteten. Einige der jungen holländischen Fahrer hätten wohl sehr schmale Reifen verwendet, die für Weltcuprennen, aber nicht für eine Dauerbelastung an sechs Abenden geeignet sind. Franco Marvulli berichtete zudem, die Bahn sei ungewöhnlich rutschig gewesen. Die Sieger Danny Stam und Iljo Keisse zahlten ihren Preis für den Triumph. Die Sturzfolgen am linken Bein von Danny Stam sind unübersehbar. Es schillert in allen Regenbogenfarben. Auch Iljo Keisse kam nicht topfit nach Bremen. Er hat sich "einen Wolf gefahren" und hat heftige Sitzbeschwerden. Und Leon van Bon verriet mir seine Taktik, wie er heil um die Runden kam: "Mir war das unheimlich mit den vielen Stürzen. Zweimal hat es direkt hinter mir geknallt. Ich bin dann so oft es ging vorn im Feld gefahren, damit mir nichts passiert. Deshalb bin ich total platt."
* * * * * * * * * *
TV-Moderatorin Barbara Schöneberger hatte spontan zugesagt, als sie gefragt wurde, ob sie den Startschuß beim Bremer Sechstagerennen abgeben wolle. "Ich konnte mir das nicht vorstellen, dass es Männer gibt, die freiwillig sechs Tage lang im Kreis rumfahren", verriet sie den Journalisten bei einer Pressekonferenz am Nachmittag, "und da hab ich mir gesagt, du musst da hin und dir das anschauen. Warum machen die das? Bringt denen das Spaß? Mir hat Sport noch nie Spaß gemacht. Mir tut immer alles weh..."
* * * * * * * * * *
Wegen der ungewöhnlichen Schneefälle in diesem Winter verlief die Vorbereitung für die meisten Fahrer alles andere als optimal, weil ein Straßentraining kaum möglich war. "Die Fahrer, die in Rotterdam dabei waren, sind eindeutig im Vorteil", erzählte mir Alexander Aeschbach, "wegen der Schneefälle konnte ich kaum auf der Straße trainieren und habe die letzten zwei Wochen überwiegend auf der Rolle zugebracht." Leif Lampater war zwar in Rotterdam dabei, konnte aber in der Woche davor nicht aufs Rad. Er versuchte sich stattdessen im Skilanglauf und hat sich dabei eine Bronchitis eingefangen: "Ich bin das die ganze Woche nicht los geworden. Beim Fahren merk ich das nicht so. Aber in den Pause sitze ich in der Koje und bin ganz schön am Keuchen."
* * * * * * * * * *
Christian Grasmann hat eine andere Vorbereitung auf das Rennen in Bremen gewählt: "Ich bin umgezogen. Da war ich wenigstens im Warmen und konnte mich den ganzen Tag austoben: Wände streichen, Kühlschrank schleppen, Schränke aufbauen. Als alles fertig war, tat wirklich jeder Muskel weh und ich konnte mich drei Tage nicht bewegen..." Auch eine Möglichkeit.
* * * * * * * * * *
Sebastián Donadío setzt Akzente. Nicht nur auf der Bahn, sondern auch auf seinen Namen. "Bei uns wird jeweils am Wortende betont", klärt er mich auf, "und deshalb gehört auf das A und das I ein Akzent." Wird ab jetzt berücksichtigt...
* * * * * * * * * *
Auffällig war die Fahrweise der amtierenen Vizeeuropameister Kolesnikov / Chmidt. Sie kamen noch nicht mit der engen Bremer Bahn zurecht und fuhren in der Jagd recht steif um die engen Kurven. Oder wie es Marcel Barth diplomatisch ausdrückte: "Die beiden Russen hatten eine recht individuelle Interpretation der Ideallinie."
* * * * * * * * * *
Dass auch beim Bremer Sechstagerennen trotz der erwarteten 120 000 Zuschauer gespart werden muss, wird bei den Siegerehrungen offensichtlich. Früher erhielten die Sieger stets einen üppigen Blumenstrauß. In diesem Jahr gibt es nur eine Rose mit ein wenig Grünzeug drumrum. Böse Zungen behaupteten gar, Veranstalter Frank Minder würde die Blumen in den Fahrerkojen wieder einsammeln. Ich bin der Sache nachgegangen und kann dies dementieren…


15.1.2010 - Lampater / Grasmann führen nach der ersten Nacht in Bremen

Die Bremer Bahn ist mit 166 m nicht nur die kürzeste Bahn im Sechstagezirkus, sondern auch die mit den engsten und steilsten Kurven. Entsprechend hoch sind die Fliehkräfte, die auf die Fahrer einwirken. Deshalb lassen es die Fahrer am ersten Abend traditionell etwas ruhiger angehen, um sich auf die ungewöhnlichen Wettkampfbedingungen einzustellen.
In diesem Jahr sind zudem sieben Bremen-Debütanten im Feld der zwölf Zweierteams. Sebastián Donadío (Argentinien), Jens-Erik Madsen (Dänemark), Martin Blaha, Jiri Hochmann, Vojtech Hacecky (alle Tschechien) und die beiden Russen Sergej Kolesnikov und Alexej Chmidt kannten die Besonderheiten der Bremer Bahn bislang nur vom Hörensagen.
Vielen Fahrern war es deshalb wohl sehr recht, dass nicht vom Start weg "volle Pulle" gefahren wurde. Und dennoch: Nachdem die TV-Moderatorinnen Barbara Schöneberger und Sonya Kraus die 24 Fahrer auf die Reise geschickt hatten, zeigten die favorisierten Teams gleich im zweiten Wettbewerbs des Abends, der mit Punkten hoch dotierten Mannschaftsausscheidung, wer Chef im Ring ist und machten das Finale unter sich aus. Einmütig gelten Bruno Risi / Franco Marvulli als große Favoriten auf den Gesamtsieg. Robert Bartko / Iljo Keisse - die nach Keisses "Dopingpause" erstmals wieder ein Sechstagerennen zusammen fahren - werden als größte Widersacher gehandelt. Die holländischen Oldies Danny Stam / Leon van Bon und die Vereinsmannschaft des RSV Irschenberg mit Leif Lampater / Christian Grasmann gehören zu den weiteren Favoriten auf die Podiumsplätze. Und genau in dieser Reihenfolge wurden die Punkte der Mannschaftsausscheidung verteilt.
Das nachfolgende Rundenrekordfahren wurde wie zumeist in den letzten drei Jahren eine leichte Beute für Erik Mohs. Er blieb als einziger unter 9 Sekunden, doch seine Zeit von 8,785 Sek. für die 166 Meter wird an den nächsten Abenden bestimmt noch unterboten. Wenn auch vielleicht nur von ihm selbst. Leif Lampater, Iljo Keisse und Tristan Marquet auf den nächsten Plätzen lagen deutlich zurück. Franco Marvulli verpasste eine Spitzenzeit durch eine verpatzte Ablösung.
Am Eröffnungsabend wurde nur eine Jagd über 45 Minuten gefahren. In den ersten fünf Minuten passierte gar nichts, dann eröffnete Christian Grasmann die Rundenjagd mit einer Attacke. Die kurze Bahn lädt zu einer Vielzahl von Rundengewinnen ein. Diesmal waren es insgesamt 47 - für Bremer Verhältnisse eine bescheidene Anzahl. Lampater / Grasmann fuhren die Jagd sehr offensiv. Sie klebten konsequent am Hinterrad von Risi und Marvulli und attackierten auf Ansage, wenn die beiden Schweizer aus der Führung gingen. Zudem zeigten Risi / Marvulli ungewohnte Abstimmungsschwierigkeiten. Zunächst wurde auf einer Flucht fast eine Ablösung verpasst, so dass sie das Tempo herausnehmen mussten, später haben sie zwei Mal ungeschickt attackiert und wurden vom Feld wieder eingeholt. So etwas kostet Körner.
In der ersten Rennhälfte machte der Argentinier Sebastián Donadío positiv auf sich aufmerksam. Ein um andere Mal attackierte er und scheuchte seinen jungen Partner Vojtech Hacecky in die Jagd. Lange Zeit hielten sich die beiden in der Nullrunde. Doch zum Rennende ging dem jungen Tschechen - der in Bremen erst sein drittes Sechstagerennen fährt und zudem mit 22 Jahren der jüngste Teilnehmer ist - die Puste aus und er fuhr die letzten Runden mit sichtbar angespanntem Gesicht am Ende des Feldes.
Fünf Minuten vor Ende der Jagd hatten Lampater / Grasmann das richtige Gespür für den richtigen Moment und attackierten, als sich die Kontrahenten gerade auf eine Pause geeinigt hatten. Der vermutlich schnellste Rundengewinn des Abends brachte dem Team Bayern mit geringem Aufwand die alleinige Führung. Lediglich van Bon / Stam vermochten noch zu kontern und ebenfalls in die Nullrunde zu fahren. Im Finale um den Sieg in der Jagd und die Führung in der Gesamtwertung fuhren Leif Lampater und Leon van Bon die letzten beiden Runden Schulter an Schulter. Lampater hatte schließlich die Nase vorn und siegte mit einer halben Vorderradlänge. Risi / Marvulli und Bartko / Keisse folgten mit einer Runde Rückstand. Alle anderen Teams hatten sich mindestens zwei Runden eingefangen.
Damit war die wichtigste Entscheidung des Abends gefallen. Doch weitere Wettbewerbe standen noch auf dem Programm. Im 500 m Zeitfahren hatten Lampater / Grasmann früh eine Bestzeit vorgelegt, die lange Bestand hatte und erst vom letzten Team unterboten wurde. Franco Marvulli hämmerte eine Zeit von 28,439 Sek. auf die Bahn und freute sich bei der Siegerehrung wie ein Schneekönig. Bekanntermaßen sind dem Züricher Siege in den langen Zeitfahren besonders wichtig. Seine Freude konnte Franco sogar noch toppen, indem er sich im anschließenden Derny-Wettbewerb wiederum Blume und Ehrenrunde sicherte.
Als Lampater / Grasmann als Gesamtführende nach der ersten Nacht geehrt wurden, waren die meisten Fahrer schon auf ihren Zimmern. Für die Zuschauer war die Nacht aber noch lange nicht zu Ende. Wie in jedem Jahr seit über 20 Jahren kamen Klaus & Klaus auf die Bühne und sangen von der Nordseeküste, dem Pferd auf dem Flur und natürlich auch die Werder Bremen-Hymne. Sie singen in jedem Jahr dieselben Lieder, die Halle ist so voll wie den ganzen Abend nicht und alle singen mit, schunkeln und recken die Feuerzeuge in die Höhe. Ich weiß, wer das nicht erlebt hat, glaubt es nicht. Aber es ist so. Und wenn auf der Bahn das Licht ausgemacht wird, geht die Party in den vier Nebenhallen noch weiter bis morgens um vier. Bremen ist eben in vielfacher Hinsicht ein ungewöhnliches Sechstagerennen…

14.1.2010 - Endgültiges Aus für die Sixdays in München

Seit langen wurde es vermutet, jetzt ist es offiziell. Das 45. Münchner Sechstagerennen im November war das letzte. Die Zuschauerzahlen waren in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Die letzte Veranstaltung hatte dem Veranstalter ein Minus von 300 000 Euro eingebrockt. Nun warf er das Handtuch. Ein neuer Veranstalter ist nicht in Sicht und die Olympiapark GmbH hat kein Interesse, das Rennen in Eigenregie weiterzuführen, zumal stattdessen mit Konzerten sicheres Geld zu verdienen ist. Der langjährige Rennleiter Sigi Renz will nun versuchen, eine kleinere Halle und neue Sponsoren zu finden.

14.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gerben Karstens und Luigi Zuccotti werden 68 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

13.1.2010 - Keisse / Stam setzten sich in Rotterdam durch

Iljo Keisse und Danny Stam konnten am Finalabend ihre Führung gegen alle Angriffe der Konkurrenten verteidigen und siegten mit 11 Punkten Vorsprung vor Bruno Risi / Franco Marvulli.

Mit einer Runde Rückstand konnten sich die sturzgeschwächten Dänen
Alex Rasmussen / Michael Mørkøv noch aufs Podium retten. Knapp dahinter landeten Leif Lampater / Leon van Bon und Peter Schep / Theo Bos auf den Plätzen vier und fünf.
Mit diesem Triumph konnte sich Danny Stam zum vierten Mal in die Siegerliste von Rotterdam eintragen. Für Keisse war es der zweite Sieg in Rotterdam und der erste nach seiner Doping-Pause. Bruno Risi hingegen landete bei seiner sechsten Teilnahme zum vierten Mal auf dem zweiten Platz. Damit bleibt Rotterdam das einzige namhafte Sechstagerennen, dass Bruno Risi nie gewinnen konnte. - Das Endergebnis von Rotterdam

13.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Hans Kaune wird 89, Jos Pronk wird 27 und Alexandr Pliuschin wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

12.1.2010 - Umstellungen im Fahrerfeld von Bremen

Die Sturzserie in Rotterdam bleibt nicht ohne Auswirkungen auf das Fahrerfeld in Bremen. Jeff Vermeulen, der in Rotterdam bereits am ersten Abend stürzte und sich eine schwere Rippenprellung zuzog, wird in Bremen definitiv nicht starten können. Auch Danny Stam klagt über ähnliche Beschwerden. Er will in Bremen allerdings dabei sein. Ob er dann voll belastbar sein wird, ist momentan nicht absehbar.
Der Sportliche Leiter Patrick Sercu hat daraufhin einige Veränderungen im Fahrerfeld vorgenommen. Robert Bartko soll nun mit Iljo Keisse zusammen starten. Für Bartko ist Keisse nun schon der dritte Partner-in-spe für den Rundenwirbel in Bremen. Ursprünglich wollte er mit Danilo Hondo fahren, was auch eine Option für das nachfolgende Rennen in Berlin hätte sein können. Doch Hondos Straßenteam Lampre veränderte kurzfristig die Terminplanung für die Saisonvorbereitung, so dass Hondo die Sixdays absagen musste. Dann sollte mit Jeff Vermeulen ein endschneller Mann die Sprintpunkte für den Ausdauerspezialisten Bartko einfahren. "In Rotterdam aneinander gewöhnen und in Bremen um den Sieg fahren" war die Strategie. Der Sturz von Vermeulen machte einen Strich durch diese Rechnung. Keisse ist für Bartko aber keineswegs die dritte Wahl. Denn nun kommt ein Team erstmals wieder zusammen, dass bis zum Dopingbefund von Keisse im Dezember 2008 drei Winter lang als festes Duo unterwegs war und gemeinsam sieben Siege in fünfzehn Rennen einfahren konnte.
Danny Stam wird nun mit Leon van Bon statt mit Keisse starten. Diese Paarung nimmt Danny den Druck, um das Podium fahren zu müssen. Wahrscheinlicher ist ein Ergebnis zwischen Platz vier und sechs. Andreas Beikirch wird nun mit Andreas Müller statt mit van Bon ein Team bilden, was seine Chance auf einen guten Abschied bei seinem 15. und letzten Start in Bremen keineswegs schmälert. Auch hier die Prognose: Platz vier bis sechs. Sebastian Siedler wird nun mit Christian Bach statt mit Müller in einer Mannschaft sein. Beide sind in Zürich (allerdings mit anderen Partnern) ein starkes Rennen gefahren, so dass auch von diesem Team eine Platzierung zwischen vier und sechs zu erwarten ist. Letzter in der Kette der Verschiebungen ist Sebastian Donadio, der statt mit Bach nun mit dem neuverpflichteten Tschechen Vojtech Hacecky das gleiche Trikot tragen wird. Für Hacecky ist es erst das dritte Sechstagerennen. Er kommt zum Lernen nach Bremen. Donadio wird´s egal sein. Seine bisherigen Saisonplatzierungen lassen vermuten, dass der Argentinier momentan seiner Form der vergangenen Jahre hinterher fährt. Dennoch ist seine erstmalige Einladung nach Bremen schon jetzt ein Gewinn. Das Publikum kann sich auf einen der letzten Show-Man im Sattel freuen. Der 38jährige Rechtsanwalt beherrscht nicht nur sein Rennrad, sondern kann mit Mikrophon und Gitarre ebenso exzellent umgehen.

12.1.2010 - Am fünften und vorletzten Abend des Sechstagerennens in Rotterdam rückten die Favoriten auf den Gesamtsieg noch enger zusammen. Keisse / Stam punkteten fleissig und konnten den Kontrahenten in der ersten Jagd eine Runde abnehmen, so dass sie jetzt knapp in Führung liegen. Nur zwei Punkte zurück folgen Risi / Marvulli auf Platz zwei. Mit einer Runde Rückstand aber nur sieben Punkten weniger als die Führenden haben die momentan Drittplatzierten Lampater / van Bon plötzlich wieder gute Chancen, noch ganz nach vorn zu fahren. Abgerutscht auf Platz vier sind Rasmussen / Mørkøv. Nach seinem schweren Sturz und der Neutralisation am vierten Wettkampftag konnte Michael Mørkøv zwar ins Renngeschehen zurückkehren, doch die Blessuren zeigten Wirkung. Das dänische Duo musste sich für die Jagden schonen und hat in den Einzelwettbewerben nur wenige Punkte sammeln können. Die Fünftplatzierten Schep / Bos stehen kurz vor ihrer zweiten Bonusrunde und können auch noch in den Kampf um das Podium eingreifen.
Glücklicherweise verlief der fünfte Abend in Rotterdam ohne weitere Stürze - allerdings nur bei den Profis. Das UIV-Nachwuchsrennen fand ein kurioses vorzeitiges Ende. Einer der Fahrer musste sich in voller Fahrt übergeben und löste damit einen Massensturz aus. Die Bahn musste erst einmal gründlich gereinigt werden, so dass eine Fortsetzung des Rennes unmöglich war.

12.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Michel Coulon wird 63, Vincent Lavenu wird 54, Theodor Czerny wird 53 und Guido Bontempi wird 60 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

11.1.2010 - Vor 85 Jahren wurde Emile Carrara geboren

Milo Carrara wurde am 11.1.1925 - heute vor 85 Jahren - in Argenteuil vor den Toren von Paris geboren. Sein erstes Sechstagerennen fuhr er 1947 in Paris. Zunächst sah es nicht nach einer erfolgreichen Karriere aus, denn bei seinen ersten fünf Sechstagerennen musste er vorzeitig aufgeben. Doch dann platzte der Knoten. 1949 gewann er die Sixjours in Saint Etienne.
Von 61 Sechstagerennen konnte "Milo" zehn gewinnen - darunter viel Mal in Berlin - und wurde dadurch zum bis heute erfolgreichsten französischen Sechstagefahrer.
Sein Sohn Pascal Carrara wurde ebenfalls Radsportprofi und war in den 80er und 90er Jahren ein eifriger Sechstagefahrer, konnte aber nicht an die Erfolge des Vaters anknüpfen. Emile Carrara starb am 15.5.1992 in Kopenhagen. Er wurde 67 Jahre alt.

11.1.2010 - Am Sonntag nachmittag, dem vierten Wettkampftag des Sechstagerennens in Rotterdam, konnten Risi / Marvulli ihre Führung weiter ausbauen. Sie liegen jetzt allein in der Nullrunde. Auf Platz zwei werden noch Alex Rasmussen / Michael Mørkøv geführt, obwohl Mørkøv aufgrund der Sturzfolgen vom Vorabend pausierte und durch Robert Bartko ersetzt wurde. Als Dritte haben Iljo Keisse / Danny Stam ebenfalls eine Runde Rückstand.
Auch der Sonntag verlief nicht ohne Sturz. Im Derny-Rennen kamen Michael Vingerling und Jens Mouris zu Fall. Auch Mouris musste vorläufig neutralisiert werden.

11.1.2010 - Werner Betz feiert heute seinen 57.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

10.1.2010 - Roger de Corte starb im Alter von 86 Jahren

In seinem Geburtsort Waarschoot verstarb heute Roger de Corte im Alter von 86 Jahren.
Erste Erfolge errang der Belgier noch während des Krieges bei kleinen Rennen in seiner Heimatregion. In 17 Profijahren konnte er als guter Sprinter eine ganze Reihe von Siegen in Eintagesrennen feiern, blieb aber ein Sportler der zweiten Reihe. Die großen Rennen und damit auch die bedeutenden Siege fanden ohne ihn statt. Ebenso verlief seine Karriere auf der Bahn. Bei 44 Sechstagerennen zeigte er sich als zuverlässiger Fahrer mit spektakulären Sprints, aber ohne Siege. Ein zweiter Platz in Chicago 1948 und dritte Plätze in Frankfurt 1951, in München 1952 und in seinem letzten Rennen in Lille 1960 waren seine besten Ergebnisse.

10.1.2010 - Sturzserie in Rotterdam

Das Sechstagerennen in Rotterdam steht in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Eine Serie von Stürzen brachte den Programmablauf mehrfach durcheinander. Am ersten Abend stürzte Jeff Vermeulen in der Jagd, wurde vorübergehend neutralisiert, kehrte gestern mit Rippenprellungen als Teilzeitfahrer zu einigen Wettbewerben zurück, musste aber inzwischen aufgeben. Sein Partner Robert Bartko fährt seitdem die Jagden mit wechselnden Partnern, da auch weitere Fahrer nach Stürzen vorübergehend pausierten.
Am zweiten Abend erwischte es Peter Schep im Dernyrennen. In der zweiten Jagd kam es gar zu einem Massensturz. Iljo Keisse, Danny Stam, Marc Hester und Ismaël Kip waren betroffen. Rennleiter Patrick Sercu brach daraufhin die Jagd ab.
Am dritten Abend mussten Theo Bos und die Führenden im Klassement Alex Rasmussen und Michael Mørkøv in der ersten Jagd auf die Bretter. Mørkøv erwischte es am schlimmsten. Er verlor kurz das Bewußtsein und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde eine Gehirnerschütterung festgestellt. Alex Rasmussen setzte den Wettbewerb an der Seite von Robert Bartko fort.
Neue Spitzenreiter sind nun Risi / Marvulli rundengleich vor Rasmussen / Mørkøv und Keisse / Stam. Als Vierte mit einer Runde Rückstand haben Lampater / van Bon noch Chancen aufs Treppchen.

10.1.2010 - Roger Kluge ist momentan mit dem Team Milram im Trainingslager. In einem Interview mit Radsportnews.com äußerte er sich zu seinen Plänen für die Straßensaison.

10.1.2010 - Radsportlegende Ferdinand Kübler - der als erster Schweizer die Tour de France gewinnen konnte - wurde mit einem LifeTime Award ausgezeichnet. Die Laudatio hielt FIFA-Präsident Sepp Blatter. - Quelle: Blick.ch - aktuelles Interview mit Ferdy Kübler

10.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Vic Browne wird 68, Bernard Thevenet wird 62, Hans Neumayer wird 54, Maurizio Bidinost wird 51, Benjamin Baumgartner wird 27 und Jiri Hochmann wird 24 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

9.1.2010 - Nach der zweiten Nacht des Sechstagerennens in Rotterdam führen dank einer Bonusrunde weiterhin Rasmussen / Mørkøv. Mit einer Runde Rückstand folgen Risi / Marvulli und Keisse / Stam auf den Plätzen zwei und drei. Drei weitere Teams folgen mit zwei Runden Rückstand.

9.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Willy Jacobs wird 65 und Michael Marcussen wird 55 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

8.1.2010 - Nach der ersten Nacht des Sechstagerennens in Rotterdam führen die dänischen Weltmeister Rasmussen / Mørkøv souverän mit Rundenvorsprung und der höchsten Punktzahl aller Teams. Fünf Teams folgen mit einer Runde Rückstand. Abgeschlagen auf Platz sieben liegt Robert Bartko, dessen junger Partner Jeff Vermeulen kurz vor Ende der ersten Jagd stürzte und vorübergehend neutralisiert werden musste.

8.1.2010 - Willy de Geest feiert heute seinen 63.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

7.1.2010 - Heute starten die Sixdays in Rotterdam

Mit dem Startschuss von Bernard Hinault startet heute das 28.Rotterdamer Sechstagerennen und damit auch das erste Sechstagrennen des neuen Jahres. Der Sportliche Leiter Patrick Sercu hat ein Starterfeld zusammengestellt, das überwiegend aus holländischen Fahrern besteht. Die Favoriten kommen jedoch aus dem Ausland.
Das komplette Fahrerfeld (in Klammern die Anzahl der bisherigen Sechstagerennen und der Siege):
Alex Rasmussen (23/4) / Michael Mørkøv (22/4)
Peter Schep (38/2) / Theo Bos (1)
Iljo Keisse (56/11) / Danny Stam (92/14)
Bruno Risi (184/60) / Franco Marvulli (88/28)
Robert Bartko (55/14) / Jeff Vermeulen (8)
Kenny van Hummel / Andreas Beikirch (119/4)
Kenny De Ketele (27/1) / Pim Ligthart (9/1)
Leif Lampater (42/6) / Leon van Bon (20/1)
Nick Stöpler (3) / Michael Vingerling (3)
Arno Van Der Zwet (3) / Gert-Jan Jonkman (8)
Sebastian Donadio (21/2) / Marc Hester (46)
Jos Pronk (18) / Matthé Pronk (29)
Jens Mouris (17) / Bobby Traksel (10)
Michel Kreder (1) / Raymond Kreder (1)
Roy Pieters (3) / Ismaël Kip (3)
Das Rennen in Rotterdam ist das einzige, dass Bruno Risi noch nie gewinnen konnte. Er wird seine letzte Chance nutzen wollen. Vorjahressieger Danny Stam hingegen will seinen vierten Sieg in Rotterdam. Auch Robert Bartko, Iljo Keisse, Leif Lampater und Peter Schep konnten sich bereits in die Siegerliste von Rotterdam eintragen. Rekordgewinner in Rotterdam ist Danny Clark mit sieben Erfolgen. - zur Homepage des Veranstalters

6.1.2010 - Luke Roberts belegte bei den Australischen Straßenmeisterschaften im Einzelzeitfahren den dritten Platz. Es siegte Cameron Meyer vor John Anderson. - Quelle: Radsport-news.com

6.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Luigi Arienti wird 72, Gerrie van Gerwen wird 57, René Foucachon wird 44, Sven Krauss wird 27 und Matteo Montaguti wird 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

5.1.2010 - Starterfeld für die Sixdays in Bremen

Der Sportliche Leiter Patrick Sercu hat heute das Starterfeld für das 46.Bremer Sechstagerennen (14.-19.1.2010) bekanntgegeben. Wie in Bremen üblich wurden 12 Fahrerpaare nominiert, die in diesem Jahr aus neun Nationen stammen.
Das komplette Fahrerfeld (in Klammern die Anzahl der bisherigen Sechstagerennen und der Siege):
Bruno Risi (185/60) / Franco Marvulli (89/28)
Iljo Keisse (57/11) / Danny Stam (93/14)
Robert Bartko (56/14) / Jeff Vermeulen (9)
Leif Lampater (43/6) / Christian Grasmann (40)
Jens-Erik Madsen (15) / Marc Hester (47)
Martin Blaha (14) / Jiri Hochmann (8)
Sergej Kolesnikov (-) / Alexej Chmidt (5)
Erik Mohs (16) / Marcel Barth (6)
Alexander Aeschbach (80/7) / Tristan Marguet (7/1)
Andreas Müller (58) / Sebastian Siedler (17)
Andreas Beikirch (120/4) / Leon van Bon (21/1)
Sebastian Donadio (22/2) / Christian Bach (24) - zur Homepage des Veranstalters

5.1.2010 - Radio Bremen TV sendete heute im "Sportblitz" einen Beitrag über Andreas Kappes und sein heutiges Leben zwei Jahre nach Beendigung seiner Radsportkarriere. - hier geht es zum Link

5.1.2010 - Erik Mohs fährt auch in diesem Sommer für das Team Nutrixxion. Er verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. - Quelle: Radsport-News.de

5.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Gabriel Borra wird 73, Gérard Simonnot wird 57 und Sebastian Donadio wird 38 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

4.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Guido Messina wird 79, Jimmi Madsen wird 41, Frank Høj wird 37, Danilo Hondo wird 36 und Yaroslav Popovych wird 30 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

3.1.2010 - Vor 75 Jahren wurde Friedhelm Fischerkeller geboren

Friedhelm Fischerkeller war ne echte Kölsche Jong. Am 3.1.1935 - heute vor 75 Jahren - wurde er in der Domstadt geboren. Als Amateur war er 1957 und 1958 Deutscher Straßenmeister und wechselte 24jährig ins Profilager. Im ersten Profijahr wurde er Sechster der Tour de Suisse und Siebter der Weltmeisterschaft. Eine große Karriere schien vor ihm zu liegen, als er 1961 den Giro und die Tour bestritt und die Deutschland-Tour (vor Hannes Junkermann) gewinnen konnte. Doch an diesen größten Erfolg seiner Karriere konnte er in den Folgejahren nicht mehr anknüpfen. Schon 1963 beendete er seine Profilaufbahn. Vielleicht lag es daran, dass er es nicht geschafft hatte, bei einem großen Team unterzukommen. In fünf Profijahren fuhr er für 14 verschiedene Rennställe.
In jenen Jahren gehörte es für einen Straßenfahrer dazu, sich im Winter bei den Sixdays die Form für die Frühjahrsrennen zu holen. Friedhelm Fischerkeller bestritt neun Sechstagerennen. Ein sechster Platz in seiner Heimatstadt Köln 1960 zusammen mit Lucien Gillen war dabei seine beste Platzierung. Nach Beendigung seiner Profikarriere liess sich Fischerkeller re-amateurisieren und versuchte, auf der Bahn neue Erfolge zu finden. Ein dritter Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Madison 1964 mit Willy Altig war die letzte Platzierung seiner Karriere.
Friedhelm Fischerkeller starb am 28.1.2008 in seiner Heimatstadt Köln. Er wurde 73 Jahre alt.

3.1.2010 - Vor 30 Jahren starb Lucien Buysse

Schon öfters war an dieser Stelle von der belgischen Radsportfamilie Buysse zu lesen, die zwischen den Weltkriegen die einheimische Radsportszene dominierte und auch vielen Sechstagerennen den Stempel aufdrückte. Heute erinnern wir an Lucien Buysse, den jüngeren Bruder von Marcel Buysse. Die Familie stammt aus dem kleinen Dorf Wontergem, heute zur Samtgemeinde Deinze gehörig, etwa 30 km westlich von Gent im Landesteil Ostflandern gelegen. Hier wurde Lucien Buysse am 11.9.1892 geboren. "Den Kleinen" Buysse wurde als 20jähriger Profi und stand zunächst im Schatten seines älteren Bruders. Doch nach dem 1.Weltkrieg stellten sich auch bei ihm die Erfolge ein. An die Sprint-Qualitäten seines Bruders Marcel kam Lucien nicht heran, aber er fand seine Stärken am Berg. Die Tour de France absolvierte er acht Mal. Nach einem dritten Platz 1924 und einem zweiten Platz 1925 gelang ihm 1926 der Sieg bei der mit 5745 km längsten Schleife aller Zeiten. In jenen Jahren waren Etappen wie die von Metz nach Dünkirchen über 433 km keine Seltenheit. Nach einer Gesamtfahrzeit von 238 Stunden hatte Buysse einen Vorsprung von 1 Stunde und 22 Minuten auf den Franzosen Nicolas Frantz, der die Tour dann in den beiden folgenden Jahren dominierte. Von 126 Startern kamen nur 41 ins Ziel. Der letzte des Klassements hatte einen Rückstand von 26 Stunden, saß als mehr als einen Tag länger im Sattel als der Sieger.
Bei Sechstagerennen fühlte sich Lucien Buysse weniger zu Hause als sein Bruder Marcel oder sein Neffe Albert Buysse. Lucien startete bei 11 Sixdays, hauptsächlich in Belgien, und konnte das Rennen in Gent 1923 zusammen mit Victor Standaert gewinnen.
Lucien Buysse starb am 3.1.1980 - heute vor 30 Jahren - in seinem Heimatort Deinze. Er wurde 87 Jahre alt. In seinem Heimatort erinnert heute ein Denkmal an den Sieger der Tour de France von 1926.

3.1.2010 - Herman Stevens feiert heute seinen 65.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

2.1.2010 - Vor 50 Jahren starb Fausto Coppi

Am 50. Todestag der italienischen Radsportlegende Fausto Coppi haben in seiner Geburtsstadt Castellania über tausend Fans teilgenommen, darunter auch viele ehemalige Radsportler wie Ex-Weltmeister Francesco Moser.

"Il Campionissimo", wie Coppi in Italien genannt wurde, kam am 15.9.1919 in Castellania zur Welt. Seinen ersten großen Erfolg feierte er 1940, als er im Alter von 21 Jahren erstmals den Giro d'Italia gewinnen konnte. 1942 verbesserte er den Stundenweltrekord auf 45,871 km. Durch den zweiten Weltkrieg schien seine Karriere beendet, doch ab 1946 schaffte Coppi jene Erfolge, die ihn zur Legende machten: 5x Sieger des Giro d´Italia (1940/1947/1949/1952/1953), 2x Sieger der Tour de France 1949+1952 und Weltmeister 1953 im Strassenrennen.
Coppi war wohl der kompletteste Radprofi seiner Jahre. Dank seiner Kletterkünste und seiner Zeitfahrqualitäten triumphierte er bei den großen Rundfahrten. Er siegte aber auch bei Eintagesrennen wie Mailand-San Remo. Und auch auf der Bahn war Fausto Coppi erfolgreich: Er wurde 2x Weltmeister in der Einzelverfolgung (1947+1949). Nur im Winter machte er Pause. Nur fünf Sechstagerennen sahen ihn am Start. Einmal, zusammen mit Argentiniens Radsportlegende Jorge Batiz in Buenos Aires 1958 konnte er gewinnen.
Um seinen frühen Tod im Alter von 40 Jahren ranken sich nach wie vor viele Gerüchte. Fausto Coppi war im Dezember 1959 auf einer Safari in Burkina Faso gewesen und starb wenige Tage nach seiner Rückkehr in Italien an Malaria. War er vergiftet worden? Wurde er Opfer einer Eifersuchtsintrige? Bis heute liefert das Leben und die Karriere von Fausto Coppi viel Stoff für die italienischen Boulavard-Blätter. - Quelle: Laola.at

2.1.2010 - Nicky Cocquyt wurde in Gent Belgischer Meister im Omnium. Zweiter wurde Ingmar De Poortere vor Moreno De Pauw und Steve Schets. Titelverteidiger Tim Mertens landete auf dem fünften Platz. - Quelle: Sporza.be

2.1.2010 - Heute feiern Geburtstag: Leijn Loevesijn wird 61, Ottavio Dazzan und Stefano Giuliani werden 52, Acacio da Silva wird 49 und Roger Beuchat wird 38 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

30.12.2009 - Alex Rasmussen / Michael Mørkøv holten sich in Kopenhagen überlegen den dänischen Meistertitel im Madison. Mit zwei Runden Rückstand folgten Sebastian Lander / Michael Færk Christensen auf Platz zwei vor Jesper Mørkøv / Marc Hester, Christian Ranneries / Philip Nielsen und Michael Berling / Michael S. Larsen. - Quelle: Cyclingworld.dk

30.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Eddy Reyniers wird 63, und Stan Tourne wird 54 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

30.12.2009 - feiert heute seinen 63.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

28.12.2009 - Hans Ledermann feiert heute seinen 52.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

27.12.2009 - Rolf Wolfshohl feiert heute seinen 71.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

25.12.2009 - Jacques Bellenger feiert heute seinen 82.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

24.12.2009 - Vorschau auf das Bremer Sechstagerennen

Barbara Schöneberger und Sonya Kraus werden am 14.Januar den Startschuss beim 46.Bremer Sechstagerennen abgeben. Damit die Bude voll wird, sponsort der Weser Kurier den Eröffnungsabend und verkauft im Pressehaus (Martinistraße) die Eintrittskarten zum halben Preis.
Als neue sportliche Attraktion wartet auf die Fahrer eine Handicap-Jagd, in die zurückliegende Teams mit Rundenvorsprung geschickt werden. Und die Sixdays-Fans von außerhalb können sich freuen, dass alle Wettbewerbe live im Internet übertragen werden.
Um das Starterfeld macht Veranstalter Frank Minder bislang noch ein Geheimnis und ließ nur durchblicken, dass der Sportliche Leiter Patrick Sercu nach den Rennen von Zürich und Apeldoorn noch einige Veränderungen vorgenommen habe und noch nicht alle Verträge unterschrieben seien. Von Fahrerseite war zu erfahren, dass Franco Marvulli zusammen mit Bruno Risi endlich seinen ersten Sieg in Bremen schaffen möchte, dass Vorjahressieger Leif Lampater zusammen mit Christian Grasmann seinen Titel verteidigt, dass Danilo Hondo zum ersten Mal in Bremen an den Start geht und dass Andreas Beikirch und Christian Lademann sich vom Bremer Publikum verabschieden werden. Auch Iljo Keisse, Cees Stam und Andreas Müller werden dabei sein. Alex Rasmussen, Michael Mørkøv und Roger Kluge hingegen fehlen auch in diesem Jahr. Das komplette Starterfeld wird am 5.Januar bekannt gegeben. - zur Homepage des Veranstalters

24.12.2009 - Seit 1925 wurde in der Dortmunder Westfalenhalle der Weihnachtspreis für Steher ausgetragen - lediglich unterbrochen durch die Kriegjahre. Doch in diesem Jahr wurde er wegen fehlender Sponsoren abgesagt. Ein Abschied für immer? Andreas Beikirch erinnert sich in der WAZ an seine Weihnachtsfeste hinter knatternden Motoren.

24.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Marcel Logerot wird 81, Kim-Gunnar Svendsen wird 54, Daniel Pandelé wird 48, Michel Cornelisse wird 44 und Jamie Kelly wird 42 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

23.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Victor Pernac wird 88, Jan Breur wird 58, Jens Heppner wird 45, Andreas Kappes wird 44 und Robert Bartko wird 34 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

23.12.2009 - Bartko / van Bon / Ligthart die ersten Sieger von Apeldoorn

Das Sechstagerennen in Apeldoorn sah zu Beginn der Finaljagd drei Teams an der Spitze nach Punkten fast gleichauf. Allerdings hatten Robert Bartko / Leon van Bon / Pim Ligthart als Dritte mit einer Runde Rückstand die schlechtesten Karten. Doch als dieses Trio zu Beginn der Jagd dem Feld eine Runde abnehmen konnte, waren sie plötzlich an der Spitze und konnten alle Angriffe der Konkurrenz abwehren.

Drei Teams lagen nach dem Schlussspurt in einer Runde.
Peter Schep / Danny Stam / Tim Veldt lagen als Zweite nur fünf Punkte zurück und Iljo Keisse / Marcel Barth / Jens Mouris waren als Dritte auch nur weitere elf Punkte dahinter.
Hart umkämpft war auch der vierte Platz. Hier setzte sich das junge holländische Team Gert-Jan Jonkman / Nick Stöpler / Michel Vingerling dank einer zusätzlichen Bonusrunde sicher durch. Die stärker eingeschätzten Marc Hester / Jos Pronk / Matthé Pronk - als Vierte gestartet - wurden von Tag zu Tag schwächer, verloren im Finale noch einmal vier Plätze und landeten auf Platz elf.
Für Leon van Bon und Pim Ligthart war es der erste Sechstagesieg. Insbesondere der 37jährige van Bon, der nach einer langen und erfolgreichen Karriere auf der Straße erst im dritten Winter Sechstagerennen fährt, wurde in seiner Heimatstadt Apeldoorn besonders gefeiert. Robert Bartko bekam ganz oben auf dem Podium doppelte Glückwünsche: Er feierte mit diesem Sieg in seinen 34.Geburtstag hinein. - Das Endergebnis von Apeldoorn

22.12.2009 - Nach dem fünften Tag von Apeldoorn haben die Holländer Schep / Stam / Veldt dank einer Bonusrunde erstmals die Führung übernommen. Zweite sind jetzt - nur drei Punkte zurück - Keisse / Barth / Mouris. Die bislang Führenden Bartko / van Bon / Ligthart schwächelten, büssten eine Runde und ihren Punktevorsprung ein und rutschten auf den dritten Platz.

22.12.2009 - Der Australier Allan Davis wechselt vom Team Quick Step zu Astana. Der 29jährige Sprintspezialist hatte im Januar die Tour Down Under gewonnen, blieb dann aber den Rest des Jahres ohne Sieg. Auch beim Giro und bei der Vuelta blieb er ohne Etappenerfolg. Davis war bereits 2006 kurzzeitig bei Astana unter Vertag. - Quelle: Wielernews.nl

22.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Max Charroin wird 85, Jacques Bossis wird 57, Scott McGrory wird 40, Jean-Michel Tessier wird 32 und Leif Lampater wird 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

21.12.2009 - Vor 111 Jahren wurde Jules Verschelden geboren

Jules Verschelden wurde am 21.12.1898 im belgischen Nazareth geboren, einem kleinen Dorf südwestlich von Gent. Jules Verschelden ist vermutlich selbst in seiner belgischen Heimat nur Sechstage-Historikern bekannt. Seine Karriere als Radprofi hat nur wenige Spuren hinterlassen. Er hat keine Meisterschaften gewonnen, er hatte keinerlei Erfolge bei Straßenrennen. Bleibt nur der Blick auf seine 12 Sechstagerennen, die er zwischen 1924 und 1931 absolvierte. Sechs Mal stand er auf dem Treppchen, zumeist mit seinem Standardpartner Alois Persijn. In Gent 1924 und in Berlin 1925 konnten sich die beiden Belgier in die Siegerliste eintragen und dadurch wurde der Name von Jules Verschelden unsterblich - jedenfalls für Sechstage-Historiker.
Jules Verschelden starb am 21.3.1978 in Deinze, dem Nachbardorf von Nazareth. Er wurde 79 Jahre alt.

21.12.2009 - Glenn O'Shea und Cameron Meyer holten sich in Melbourne den Australischen Meistertitel im Madison vor James Langedyk / Sean Finning und Myron Simpson / Aaron Gate. Jack Bobridge / Graeme Brown wurden Sechste. - Quelle: Cyclingnews.com

21.12.2009 - Bei den dänischen Bahnmeisterschaften in Kopenhagen gewann Rasmus Quaade vor Jens-Erik Madsen den Titel in der Einzelverfolgung. Im Scratch gewann Daniel Kreutzfeldt vor Christian Ranneries. Das 1000m Zeitfahren entschied Jens-Erik Madsen vor Philip Nielsen für sich. Im Punktefahren siegte Daniel Kreutzfeldt vor Christian Ranneries und Michael Berling. - Quelle: Cyclingworld.dk

21.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Ian Chapman wird 70, Jean-Christophe Bloy wird 40, Fernando Antogna wird 33 und Iljo Keisse wird 27 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

20.12.2009 - Endlich: Risi / Marvulli siegen in Zürich

Der Hallensprecher hat es förmlich herbeigeschrien: In der Schweiz will man Schweizer siegen sehen! Bruno Risi und Franco Marvulli taten ihm und dem Publikum in der Halle den Gefallen und siegten mit Rundenvorsprung vor Leif Lampater / Christian Grasmann.

Doch vorher hatten Risi und Marvulli mehr Schweiss auf die Bahn tropfen lassen, als ihnen lieb war. Insbesondere Lampater / Grasmann, aber auch die schweizer Konkurrenten
Alexander Aeschbach / Tristan Marguet sorgten an allen sechs Abenden dafür, dass das Abschiedsrennen von Bruno Risi keine Spazierfahrt wurde. Der Final-Sonntagnachmittag begann gut für die beiden Favoriten. Marvulli holte sich im Rundenrekordfahren den Bahnrekord von Marguet zurück, verlor aber im Autosprint gegen den 22jährigen Landsmann. Da jedoch auch Lampater / Grasmann in den Einzelwettbewerben fleissig punkteten, konnten Risi / Marvulli kein Punktepolster ansammeln. Mit knappen 18 Punkten Vorsprung gingen sie in die abschliessende Jagd über 50 Kilometer. Die Deutschen wussten, dass sie Marvulli im Sprint kaum werden schlagen können, und versuchten immer wieder, aus dem Feld auszureissen und den Kontrahenten eine Runde abzunehmen. Schnell zeigte sich, dass Risi nicht seinen besten Tag hatte. Ein ums andere Mal musste Marvulli die Löcher stopfen und den Deutschen hinterherstiefeln. Die Entscheidung fiel 40 Runden vor Schluß: Danilo Hondo / Christian Bach hatten eine Attacke gestartet und Christian Grasmann ging hinterher. Die beiden deutschen Teams hatten schon eine halbe Runde Vorsprung und fast schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch im Feld hielten die Schweizer zusammen. Aeschbach / Marguet spannten sich vor das Feld und sorgten für ein hohes Tempo. Als das Hinterrad der Deutschen wieder auftauchte, spielte Risi seine ganze Routine aus. Er kontrollierte das Tempo im Feld und sorgte dafür, dass die Deutschen nicht zu früh wieder eingeholt wurden. Vorn verpulverten Lampater / Grasmann derweil ihre letzten Kräfte. Grasmann resignierte zuerst, doch Lampater wollte sich mit der Niederlage noch nicht abfinden und attackierte erneut. Doch das Rennen war entschieden. Dass Risi / Marvulli dann noch zu einem Gegenangriff ansetzten und sich drei Runden vor Schluß noch eine Runde holten, hatte nur noch Wert für die Statistiker.
Für Bruno Risi war sein 60ster Sechstagesieg vor allem ein Sieg des Willens und der Taktik. Kräftemäßig war er sichtbar am Ende und im Interview mit sport.ch war kaum eine Freude spürbar, dafür eine große Erleichterung, dass der vorprogrammierte Sieg nicht doch noch in die Rennhose gegangen war. Wesentlich euphorischer zeigte sich Franco Marvulli im Interview. Er verglich den persönlichen Stellenwert eines Sieges in seiner Heimatstadt mit dem einer Weltmeisterschaft und sparte nicht mit Komplimenten für seinen Freund und Landsmann Alexander Aeschbach. Falls die Veranstalter es zuließen, könne er sich gut vorstellen, im nächsten Winter mit dem Aeschbi ein schweizer Team zu bilden. - Das Endergebnis von Zürich

20.12.2009 - Beim Sechstagerennen von Apeldoorn brachte der vierte Tag keine Veränderungen im Klassement. Zwar konnten sich die Zweit- und Drittplatzierten Schep / Stam / Veldt und Keisse / Barth / Mouris über eine Bonusrunde freuen, doch in der zweiten Jagd konnten Bartko / van Bon / Ligthart mit Rundenvorsprung gewinnen und dadurch auch ihre Führungsposition mit der höchsten Punktzahl aller Teams behaupten.
Als Vierte führen Jonkman / Stöpler / Vingerling mit zwei Runden Rückstand ein großes Mittelfeld an, in dem an den beiden verbleibenden Abenden noch viele Positionsveränderungen möglich sind. Lediglich die nordamerikanische Mannschaft Barlevav / De Franceschi / Simes hat sich mit nunmehr 16 Runden Rückstand den letzten Platz bereits vorzeitig gesichert.

20.12.2009 - Auch im fernen Bremen konnte man das Sechstagerennen von Zürich optimal verfolgen. Zum einen gab es eine Live-Übertragung im Internet bei "20 Minuten online", zum anderen berichtete auch sport.ch ausführlich über das einzige Sechstagerennen in der Schweiz. Franco Marvulli schrieb in einem täglichen Blog über das Rennen aus seiner Sicht. (Vorbericht - 1.Tag - 2.Tag - 3.Tag - 4.Tag - 5.Tag - 6.Tag). Außerdem gab es noch jede Menge kurze Videos mit Interviews mit Max Hürzeler, mit Alexander Aeschbach, mit Bruno Risi, mit Franco Marvulli, mit Leif Lampater und Christian Grasmann, mit Tristan Marguet und mit Danilo Hondo.

20.12.2009 - In der dritten Nacht von Apeldoorn sammelten Bartko / van Bon / Ligthart fleissig Punkte und haben als erstes Team die 200-Punkte-Marke erreicht. Durch die dadurch erzielte Bonusrunde rutschten sie in die Nullrunde und übernahmen die Führung vor den Holländern Schep / Stam / Veldt. Auch die bislang führenden Keisse / Barth / Mouris liegen noch in der Nullrunde, hatten aber gestern in den Einzelwettbewerben einen Durchhänger. Deutlich besser lief es bei Jonkman / Stöpler / Vingerling, die auf Platz vier vorfahren konnten.

20.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Rik van Looy wird 76, Daniel Rebillard wird 61, Arno Küttel wird 46, Patrick van Roosbroeck wird 40, Alexander Fedenko wird 39, Carlos Da Cruz wird 35 und Michael Rogers wird 30 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

19.12.2009 - Kurioses Steherrennen in Zürich

Steherrennen sind in der Schweiz von jeher sehr populär und Schweizer Radsportler waren in dieser Disziplin schon immer sehr erfolgreich: Auch der Sportliche Leiter des Züricher Sechstagerennen, Max Hürzeler, war 1987 Weltmeister in dieser Disziplin, worauf der Hallensprecher bei jeder passenden Gelegenheit hinweist.
Traditionell wird beim Züricher Sechstagerennen auch eine Sixdays-Wertung für Steher ausgetragen. Zweimal am Abend - jeweils nach den Jagden - knattern die Spezialisten hinter den dicken Motoren über die 200m-Bahn. Dank der Live-Übertragung bei "20 Minuten online" können wir auch im fernen Bremen die spektakulären Rennen in Zürich verfolgen, fachkundig kommentiert von Kurt Betschart.
Gestern abend fand das erste Steherrennen ein kurioses Finale: Kurz vor Schluss lagen die drei führenden Fahrer Peter Jörg, Giuseppe Atzeni und Mario Birrer übereinander in der Bahn. Mehrere Runden lang rasten die drei Schweizer nebeneinander durch das Oval, ohne dass einer der Drei auch nur einen Millimeter Vorsprung herausfahren konnte. Doch ihre Schrittmacher hatten offenbar das Tempo überzogen, denn plötzlich verloren alle drei fast gleichzeitig die Rolle. Lachender Vierter war Bruno Menzi, der verdutzt an den Konkurrenten vorbeizog und dadurch seinen ersten Stehersieg feiern konnte.
Die Jagden des gestrigen Abends wurden von Zweikampf der beiden führenden Teams dominiert. Lampater / Grasmann attackierten mehrfach, doch Risi / Marvulli konnten jeweils kontern. Obwohl die Schweizer zwei Ablösungen verpassten, waren sie im richtigen Moment hellwach und konnten beide Jagden für sich entscheiden. Dank ihrer zweiten Bonusrunde liegen sie nach der vierten Nacht mit einer Runde Vorsprung in Führung vor den beiden Deutschen, die allerdings kurz vor ihrer zweiten Bonusrunde stehen und heute abend in die Nullrunde aufschliessen werden. Im Schatten des Führungsduos wahrten Aeschbach / Marguet ihre Chancen. Sie haben momentan zwei Runden Rückstand, stehen aber auch kurz vor ihrer zweiten Bonusrunde. Für Spannung ist also gesorgt.

19.12.2009 - In der zweiten Nacht von Apeldoorn haben Keisse / Barth / Mouris ihre Führung nur knapp behauptet. Die erste Jagd konnten Bartko / van Bon / Ligthart gewinnen und dabei einer der beiden Verlustrunden von gestern wieder wettmachen. Dadurch rückten sie auf Platz drei vor. Die zweite Jagd ging dann an die Zweitplatzierten Schep / Stam / Veldt, die zudem in die Nullrunde aufschlossen und nur noch 16 Punkte hinter den Spitzenreitern liegen. Sehr stark fuhr gestern abend auch das Team Havik / Knaven / Mohs, die sich auf Platz vier vorarbeiteten, aber deutlich weniger Punkte als das Führungstrio auf dem Konto haben. Hingegen haben sowohl Blaha / Hacecky / Hochmann ebenso wie Hester / Jos Pronk / Matthé Pronk an Boden verloren und sind auf die Plätze fünf und sechs abgerutscht. Am Ende des Tableaus hat die junge nordamerikanische Mannschaft Barlevav / De Franceschi / Simes noch keinen einzigen Punkt ergattert und zudem mit sechs Runden Rückstand bereits den Anschluss ans Mittelfeld verpasst.

19.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Jürgen Schneider wird 60, Benny Schepmans wird 56 und Jens Lehmann wird 42 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

18.12.2009 - Überraschungen in Apeldoorn

Großes Durcheinander am ersten Abend beim ersten Sechstagerennen im holländischen Apeldoorn. 39 Fahrer in 13 Dreierteams drängelten sich auf der Bahn, auf der 2011 die Weltmeisterschaften stattfinden werden. Hollands Tour de France-Held Kenny van Hummel gab den Startschuss zu einem Eröffnungsabend voller Überraschungen. Das belgisch-deutsch-holländische Trio Keisse / Barth / Mouris, in dem Marcel Barth kurzfristig für Kenny De Ketele eingesprungen war, kam am besten aus den Startlöchern, gewann beide Jagden vor den Holländern Schep / Stam / Veldt und den Tschechen Blaha / Hacecky / Hochmann und führt nach der ersten Nacht als einzige Mannschaft in der Nullrunde. Überraschend war der starke Auftritt der jungen Tschechen, die den dritten Platz knapp vor Hester / Jos Pronk / Matthé Pronk behaupten konnte. Überraschend war auch der verhaltende Auftakt von Robert Bartko, der zusammen mit Leon van Bon und Pim Ligthart viele Punkte einsammelte, aber auch zwei Verlustrunden hinnehmen musste und momentan nur auf Platz fünf liegt.

18.12.2009 - In der dritten Nacht von Zürich haben sich Risi / Marvulli wieder an die Spitze des Klassements gesetzt. Erst vier Runden vor Schluss der großen Jagd konnten sich die Schweizer die gestern verlorene Runde zurückerobern. Somit führen sie nun zur Halbzeit des Rennens mit 16 Punkten Vorsprung vor Lampater / Grasmann. Mit einer Runde Rückstand haben Aeschbach / Marguet das Podium weiterhin fest im Blick. Auf Platz vier folgen Hondo / Bach, die die kleine Jagd gewinnen konnten und den Rückstand von vier auf drei Runden verkürzten. Als Fünfte haben Müller / Sven Krauss ihren Rückstand von vier Runden halten können, während die Argentinier Perez / Sebastian Donadio zwei weitere Verlustrunden kasierten und auf Platz sieben abrutschten.

18.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Alfredo Esmatges wird 49 und Joseph Huysmans wird 68 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

17.12.2009 - Sechstagerennen in Apeldoorn mit Dreierteams

Wer über Osnabrück nach Amsterdam fährt, kommt an Apeldoorn vorbei. In der nächsten Woche haben Radsportfans einen guten Anlaß, nicht vorbei sondern dahin zu fahren. In Apeldoorn findet zum ersten Mal ein Sechstagerennen statt und die Veranstalter haben sich Ungewöhnliches ausgedacht: Zum einen wird in Apeldoorn in Dreierteams gefahren. Zum anderen werden viele junge Fahrer am Start sein. Elf der 33 Fahrer geben ihr Sixdays-Debut, für elf weitere ist dies ihr zweiter oder dritter Start. Diese Nachwuchsförderung freut vor allem Hollands Bondscoach Robert Slippens, denn der Großteil der Teilnehmer sind Holländer.
Das komplette Fahrerfeld (in Klammern die Anzahl der bisherigen Sechstagerennen und der Siege):
Peter Schep (37/2) / Danny Stam (91/14) / Tim Veldt (2)
Robert Bartko (54/13) / Leon van Bon (19) / Pim Ligthart (8)
Patrick Kos (1) / Bouke Kuiper (-) / Sipke Zijlstra (-)
Yoeri Havik (-) / Servais Knaven (4) / Erik Mohs (15)
Dennis Kreder (-) / Michel Kreder (-) / Raymond Kreder (-)
Lucasz Bujko (-) / Dawid Glowacki (-) / Piotr Kasperkiewicz (-)
Gert-Jan Jonkman (7) / Nick Stöpler (2) / Michael Vingerling (2)
Iljo Keisse (55/11) / Marcel Barth (5) / Jens Mouris (16)
Ismaël Kip (2) / Roy Pieters (2) / Arno Van Der Zwet (2)
Melvin Boskamp (-) / Bobby Traksel (9) / Lieuwe Westra (-)
Marc Hester (45) / Jos Pronk (17) / Matthé Pronk (28)
Martin Blaha (13) / Vojtech Hacecky (1) / Jiri Hochmann (7)
Eric Barlevav (1) / Daniele De Franceschi (1) / Jack Simes IV (2)
Die Favoriten sind schnell ausgemacht: Nachdem Kenny De Ketele krankheitsbedingt absagen musste und kurzfristig durch Marcel Barth ersetzt wird, sind die Chancen von Iljo Keiise geschrumpft, den Holländern Schep/Stam/Veldt Paroli bieten zu können. Bartko/van Bon/Ligthart haben nun auch gute Karten, sich im Kampf um die Spitze einzumischen - aber nur, wenn Robert Bartko seine Sturz-Verletzungen vom Münchener Rennen inzwischen vollständig auskuriert hat. Aufgrund ihrer Erfahrung sollten Marc Hester mit den beiden Pronk-Brüdern im vorderen Mittelfeld landen können, auch wenn die drei bei den bisherigen Saisonrennen eine Top-Form noch vermissen liessen. - zur Homepage des Veranstalters

17.12.2009 - Sven Krauss hat den Größten...

Oberschenkelumfang! Die Schweizer - bekannt für ihren unkonventionellen Humor - lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um zwischen den Wettbewerben für Gaudi zu sorgen. Gestern stand das Oberschenkel-Messen auf dem Programm und in dieser Disziplin hatte Sven Krauss mit stolzen 63,2 cm eindeutig die Nase vorn. Aber auch die Nächstplatzierten Christian Grasmann (57,4 cm), Franco Marvulli (56,2 cm) und Leif Lampater (55,8 cm) radeln nicht mit Streichhölzern ums Oval. Muskulöse Radfahrerbeine sind gewiss ein Blickfang für die weiblichen Fans. Und wir wissen endlich, warum die Züricher ihr Hallenstadion nur "Wädli-Tempel" nennen.

17.12.2009 - In Zürich stemmen sich Lampater / Grasmann vehement gegen den vom Veranstalter vorprogrammierten Sieg der Lokalmatadoren Risi / Marvulli. In der zweiten Jagd des zweiten Abends konnten die beiden Deutschen den Konkurrenten eine Runde abnehmen und liegen nun allein in der Nullrunde. Aeschbach / Marguet haben als Drittplatzierte zwei Runden Rückstand, werden aber heute abend die Bonusrunde erreichen, die das Führungsduo heute schon gutgeschriegen bekam. Alle anderen Teams haben bereits mindestens vier Runden Rückstand. Mit schon 14 Runden Rückstand tragen Tauler / Colla dem Feld die rote Laterne hinterher. Der Argentinier Angel Dario Colla, amtierender Vizeweltmeister und Weltcup-Sieger vom vergangenen Wochenende im Scratch, scheint sich auf letzte Plätze bei Sechstagerennen zu abonnieren.

17.12.2009 - Die UCI bestätigte, dass der für Olympia 2012 neu kreierte Omnium-Wettbewerb aus sechs Einzeldiziplinen bestehen soll: aus einem Zeitfahren über 250 Meter mit fliegendem Start, einem Punktefahren über 30 Kilometer, einer Einzelverfolgung über vier Kilometer, einem Scratch-Rennen über 15 Kilometer, einem Zeitfahren über 1000 Meter sowie als Finale einem Ausscheidungsfahren mit den bestplazierten 24 Athleten. - Quelle: Rad-net

17.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Nico Been wird 64, Moreno Argentin wird 49 und Thomas Armstrong wird 43 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

16.12.2009 - Nach der ersten Nacht des Züricher Sechstagerennens ist bereits die erste Vorentscheidung gefallen. Nur Bruno Risi / Franco Marvulli, Leif Lampater / Christian Grasmann und Alexander Aeschbach / Tristan Marguet befinden sich noch in der Nullrunde und werden erwartungsgemäß die Podiumsplätze unter sich verteilen. Alle anderen Teams haben bereits mindestens zwei Runden Rückstand.

16.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Willy Cleemput wird 88, Patrick Cluzaud wird 57, Cesare Cipollini wird 51, Charly Mottet wird 47, Kurt Onclin wird 43, Spencer Wingrave wird 40 und Edgardo Simon wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

15.12.2009 - Zahlen und Fakten zum Sechstagerennen in Zürich

1954 endete das erste Sechstagerennen in Zürich mit einem Sieg der Schweizer Hugo Koblet / Armin von Büren. In den bisherigen 52 Rennen gab es 42 Siegerpaare mit einheimischer Beteiligung. In der Siegerliste von Zürich taucht der Name von Bruno Risi zehn Mal auf. Publikumslieblinge vergangener Jahre waren Fritz Pfenninger (7 Siege), Kurt Betschart (7 Siege) Urs Freuler (6 Siege) Daniel Gisiger (4 Siege) Jean Roth (2 Siege) Armin von Büren (2 Siege) und Walter Bucher (2 Siege).
Den deutlichsten Sieg schafften Daniel Gisiger und Jörg Müller. Im Jahr 1988 nahmen sie der Konkurrenz zwei Runden ab. Das knappste Ergebnis stammt von 1998: Vier Teams lagen am Ende noch in der Nullrunde und die Sieger Risi / Betschart hatten einen Vorsprung von mageren vier Punkten.
Und welcher Fahrer stand in Zürich am häufigsten in Zürich am Start? Nein, das war nicht Bruno Risi, dem die ausgefallenen Rennen 2002-2006 diesen Rekord vermasselten und der deshalb nur auf 15 Teilnahmen kommt. Häufiger dabei war der heutige Sportliche Leiter Urs Freuler (18 Starts). Rekordteilnehmer ist allerdings Klaus Bugdahl, der zwischen 1957 und 1977 zwanzig Mal in Zürich seine Runden drehte.
Einen Rekord der besonderen Art stellte der Schweizer Max Wirth auf: Der inzwischen 79jährige Radprofi hinterließ kaum Spuren in seiner Karriere, hat aber zwischen 1956 und und 1969 genau 15 Sechstagerennen bestritten und diese allesamt und ausschliesslich in seiner Heimatstadt Zürich.
Von den 26 Teilnehmern des diesjährigen Sechstagerennens haben bislang lediglich Bruno Risi und Franco Marvulli ganz oben auf dem Treppchen von Zürich gestanden. Und wer in Zürich zweifelt daran, dass es am Sonntag abend wieder genauso sein wird?

15.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Domingo Perurena wird 66 und Martin Havik wird 54 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

14.12.2009 - Risis Abschieds-Party in Zürich

Mit Verlaub: Beim Blick auf die Startliste des morgen beginnenden Sechstagerennens von Zürich läßt sich ein bissiger Kommentar kaum verkneifen, hier sei wohl eine große Abschiedsparty von Bruno Risi mit eher bescheidenem sportlichen Rahmenprogramm geplant. Außer dem Topteam Risi / Marvulli fehlen die meisten Spitzenfahrer der Saison. Ohne Stam, Schep, Bartko, Kluge, Keisse, de Ketele, Rasmussen, Morkov werden Leif Lampater / Christian Grasmann wohl die härtesten Widersacher der schweizer Lokalmatadoren sein.
Eine unbekannte Größe sind die Überraschungssieger von Cremona 2009, Walter Perez und Sebastian Donadio. Die Argentinier haben in diesem Winter noch keine Sixdays bestritten, sind aber immer gut in Form, wenn es darauf ankommt.
Das komplette Fahrerfeld (in Klammern die Anzahl der bisherigen Sechstagerennen und der Siege):
Bruno Risi (183/59) / Franco Marvulli (87/27)
Leif Lampater (41/6) / Christian Grasmann (39)
Walter Perez (24/2) / Sebastian Donadio (20/2)
Andreas Müller (57) / Sven Krauss (2)
Danilo Hondo (8) / Christian Bach (23)
Alois Kankovsky (18) / Petr Lazar (24)
Michael S. Larsen (15) / Jesper Mørkøv (3)
Antonio Tauler (2) / Angel Dario Colla (7)
Alexander Aeschbach (79/7) / Tristan Marguet (6/1)
Maxime Bally (8) / Loic Perizzolo (1)
Nolan Hoffmann (1) / Dean Edwards (5)
Daniel Holloway (7) / Sebastian Siedler (16)
Angelo Ciccone (27) / Fabio Masotti (25) - zur Homepage des Veranstalters

14.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Edgard Sorgeloos wird 79, Yves Daniel wird 54, Andreas Clavadetscher wird 49 und Ivan Quaranta wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

Impressionen aus Cali

Andreas Müller schickte ein paar Eindrücke vom Weltcup in Cali per Email: "Die Rennen hier sind jetzt vorbei, es war eine sehr schöne Zeit! Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit, muss wohl an der Sonne liegen. Oder auch daran dass ich ein bissl Spanisch spreche, dass hilft natürlich auch sehr gut weiter. Heute bin ich im Scratch-Rennen Vierter geworden, dafür gab es wichtige Punkte für die WM-Quali, sportlich hat sich die Reise also gelohnt. War übrigens eine halboffene Bahn, also mit Wind, aber ohne Sonnenbrand." Zusammen mit Alexander Aeschbach, Franco Marvulli, Iljo Keisse, Walter Perez, Angel Dario Colla, Dean Edwards und Daniel Holloway fliegt Müller von Cali aus direkt nach Zürich, wo am Dienstag das Sechstagerennen beginnt.


13.12.2009 - Deutsche Fahrer überraschen beim Weltcup

Das kleine deutsche Team konnte sich beim dritten Weltcup-Wochenende in Cali (Kolumbien) eindrucksvoll in Szene setzen und kam mit mehreren Podiumsplätzen nach Hause.

Obwohl sich viele Spitzenfahrer die weite Anreise nach Südamerika erspart haben, waren gerade die Ausdauerdisziplinen gut besetzt. Mehrere Sechstagefahrer nutzen das rennfreie Wochenende, um sich durch gute Platzierungen Weltcuppunkte und damit die Qualifikation für die Weltmeisterschaften Ende März in Kopenhagen zu sichern.
Im Punktefahren konnte sich Marcel Barth den dritten Platz sichern. Es gewann der Grieche Ioannis Tamouridis vor Iljo Keisse. Zachary Bell wurde Vierter. Milan Kadlec, Morgan Kneisky, Walter Perez und Andreas Müller kamen auf den Plätzen 9 bis 12 ein. Mit einer Runde Rückstand landeten Sergey Lagkuti (15.), Lucasz Bujko (18.) und Jame Carney (21.) auf den hinteren Plätzen.
Die Einzelverfolgung ging in Abwesenheit der derzeit Besten an den Ukrainer Vitaly Popkov, der im Finale den Einheimischen Juan Esteban Arrango deutlich besiegte. Im kleinen Finale setzte sich der Litauer Gedimas Bagdonas vor dem Russen Valery Kaikov durch. Milan Kadlec wurde Sechster. Kilian Moser wurde Achter. Platz elf und 17 Sekunden Rückstand auf den Sieger für Fabian Schaar waren eindeutig zu wenig. Die Einzelverfolgung bleibt das Sorgenkind für das deutsche Team. Die Belgier - Platz zwölf für Ingmar De Poortere - stehen auch nicht besser da.
Am zweiten Tag konnte das junge deutsche Team mit Erik Mohs / Marcel Barth im Madison der Konkurrenz eine Runde abnehmen und den Wettbewerb souverän für sich entscheiden. Marcel Barth hatte bereits bei seinem Weltcup-Debut im Februar mit Robert Bartko gewinnen können und schaffte nun seinen zweiten Weltcup-Sieg. Platz zwei und drei waren mit den Russen Ershov / Kaikov und den Kolumbianern Carlos Ospina / Carlos Uran durchaus eine Überraschung. Die favorisierten Top-Teams Iljo Keisse / Steve Schets und Franco Marvulli / Alexander Aeschbach leissen sich zwei Runden abbehmen und kamen nur auf die Plätze vier und fünf. Ebenfalls zwei Runden Rückstand hatten Gerardo Fernando / Walter Perez, Julien Duval / Morgan Kneisky und Sergej Kolesnikov / Alexej Chmidt auf den Plätzen sechs bis acht. Die Neuntplatzierten Guy East / Daniel Holloway hatten bereits drei Runden Rückstadt. Pech hatten die Österreicher Andreas Müller / Georg Tazreiter. Tazreiter war mit einer Magenverstimmung nach Kolumbien gekommen und konnte das hohe Tempo (54 km/h) nicht halten. Nach der Hälfte des Rennens gaben die beiden auf und müssen nun beim letzten Weltcup noch um die WM-Qualifikation zittern.
Am Finaltag brachte der Scratch-Wettbewerb noch einmal einen zweiten Platz für Erik Mohs hinter dem Argentinier Angel Dario Colla. Der Columbianer Leonardo Duque wurde Dritter vor Andreas Müller, der damit seine WM-Qualifikation in der Tasche hat und seine Bronzemedaille der letzten WM verteidigen kann. Auf den Plätzen fünf bis sieben landeten Iljo Keisse, Carlos Uran und Jame Carney. Auch Lucasz Bujko (9.), Dean Edwards (10.), Milan Kadlec (11.), Mykhaylo Radionov (12.), Zachary Bell (13.), Guy East (17.), Morgan Kneisky (19.) und Ioannis Tamouridis sammelten noch das eine oder andere Qualifikationspünktchen.
Auch die Mannschaftsverfolgung litt unter der Abwesenheit der besten Teams. So konnte Kolumbien (mit Arrango) einen Hemsieg feiern und Russland, Spanien und Frankreich (mit Vivien Brisse) hinter sich lassen. Belgien wurde mit De Ketele / Keisse / De Poortere / Schets nur Siebter. Argentinien wurde Achter (mit Edgardo Simon) und Kanada wurde Zehnter (mit Zachary Bell). Mit einem elften Platz konnten die Schweizer Marvulli / Aeschbach / Moser / Thiery keineswegs zufrieden sein. Das deutsche und das österreichische Team waren nicht am Start.
Mit insgesamt acht Podiumsplätzen schaffte die deutsche Mannschaft den Sieg in der Nationenwertung. Am Schlusstag gewann Christin Muche im Keirin und Robert Förstemann, Mathias Stumpf und Maximilian Levy wurden Zweite im Teamsprint. Tags zuvor belegten Robert Förstemann und Maximilian Levy Platz zwei und drei im Sprint und Charlotte Becker wurde Dritte im Punktefahren. - Quelle: zur Homepage des Veranstalters

13.12.2009 - Die neu errichtete Bahn in Erfurt, auf der in diesem Jahr die Deutschen Bahnmeisterschaften stattfanden, ist als weltweit herausragende Sportstätte prämiert worden. Dieser Architekturpreis wurde gemeinsam vom IOC und der Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) verliehen. In den letzten 20 Jahren sind nur 28 Sportstätten mit dieser Silbernen Plakette worden. - Quelle: Rad-net.de

13.12.2009 - Ein schon etwas älteres Interview, in dem Bruno Risi einen Rückblick auf seine Karriere und einen Ausblick auf das kommende Sechstagerennen in Zürich gibt, ist bei Sport.ch nachzulesen

13.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Hans-Hendrik Oersted wird 55, Roger Ilegems wird 47 und Zbigniew Spruch wird 44 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

12.12.2009 - Vor 111 Jahren wurde Piet van Kempen geboren

Piet van Kempen kam am 12.12.1898 in Ooltgensplaat (Holland) als Pieter Dingeman zur Welt. Zwischen den Weltkriegen war der "Fliegende Holländer" der "König der Sechstage", in den USA hatte er den Spitznamen "Big Pete".
Zwischen 1920 und 1950 fuhr er 110 Sechstagerennen, von denen er 32 gewinnen konnte. Sein Name steht auch in den Siegerlisten von Berlin (1927 und 1930), Stuttgart (1928 und 1929) und Dortmund (1928 und 1932). Nach dem zweiten Weltkrieg fand er nicht wieder in den Sechstagezirkus zurück. Er eröffnete in Brüssel, wo er seit 1918 lebte, ein Café und blieb dem Bahnradsport eng verbunden. Aufsehen erregte er 1955, als er als 56jähriger noch einmal eine Profilizenz löste und einige Sprintrennen in Belgien bestritt.
Noch heute ist Piet van Kempen einer der erfolgreichsten holländischen Sechstagefahrer. Er starb am 5.5.1985 im Alter von 86 Jahren in Brüssel.

12.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Georges Souliac wird 89, Werner Holthöfer wird 87, José Maria Errandonea und Peter Glemser werden 69, Paul Medhurst wird 56, Herminio Diaz wird 45 und Mathieu Ladagnous wird 23 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

11.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Jacques Cadiou wird 66, Robert van Lancker wird 63, Roland Günther wird 47 und Lazlo Bodrogi wird 33 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

10.12.2009 - Trotz zahlreicher Proteste von nationalen Fachverbänden und prominenten Radsportlern hat das «Executive Board» des Internationalen Olympischen Komittees (IOC) die geplante Veränderung der olympischen Wettbewerbe schon für die kommenden Olympischen Spiele in London 2012 beschlossen. Damit werden Einerverfolgung, Madison und Punktefahren aus dem olympischen Programm gestrichen. Erstmalig soll ein Omnium-Wettbewerb olympisch werden. Bislang war vorgesehen, dass das Omnium ein Fünfkampf wird. Um der Kritik der Fachverbände Rechnung zu tragen, das Omnium sei ein zusätzlicher Wettbewerb für die Sprinter, plant die UCI nun, eine sechste Disziplin hinzuzunehmen, die Ausdauerfähigkeiten erfordert. - Quelle: Cyclingnews

10.12.2009 - Im Vorfeld des Züricher Sechstagerennens beantwortete Bruno Risi dem Internetportal sportal.ch "zehn nicht ganz alltägliche Fragen". - zum Interview

9.12.2009 - Gutes Wetter in Cali

Bei schönstem Sonnenschein und 30 Grad im Schatten bereiten sich die Bahnradsportler in Cali auf die Wettbewerbe des dritten Weltcups am Wochenende vor.
Andreas Müller ist zum ersten Mal in Kolumbien. Er hatte vorab so einiges gehört, dass es dort recht chaotisch und auch nicht ungefährlich sein könnte. Doch die ersten Eindrücke vor Ort waren ganz andere. Hier seine Email:
"Internetanbindung im Hotel in Cali ist vorbildlich, also kein Problem. Überhaupt bisher nur positive Überraschungen hier, sehr gut organisiert und nette Gastgeber. Da nun viele erzählt haben, dass Straßentraining hier nur unter Lebensgefahr möglich ist, habe ich heute gleich mal mit einer 2-Stunden-Runde das Gegenteil bewiesen." . - Quelle: zur Homepage des Veranstalters

9.12.2009 - Die Spatzen pfiffen es schon lange von den Dächern. Nun ist es amtlich. Die Bremer Nordmilch AG wird als Hauptsponsor beim ProTour-Team Milram zum Ende der Straßensaison 2010 aussteigen. Allerdings kündigte das Unternehmen an, im Falle eines Weiterbestehens das Team weiter unterstützen zu wollen. - Quelle: Radsport-news

9.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Max Wirth wird 79, Willy Schroeders wird 77, Hector Acosta wird 76, Dave Bonner wird 67, Dieter Giebken wird 50 und Thiery Bourguignon wird 47 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

8.12.2009 - Auch das französische Team Française des Jeux engagiert sich zukünftig für den Umweltschutz: Die Trikots werden eine zusätzliche Tasche bekommen, in die die Rennfahrer die Verpackung der Rennverpflegung stecken sollen, anstatt sie auf die Straße zu werfen. - Quelle: Rad-net

8.12.2009 - Frits Pirard feiert heute seinen 55.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

7.12.2009 - Umweltschutz beim Team Milram

Pünktlich zum Weltklimagipfel in Kopenhagen gab das Team Milram einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz bekannt. In der kommenden Saison werden die Fahrer während der Rennen mit Trinkflaschen versorgt, die zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind und innerhalb von einem bis fünf Jahren in Biogas und Biomasse zerfallen.
Die Natur wird also geschont, wenn die geleerten Trinkflaschen an den Straßenrand geworfen werden. Aber auch die ökologisch unbedenklichen Trinkflaschen bleiben für die Radsportler brandgefährlich: Während der diesjährigen Tour de France kam ein Sportler beinahe zu Fall, als er von der weggeworfenen Flasche eines Kollegen im Gesicht getroffen wurde. - Quelle: Radsport-news

7.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Francis Grauss und Fiorenzo Magni werden 89, Wolfgang Schulze wird 69 und Mauro Richeze wird 24 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

6.12.2009 - Iljo Keisse wird in der nächsten Straßensaison für das Pro-Tour-Team Quick Step fahren. Keisse erhielt einen Einjahresvertrag und soll vor allem bei Eintagesrennen in den Finals den Sprinter Tom Boonen unterstützen. Keisse wird aber erst nach den Bahnweltmeisterschaften in Kopenhagen (24.-28.3.2010) seine Straßensaison beginnen. - Quelle: Radsport-news

6.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Leon Sebregts wird 70, Marat Ganeev wird 45 und Gino Primo wird 43 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

5.12.2009 - Was macht eigentlich Christian Lademann?

Seit mehr als zehn Jahren gehört Christian Lademann fest zum Starterfeld der deutschen Sechstagerennen. In 43 Sechstagerennen war er stets ein Garant für zuverlässige Leistungen (kein einziger Ausfall) und Platzierungen im vorderen Mittelfeld. Doch in letzer Zeit ist es still um den 34jährigen geworden. Beim Münchner Sechstagerennen war er nicht am Start. Deshalb habe ich per Email bei Christian nachgefragt, ob er seine Karriere inzwischen beendet hat. Hier seine Antwort:
"Unterdessen habe ich die Möglichkeit gefunden, meine praktischen Erfahrungen für einen deutschen Zweirad-Reifenhersteller einbringen zu können. Dieser bot mir sogar die Freiheit, letztmalig an den Veranstaltungen im Winter teil zu nehmen. So habe ich mich für die 2.Hälfte der Winterbahnsaison bei den zwei verbleibenden deutschen Rennen in Bremen und Berlin beworben und hoffe hier mit einem Startplatz bedacht zu werden. Danach ist dann ganz sicher Schluss, denn um bei diesem Weltklasseneveau mitfahren zu können, ist der Aufwand in der Vorbereitung enorm. Das Trainingslager über Weihnachten-Neujahr ist in jedem Fall gebucht und ich freue mich auf den Abschied."

5.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Matthew Allan wird 35 und Gianni Meersman wird 24 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

3.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Joop Zoetemelk wird 63, Daniel Girard wird 53 und Steve Hegg wird 46 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

2.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Jorge Batiz und Arnould Flecy werden 76, Noel van Clooster wird 66 und Phil Thomas wird 50 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

1.12.2009 - Proteste gegen eine Änderung der Bahnwettbewerbe bei Olympiaverband

Der belgische Radsportverband hat in offenen Briefen an IOC-Präsident Jacques Rogge und UCI-Präsident Pat McQuaid gegen die Veränderungen des olympischen Bahn-Programms protestiert. Insbesondere richtet sich der Protest auch dagen, dass die geplanten Änderungen schon für London 2012 vorgesehen sind. Viele Sportler, die sich langfristig auf die Spiele vorbereiten, würden dadurch um eine Olympia-Teilnahme gebracht. «Dann werden wir in Zukunft einen Teil der besten Bahnfahrer der Welt nicht mehr bei den Olympischen Spielen am Start sehen», heißt es in dem Schreiben. Statt der geplanten Streichungen von Einzelverfolgung, Punktefahren und Madison schlägt der Radsportverband aus Belgien vor, die Einführung von zusätzlichen Wettbewerben für die Frauen bereits für 2012 aber eine Neustrukturierung für die Männer erst für 2016 zu beschliessen.
Einen ähnlich lautenden Protestbrief hatten zuvor schon die Teilnehmer vom Sechstagerennen in Gent unterschrieben. Dazu sagte Roger Kluge: «Madison und Punktefahren zu streichen, wäre für mich ein herber Schlag. Beide Wettbewerbe sind seit vielen Jahren fester Bestandteil des Bahnprogramms und haben große Tradition.» Kluge hatte 2008 in Peking Olympia-Silber im Punktefahren geholt und war zuvor WM-Zweiter im Madison. - Quelle: Rad-net.de

1.12.2009 - Heute feiern Geburtstag: Raphael Constant wird 61 und Uwe Nepp wird 43 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

30.11.2009 - Heute feiern Geburtstag: Francis Siguenza wird 79, Laurent Jalabert wird 41 und Franck Perque wird 35 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

29.11.2009 - Danish Dynamite triumphierte in Gent

In München wurden die Dänen Alex Rasmussen / Michael Mørkøv um drei Punkte geschlagen, in Gent hatten sie nach dem Schlusspurt diese drei Punkte mehr auf dem Konto und konnten dieses prestigeträchtige Rennen für sich entscheiden. Iljo Keisse hatte mit Roger Kluge das Nachsehen und verpasste seinen vierten Sieg in Gent in Folge. Dritte wurden die Schweizer Bruno Risi / Franco Marvulli.

Auch die Viertplatzierten
Leif Lampater / Danny Stam lagen am Ende mit in der Nullrunde. In den Einzelwettbewerben war bereits frühzeitig das Finale eröffnet worden. Die beiden Erstplatzierten konnten genügend Punkte sammeln, um in die Nullrunde aufzuschließen. Risi /Marvulli hingegen fehlten acht Punkte, um durch eine weitere Bonusrunde allein in der Nullrunde liegend als Führende in die Finaljagd gehen zu können. Damit war eine Vorentscheidung getroffen. Weder den Schweizern noch Lampater / Stam gelang es, die beiden punktbesten Teams durch einen zusätzlichen Rundengewinn zu übertölpeln. Auf Platz fünf landeten das neuzusammengestellte Team Kenny De Ketele / Peter Schep. "Best of the rest" wurden Andreas Müller / Leon van Bon, die von Tag zu Tag besser zurechtkamen, die Verletzung von van Bon verkrafteten und sich bis auf Platz sechs vorkämpfen konnten. Letzte blieben die Belgier Steve Schets / Steven de Neef, die am zweiten Abend völlig eingebrochen waren, sich dann aber wieder fingen und erfolgreich Schadensbegrenzung betrieben. - Das Endergebnis von Gent

29.11.2009 - Vier Teams mit Chancen auf den Sieg in Gent

In der fünften Nacht des Genter Sechstagerennens wurden die Karten an der Spitze neu gemischt. Risi / Marvulli fuhren sehr stark, sammelten fleissig Punkte und holten sich bei der ersten Jagd die Führung. Auch Lampater / Stam konnten in der ersten Jagd eine Runde herausholen und liegen nun ebenfalls in der Nullrunde. Mit jeweils einer Runde Rückstand folgen Keisse / Kluge und Rasmussen / Mørkøv auf den Plätzen drei und vier.
Robert Bartko und Jeff Vermeulen mussten indes aufgeben. Bartkos Rippenverletzung von München ist nicht nur schmerzhaft, sondern behindert ihn auch beim Atmen. Bei Vermeulen ging wegen seiner Kniebeschwerden nichts mehr. Peter Schep, der seine Nierensteinbehandlung gut überstanden hat, fährt jetzt mit Kenny De Ketele. Mit drei Runden Rückstand werden sie aber nicht mehr in den Kampf ums Podium eingreifen können.
Vor der heutigen Finale ergibt sich folgende Ausgangsposition: Die beiden punktbesten Mannschaften Keisse/Kluge und Rassmussen/Mørkøv könnten mit Glück bis zum Beginn der Finaljagd noch jeweils eine Bonusrunde erreichen. Dann wären auch sie in der Nullrunde und würden als Führende in die Finaljagd gehen. Risi/Marvulli werden das zu verhindern suchen und müssen sich daher schon in den Einzelwettbewerben mächtig ins Zeug legen, um den Konkurrenten die Punkte wegzuschnappen. Lampater/Stam liegen an die 100 Punkte hinter den drei anderen Teams zurück. Über die Punkte werden sie nichts gewinnen können. Sie werden sich daher in den Einzelwettbewerben schonen und dann in der Jagd alle Kraft auf einen zusätzlichen Rundengewinn konzentrieren.
Bei aller Spannung um die Verteilung der Podiumsplätze soll eines nicht unerwähnt bleiben: Die Letzten Steven de Neef und Steve Schets haben zwei weitere Runden auf die Vorletzten Ingmar De Poortere / Nicky Cocquyt gutgemacht.

29.11.2009 - Heute feiern Geburtstag: Lodewijk van den Bosch wird 75, Urs Zimmermann wird 50 und Jame Carney wird 41 und Chris Newton wird 36 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

28.11.2009 - Sechstagekalender: Auch Hasselt abgesagt

Ich bin ja durchaus selbstkritisch ob meiner belgischen Sprachkenntnisse... Also diese Meldung mit Vorbehalt: Die Homepage des Sechstagerennens von Hasselt vermeldet, dass die Sixdays in Hasselt, die vom 16.-21.2.2010 geplant waren, aus finanziellen Gründen abgesagt wurden. - Quelle: Homepage des Sechstagerennens von Hasselt

28.11.2009 - KORREKTUR: Einer belgischen Agenturmeldung hatte ich entnommen, dass der 38jährige Steven de Neef seine Karriere benden will. Das las auch Andreas Müller und schickte mir aus Gent eine Email: "Nachdem ich bei Dir gelesen hatte, das Steven de Neef seine Karriere beendet, musste ich doch gleich mal bei ihm nachfragen. Also er war etwas verwundert, weil er seinen Vertrag bei seinem Straßenteam für nächstes Jahr schon verlängert hat!" Steven fährt also auch im nächsten Sommer für das Team Jong Vlaanderen. Vielen Dank, Andreas für die Info!

28.11.2009 - Gedrängel an der Spitze in Gent

In der vierten Nacht des Genter Sechstagerennens rückten die Favoriten im Gesamtklassement dichter zusammen. Vier Paare liegen noch in der Nullrunde. Keisse / Kluge führen weiterhin. Rasmussen / Mørkøv haben sich nach ihrem gestrigen Durchhänger wieder gefangen und sind nun mit nur neun Punkten Rückstand Zweite. Als Dritte folgen Risi / Marvulli. Normalerweise gehört Franco Marvulli zu den punktstärksten Fahrern, in Gent aber liegen die Schweizer nach Punkten schon deutlich zurück. Als Vierte haben Bartko / De Ketele die wenigsten Punkte des Führungsquartetts. Robert Bartko wurde zwischenzeitlich neutralisiert. Als Folge seines Sturzes in München machen ihm die geprellten Rippen immer noch zu schaffen. Als Fünfte schnuppern Lampater / Stam mit einer Runde Rückstand wieder am Podium. Sie konnten eine Runde gutmachen und werden heute abend eine weitere Bonusrunde in Empfang nehmen können.
Peter Schep, der gestern zur Behandlung eines Nierensteins im Krankenhaus war, ist offenbar wieder fit. Stattdessen musste sein Partner Jeff Vermeulen bei beiden Jagden aussetzen. Ihn quälen Schmerzen im Knie. Dennoch sorgte das mitunter schwerdurchschaubare Reglement dafür, dass den beiden pausierenden Holländern eine Runde gutgeschrieben wurde. Sie rangieren jetzt als "best of the rest" auf Platz sechs.
Einige Verschiebungen gab es auch auf den hinteren Plätzen. Den Vizeweltmeister Leigh Howard / Glenn O'Shea geht ein wenig die Puste aus. Leigh Howard klagt zudem über Sitzbeschwerden. Die Australier rutschen von Platz sieben auf Platz neun. Steven de Neef / Steve Schets haben sich offenbar gefangen, kassierten diesmal nur fünf Verlustrunden und machten dadurch drei Runden auf die Vorletzten Ingmar De Poortere / Nicky Cocquyt gut.

28.11.2009 - Das letzte Sechstagerennen in Noumea auf der französischen Karibikinsel Neukaledonien fand 2003 statt. In kleinererm Format gab es jetzt erstmals die "Quatre Jours de Noumea". Die Schweizer Silvan Dillier/Claudio Imhof gewannen vor den Neuseeländern Myron Simpson/Aaron Gate und Shem Rogers/Adrain Suaire (Neuseeland/Frankreich).

28.11.2009 - Heute feiern Geburtstag: Guy Lapébie wird 93, Arne-Kjal Jonsson wird 78, Dirk Looyen wird 51 und Götz Heine und Stephen Roche werden 50 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

27.11.2009 - Führungswechsel zur Halbzeit in Gent

In der dritten Nacht des Genter Sechstagerennens hatten die beiden Dänen Rasmussen / Mørkøv einen Durchhänger und verloren dadurch ihre Führungsposition. Sie büßten eine Runde auf die Konkurrenten ein und hängen nun auch nach Punkten hinter den neuen Leadern Keisse / Kluge zurück. Risi / Marvulli sind als Zweite ebenfalls noch in der Nullrunde. Neben den Dänen haben auch Bartko / De Ketele als Vierte eine Verlustrunde, liegen aber nach Punkten deutlich zurück. Mit schon zwei Runden Rückstand haben Lampater / Stam wohl keine Chance mehr auf den Sieg, selbst ein Podiumsplatz dürfte nur mit viel Glück noch erreichbar sein.
Im UIV-Cup domnieren weiterhin die beiden Australier Alex Carver / Scott Law. Ihr Trainer wurde vom Publikum mit großem Beifall begrüßt. Matthew Gilmore, der 2006 wegen einer Knieverletzung seine Karriere frühzeitig beginnen musste, betreut seit zwei Jahren als Nationaltrainer die australische Bahn-Junioren.
Der französische Scratch-Weltmeister Morgan Kneisky hat sich mittlerweile auf Platz zwei vorgearbeitet.

Kojen-Geflüster vom Sechstagerennen in Gent

Belgische Agenturen meldeten gestern, dass sich Leon van Bon mit Magenproblemen ums Lattenoval quält. Zugegebenermaßen sind meine belgischen Sprachkentnisse äußerst dürftig. Deshalb fragte ich per SMS bei seinem Partner Andreas Müller nach.
Frage: Ich habe gehört, Dein Partner hat gesundheitliche Probleme. Ist das ein Handicap für Euch?
Andreas Müller: Ja, Leon ist nicht ganz fit. Das eine Bein blockiert ein bissl, Ursache ist wohl im Rücken zu finden. Aber er so ein alter Haudegen kämpft sich schon durch, ich habe da gar keine Befürchtungen. Und da wir eh nicht zum Favoritenkreis gehört haben, hält sich das Handicap auch in Grenzen.
Frage: In einer Nacht 14 Verlustrunden für Steven de Neef / Steve Schets sind happig. Hast Du was gehört, ob da womöglich ein Virus die Beine schwächt?
Andreas Müller: Ob es bei Neef/Schets ein Virus ist glaube ich nicht. Nach einigen vielversprechenden Starts bei Zukunftsrennen kämpft Steve Schets schon seit über zwei Jahren mit unerklärlichen starken Formeinbrüchen. Vom technisch-taktischen her ist er ein Riesentalent, aber ansonsten weiss wohl niemand so richtig woran es liegt, dass manchmal gar nicht läuft.

Vielen Dank an Andreas Müller für diese Nachrichten direkt aus der Koje...

P.S. In der dritten Nacht von konnten Leon van Bon / Andreas Müller einen Platz gutmachen und liegen derzeit mit 10 Runden Rückstand auf Platz acht. De Neef / Schets kassierten weitere 12 Verlustrunden.


27.11.2009 - Der französische Radprofi Florent Brard hat seine Karriere beendet, nachdem sein Vertrag beim Team Cofidis nicht verlängert wurde. Der 33jährige war 2001 Französischer Meister im Einzelzeitfahren und fuhr 2001 und 2008 die Tour de France. Außerdem bestritt er drei Sechstagerennen. - Quelle: Cyclingnews

27.11.2009 - Heute feiern Geburtstag: Albert Herger wird 67, Sigi Müller wird 64, Alain de Roo wird 54, Ian Banbury wird 52 und Sammie Moreels wird 44 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

26.11.2009 - Spitze in Gent unverändert

Auch nach der zweiten Nacht des Genter Sechstagerennens liegen noch vier Teams in der Nullrunde. Die Dänen Rasmussen / Mørkøv führen unverändert vor Keisse / Kluge, Risi / Marvulli und Bartko / De Ketele. Mit einer Runde Rückstand folgen Lampater / Stam auf Platz fünf.
Allerdings ist abzusehen, dass das Klassement heute abend durcheinandergewirbelt wird. Die ersten drei Teams haben bereits die 100-Punkte-Grenze überschritten und bekamen dafür eine Bonusrunde gutgeschrieben. Lampater/Stam stehen kurz vor einer Bonusrunde und werden dann in die Nullrunde aufrücken. Und auch Bartko/De Ketele werden im Laufe des Abends eine Bonusrunde erreichen können und wären dann - allein in der Nullrunde - in Führung.
Weit entfernt von solchen Ambitionen sind die beiden Belgier Steven de Neef und Steve Schets. In der zweiten Nacht kassierten sie 14 (!) Verlustrunden und liegen mit nunmehr 23 Runden Rückstand auf dem letzten Platz. Steve Schets ist mit seinen 25 Jahren und nach 18 Sechstagerennen nun wahrlich kein Anfänger mehr. Als U23-Fahrer bildete er mit Kenny de Ketele ein festes Team und fuhr im UIV-Cup alles in Grund und Boden. Mit dem Übergang in den Profibereich trennten sich jedoch leistungsmäßig die Wege. Schets musste sich an hintere Platzierungen gewöhnen. Ganz so schlimm wie in Gent 2007 wird es aber für ihn wohl nicht werden. Damals hatte Steve Schets als Letzter 82 Runden Rückstand angesammelt - 34 Verlustrunden mehr als die Vorletzten.

26.11.2009 - Danilo Hondo bangt um sein großes Ziel Tour de France, nachdem seinem neuen Team Lampre von der UCI die ProTour-Lizenz vorerst verweigert wurde. - Quelle: Radport-News

26.11.2009 - Der Mannschaftsvierer mit Robert Bengsch, Henning Bommel, Marcel Kalz und Stefan Schäfer bereitet sich bis zum 6.Dezember im Höhentrainingslager in St. Moritz mit Skating-Skiern auf den nächsten Weltcup-Wettbewerb in Cali (10.-12.Dezember) vor. Auch Cali liegt in etwa 1000m Höhe und stellt daher insbesondere die Ausdauersportler vor besondere Herausforderungen. - Quelle: Rad-net

26.11.2009 - Roger Rosiers feiert heute seinen 63.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

25.11.2009 - Andreas Müller feiert seinen 30.Geburtstag

Viel Zeit zum Feiern des runden Geburtstags wird der Wahl-Österreicher Andreas Müller heute nicht haben. Er fährt zur Zeit beim Sechstagerennen in Gent und liegt nach der ersten Nacht zusammen mit Leon van Bon auf Platz neun.

Andreas Müller wurde am 25.11.1979 in Berlin geboren und er ist Berliner aus Leidenschaft. Wie kommt es dann, dass ein "Icke" bei seinen Erfolgen die österreichische Hymne zu hören bekommt? Ein Rückblick auf seine Karriere liefert die Erklärung: Müller war drei Mal Deutscher Meister im Punktefahren und hat zusammen mit seinem Berliner "Landsmann" Guido Fulst mehrere Weltcup-Rennen und eine Deutsche Meisterschaft gewonnen. Müller wird von den Sechstageveranstaltern ob seiner engagierten und zuverlässigen Fahrweise hoch geschätzt. In 57 Sechstagerennen ist er nur drei Mal nicht ins Ziel gekommen, und das lag jeweils an Verletzungen seiner Partner. Aber trotz aller Erfolge wurde Müller in den Medien kaum wahrgenommen. Große Töne spucken und Werbung in eigener Sache machen ist seine Sache nicht. Beim BDR fehlte es ihm immer an Anerkennung. "Wenn Du dich bei einer Weltmeisterschaft um Nummern und Startzeiten selber kümmern musst, dann fragst Du dich ernsthaft, ob dich der Verband überhaupt in der Nationalmannschaft haben will", erzählte mir "Mü" unlängst in einem Interview. Die Österreicher wollten ihn. Sie sprachen ihn im Sommer 2007 an und machten ihn auf eine Regeländerung aufmerksam, die einen Verbandswechsel ab 1.1.2008 ermöglichte. Müller hat nicht lange überlegt: "Das Konzept hat mich überzeugt. Sie wollten mit mir als erfahrenen Fahrer ein junges Team für die Olympiade 2012 aufbauen. Eine Olympiateilnahme war schon immer mein Traum." Wie es Müllers Art ist, vollzog sich der Wechsel still und unauffällig. Keine Interviews, keine Vorwürfe, keine Ankündigungen. Selbst die Sechstageveranstalter hat Müller nicht darüber informiert, dass fortan eine österreichische Flagge aufzuhängen wäre. Erst als Müller im Sommer 2008 bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften drei Titel abräumte, rieb sich die Fachwelt erstaunt die Augen. Und bei der WM 2009 in Polen schaffte Müller im rot-weiss-roten Trikot mit der Bronzemedaille im Scratch seinen bis dahin größten sportlichen Triumph.
Wir wünschen Andreas heute in Gent zwischen Massagebank und Nudeln ein bißchen Zeit zum Feiern. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

25.11.2009 - Volle Pulle in Gent

Wenn ein Team nach der ersten Nacht bereits neun Runden Rückstand hat, dann weist das darauf hin, dass vom Startschuss an auf Attacke gefahren wurde. Beim Sechstagerennen in Gent liegen noch vier Teams in der Nullrunde. Die Dänen Alex Rasmussen / Michael Mørkøv führen mit deutlichem Punktvorsprung vor Iljo Keisse / Roger Kluge, Bruno Risi / Franco Marvulli und Robert Bartko / Kenny De Ketele. Mit einer Runde Rückstand folgen Leif Lampater / Danny Stam auf Platz fünf. Für die Dritten von Amsterdam wird es wegen der chronischen Punkteschwäche von Danny Stam sehr schwer werden, in den Kampf um das Podium einzugreifen.
Im UIV-Cup domnieren die beiden Australier Alex Carver / Scott Law. Am ersten Abend nehmen sie dem Rest des Feldes bereits zwei Runden ab. Unter den Geschlagenen fährt auch der französische Scratch-Weltmeister Morgan Kneisky, der bei seinem Sechstage-Debut in Grenoble Achter geworden war.
Zu Beginn des Abends wurde der kürzlich verstorbene Radprofi Dimitri de Fauw mit einer Gedenkminute geehrt. De Fauw war in Gent geboren und lebte in dieser Stadt und war daher bei den Genter Sixdays stets der "local hero". Sein Freitod am 6.November wurde in Belgien mit ähnlicher Betroffenheit aufgenommen wie der Freitod des Nationaltorwarts Robert Enke in Deutschland. - Videos bei Sporza.be

25.11.2009 - Sebastian Siedler hat seinen Vertrag beim österreichischen Team Vorarlberg-Corratec um ein weiteres Jahr verlängert. "Ich habe mich bei Vorarlberg-Corratec von Anfang an sehr wohl gefühlt. Dieses Team hat sehr großes Potenzial", wird Siedler auf der Homepage des Teams zitiert. "2009 bin ich erst spät aufgetaut, diesmal will ich es geplanter angehen. Ich will direkt von den Sechstagerennen in Bremen und Berlin bereits auf einem hohen Niveau in die neue Saison starten. Denn ein früher Erfolg würde das ganze Team enorm motivieren. Die Mannschaft hat einiges drauf." Im vergangenen Jahr hat der Sprintspezialist Etappen bei der Türkei- und der Dänemark-Rundfahrt gewonnen.

25.11.2009 - Die Bahnfahrer Fabian Schaar, Marcel Barth und Erik Mohs sind zu einem Lehrgang nach Frankfurt/Oder eingeladen worden. Bis zum 4.Dezember wird dort gemeinsam mit Spezialisten des Institutes für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) insbesondere an der Abstimmung von Fahrern und Material gefeilt. Das FES kümmert sich seit gut 30 Jahren um die Entwicklung der technischen Ausstattung der deutschen Radsportler. Das FES entwickelt Rennräder speziell für das Zeitfahren auf der Straße und für Kurzzeit- und Ausdauerrennen auf der Bahn und fertigt und betreut dieses Material auch. Die drei Fahrer werden anschliessend die deutschen Farben beim Weltcup in Cali (10.-12.Dezember) vertreten. - Quelle: Rad-net

24.11.2009 - Klaus Bugdahl feiert seinen 75.Geburtstag

Mit dem Titel als Deutscher Meister in der Einzelverfolgung wurde Klaus Bugdahl schon als 21jähriger Profi. Wenige Wochen später bestritt er in Berlin 1956 sein erstes Sechstagerennen. Zusammen mit Reginald Arnold wurde er Fünfter. Im Jahr darauf stand er in Berlin als Dritter zum ersten Mal auf dem Treppchen. Nach einem weiteren Jahr feierte er in Berlin 1958 seinen ersten Sechstagesieg. 22 Profijahre später war er mit 229 Sechstagerennen und 37 Siegen der erfolgreichste deutsche Sechstagefahrer aller Zeiten. Ein Rekord - vermutlich für die Ewigkeit.

Klaus Bugdahl wurde am 24.11.1934 in Berlin geboren. Verständlich, dass ihm das Sechstagerennen seiner Heimatstadt stets besonders am Herzen lag. Insgesamt neun Mal konnte Bugdahl sich in die Siegerliste von Berlin und ist damit der Rekordgewinner dieses Rennens. Im Laufe der Jahre ist Bugdahl mit nahezu allen Stars der Bahn zusammen gefahren. Besonders erfolgreich war seine Rennpartnerschaft in den Sechziger Jahren mit dem Schweizer Fritz Pfenninger, mit dem er 1962 Europameister wurde und zudem sechs Sechstagerennen gewinnen konnte. 1966 kam der Europameistertitel mit Sigi Renz hinzu. 1969 hieß der Partner bei seinem dritten Titelgewinn Dieter Kemper. Kemper wurde Bugdahls Stammpartner in den Siebziger Jahren. Zusammen gewannen sie sieben Sixdays.
Obwohl Bugdahl sich frühzeitig auf die Bahn und auf die Sixdays und die Mannschaftsrennen spezialisierte, blieb er auch auf der Straße nicht ohne Erfolge. 1958 wurde er Deutscher Straßenmeister, gewann viele Eintagesrennen und war auch bei Etappenankünften der Deutschland-Tour und der Tour de Suisse ganz vorn mit dabei.
Heute feiert Klaus Bugdahl seinen 75.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

24.11.2009 - Sechstagerennen in Gent mit allen Topfahrern

Wenn heute abend im Kuipke der Starschuß fällt, dann hat auch die 68.Austragung des Genter Sechstagerennen wieder ein Fahrerfeld der Spitzenklasse am Start. Lokalmatador Iljo Keisse gehört nach seinem Doping-Freispruch wieder zu den Favoriten. Er hat die drei letzten Rennen in Gent gewonnen. In diesem Jahr startet er allerdings nicht mit seinem vorjährigen Partner Robert Bartko, sondern mit Roger Kluge. Bartko versucht zusammen mit dem anderen belgischen Top-Fahrer Kenny De Ketele seinen Vorjahressieg zu wiederholen. Natürlich gehören auch die Schweizer Bruno Risi / Franco Marvulli zu den Favoriten auf das Podium. Marvulli hat in Gent noch nie gewonnen. Risi hat immerhin schon drei Siege mit Kurt Betschart (1993, 1996 und 2002) zu Buche stehen. Auch Danny Stam hat in Gent bereits gewonnen (2004). In diesem Jahr versucht er es zusammen mit Leif Lampater erneut.
Das komplette Fahrerfeld (in Klammern die Anzahl der Sechstagerennen und der Siege):
Iljo Keisse (55/11) / Roger Kluge (13/1)
Robert Bartko (54/13) / Kenny De Ketele (27/1)
Bruno Risi (183/59) / Franco Marvulli (87/27)
Leif Lampater (41/6) / Danny Stam (91/14)
Alex Rasmussen (23/3) / Michael Mørkøv (22/3)
Leigh Howard (3) / Glenn O'Shea (3)
Peter Schep (37/2) / Jeff Vermeulen (8)
Andreas Müller (57) / Leon van Bon (19)
Steven de Neef (29) / Steve Schets (18)
Gert-Jan Jonkman (7) / Marc Hester (45)
Ingmar De Poortere (10) / Nicky Cocquyt (5)