Kojen-Geflüster vom zweiten Abend in Bremen
Robert Bartko spürt keine Nachwirkungen mehr von seinem schweren Sturz beim Münchner Sechstagerennen: "Ich hatte großes Glück. Die Röntgenaufnahmen in München zeigten keinerlei Hinweis auf einen Bruch. Mein Hausarzt hatte mir trotzdem eine Pause empfohlen, aber ich wollte seine Warnungen nicht hören. Ich wollte unbedingt in Gent starten. Ich habe mich vier Abende lang gequält, doch dann waren die Schmerzen bei den Ablösungen so groß, dass ich aufgeben musste. Und danach wurde erst festgestellt, dass in München fünf Rippen gebrochen waren. Normalerweise kommt man mit so was auf die Intensivstation, weil die große Gefahr besteht, dass sich eine der Bruchstellen in die Lunge bohrt." Und wie hat sich Bartko auskuriert? "Ich war vier Wochen in der Wärme von Mallorca und habe auf der Straße nur Ausdauer trainiert, um die Form zu halten. Das ging ohne Schmerzen. Aber Sprints und Intervalle waren nicht drin." Jetzt ist alles wieder okay und Bartko will seinen dritten Sieg in Bremen.
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Gesund ist auch Sebastian Siedler, obwohl die Hallensprecher ihm immer wieder eine Erkältung zu Gute halten wollen. Denn Siedler und
Christian Bach fahren dem Feld hinterher, haben nach zwei Nächten schon elf Runden Rückstand. "Ich bin kerngesund und habe keine Ausrede", stellt Siedler richtig. Nach den Jagden sitzt Siedler mit versteinerter Mine in seiner Koje und will eigentlich mit niemandem sprechen. Ich frage dennoch nach und Siedler gibt mir einen Einblick in seine Gefühle: "Ich bin total enttäuscht. Ich war nach dem Rennen in Zürich auf Malle und dachte, ich sei optimal vorbereitet. Ich war dann sogar noch einmal in Frankfurt/Oder auf der Bahn, um mich mit starrer Nabe einzurollen. Aber jetzt läuft es überhaupt nicht." Eigentlich sollte Siedler in Bremen mit Andreas Müller starten, mit dem zusammen er in München Sechster geworden war. Doch kurzfristig kam er mit Christian Bach in ein Team. Siedler und Bach fahren zum ersten Mal zusammen und offensichtlich hapert es noch an der Abstimmung. Ist Sebastian sauer auf seinen Partner? "Wieso denn, Christian hat doch gute Form. Er war Vierter in Zürich und ich Sechster. Allerdings ist er bei der Polizei und bekam nicht frei, um sich auch in der Sonne vorzubereiten. Und bei dem Schnee war ja zu Hause kaum Training möglich." Aufgegeben hat Siedler die Sixdays in Bremen allerdings noch nicht: "So möchte ich mich nicht präsentieren."
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Andreas Beikirch und
Andreas Müller sind seit zwei Jahren nicht mehr zusammen gefahren. Da gab es am ersten Abend noch das eine oder andere kleine Mißverständnis. Nach dem zweiten Abend liegen die beiden mit drei Runden Rückstand auf Platz fünf. Eigentlich ein Grund zur vollsten Zufriedenheit. Doch Andi Müller wiegelt ab: "Man kann es so oder so sehen. Es ist wie mit dem zur Hälfte gefüllten Glas. Der Optimist sagt, es sei halb voll und der Pessimist sagt, es sei halb leer." Ist Andi Optimist oder Pessimist? Er lächelt verschmitzt: "Er gibt noch eine dritte Variante - der Realist weiss, dass das Glas größer ist als der Inhalt." Wer es noch nicht wußte: Andreas Müller ist der Philosoph im Peleton.
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Alexander Aeschbach fährt viel und gerne Rad. Im Moment noch mehr als sonst. Auch die kleinen Besorgungen im Alltag erledigt er auf zwei Rädern. Denn Aeschbi liebt nicht nur auf der Bahn die Geschwindigkeit. Im August, an einem Dienstag war es, da wollte er zum Bahnrennen nach Zürich-Oerlikon. Er war spät dran und die Autobahn war rappelvoll. Da hat man ihn beim Drängeln erwischt und der Lappen war für vier Wochen weg. Allerdings konnte er sich den Zeitpunkt selbst aussuchen. Nun fährt er drei Sechstagerennen am Stück: Bremen, Berlin, Kopenhagen. So lässt sich die autolose Zeit verschmerzen…
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Interviews mit den Fahrern finden üblicherweise am Nachmittag zwischen Massage und Essen statt. Nicht so bei
Christian Grasmann. Er ist Frühaufsteher und lädt mich um 9.30 Uhr zum Frühstücken ins Hotel ein. Gutgelaunt erwartet er meine Fragen. Meine erste ist: Schläfst Du wenig bei Sechstagerennen? "I wo, ich habe keinerlei Probleme mit dem Schlafen. Ich geh aufs Zimmer, dusche, leg mich ins Bett und bin schon eingeschlafen. Dann bin ich morgens topfit und kann in Ruhe Emails und Telefonate erledigen."
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Von gutem Schlaf kann Andreas Müller nur träumen. Kürzlich hatte er in einem
Interview bei www.sixdaysinfo.de davon berichtet, dass er während der Sechstagerennen selten vor drei Uhr zur Ruhe kommt: "Ich bin noch so aufgedreht. Es ist ja nicht nur die sportliche Anstrengung. Die Stimmung in der Halle, die laute Musik..." Auch gestern erging es ihm nicht anders: "Ich habe mir noch einen Spielfilm angeschaut, um mich abzulenken. Zum Glück habe ich keinen Internet-Anschluss auf dem Zimmer. Sonst wäre es noch später geworden…"
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Während ich mich mit Christian unterhalten, kommen nach und nach Alexander Aeschbach, Marcel Barth,
Erik Mohs und schließlich auch Andreas Müller an unseren Tisch. "Es hat sich herumgesprochen, dass das Frühstück im Maritim-Hotel besonders gut ist", erläutert mir Aeschbi, "dafür stehe ich gern eine halbe Stunde früher auf als sonst." Wer lang schläft, muss in der Fahrerküche frühstücken, für deren Hauptmahlzeiten die Sportler des Lobes voll sind: "In der Fahrerküche gibt es eine sehr abwechslungsreiche Menükarte. Leichte Kost, die auch noch sehr gut schmeckt." Wie, keine Berge von Nudeln? "Wir sind doch nicht bei der Tour de France", erklärt mir Christian, "die Pausen abgezogen sitzen wir vielleicht zweieinhalb Stunden im Sattel. Dafür brauchen wir keine zusätzlichen Kohlehydrate. Wichtiger ist die vollwertige Ernährung." Während der Sechstagerennen gibt es die Hauptmahlzeit am späten Nachmittag. Spätestens drei Stunden vor dem Start sollte der Teller leer sein.
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Im Gespräch entpuppt sich Christian Grasmann als Ernährungsexperte: "Ich achte immer darauf, dass ich mich ausgewogen ernähre. Das ist die Grundlage für jede Leistung." Er achtet auch sehr darauf, woher das Essen stammt: "Mein Onkel hat eine Landwirtschaft und ich habe selbst in den letzten Jahren auf einem Bauernhof gelebt, Wann immer es geht, beziehe ich meine Lebensmittel direkt von dort. Ich esse gern und viel Fleisch und gerade deshalb möchte ich wissen, wo das Fleisch herkommt und wie die Tiere ernährt wurden." Abgepackte Ware aus dem Supermarkt findet man also nicht in Christians Kühlschrank und Junk Food ist sowieso tabu: "Ich vergifte mich doch nicht."
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Familiären Zuspruch bekommt Leif Lampater am Wochenende. Seine Schwester, seine Freundin Steffi, deren Zwillingsschwester und eine Freundin kamen fürs Wochenende aus München eingeflogen. Überwiegt bei Leif die Freude oder wird er abgelenkt? "Ich freue mich immer, wenn sie da ist, aber wir werden uns nicht so oft sehen. Sie kommt nicht in den Pausen zur Fahrerkoje, da brauche ich meine Konzentration." Und nach dem Rennen? Leif grinst mich an: "Ich teile das Zimmer ja mit Christian Grasmann und das bleibt auch am Wochenende so. Und abends wird die Zimmertür abgeschlossen…" Wer´s glaubt... Allerdings gilt das Interesse der jungen Damen nicht ausschließlich dem Sechstagerennen. Am heutigen Samstag gehen sie erstmal ausgiebig shoppen…
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Aufatmen bei den Journalisten. Schönste, beste und größte Sechstagerennen der Welt gibt es in andere Städten auch. Das wissen wir wohl. Aber das schönste, beste und größte Pressezentrum der Welt gibt es nur bei uns in Bremen. Hier finden wir optimale Arbeitsbedingungen vor, bekommen unmittelbar nach dem Zielsprint die Ergebnisse in die Hand gedrückt und können Texte und Fotos via Internet sofort weiterleiten. An dieser Stelle mein Dank an die Pressechefin Annette Lemm und ihr Team, die jede Interviewanfrage und jeden Fotowunsch möglich machen. Zu dieser Rundumbetreung gehört auch eine üppige Versorgung mit Speis und Trank. Am Eröffnungsabend sind die meisten Journalisten akkreditiert. Dann gibt es Frikadellen. An den anderen Abenden bekommen die Fachjournalisten panierte Schnitzel angeboten. Dies ist seit vielen Jahren so und gehört zu den Bremer Sixdays wie der Roland zum Rathaus. Daher war die Irritation groß, als gestern wieder "nur" Frikadellen auf dem Buffett lagen. Noch so eine Sparmaßnahme von Frank Minder? Nein, es gab eine einfache Erklärung. Das Pressezentrum ist umgezogen. Statt wie früher im Foyer auf halbem Wege zwischen der Bahn und den Toiletten ist es jetzt in der Halle unter dem Dach in einer Besucherloge untergebracht. Der fantastische Überblick über das Renngeschehen hat allerdings seinen Preis. Um dorthin zu gelangen, muss eine Vielzahl von Stufen bewältigt werden. Daher kommen weniger Kollegen als sonst auf ein kurzes Päuschen vorbei. Und am Donnerstag sind viele Frikadellen übrig geblieben, die am Freitag noch weg mussten. Spät am Abend lagen dann auch die panierten Schnitzel aus und alles war gut.
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Die Fotografen mit ihren schweren Fototaschen kommen schnaufend und schweren Schrittes die Stufen zum Pressezentrum heraufgestampft. Ganz anders eine Kollegin der schreibenden Zunft. Fröhlich lächelnd legt sie die gefühlt 500 Stufen im Laufschritt zurück: "Das ist wie Bauch Beine Po gratis. Jetzt kann ich mir ohne schlechtes Gewissen eine Bulette gönnen…"
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17.1.2010 - Willy Altig feiert heute seinen 75.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
16.1.2010 - Stam / van Bon übernehmen die Führung in Bremen
Mit dem Gewinn der zweiten Jagd und einem Rundengewinn gegenüber den Konkurrenten konnten sich Danny Stam und Leon van Bon zum Abschluss der zweiten Nacht an die Spitze der Gesamtwertung setzen. Mit einer Runde Rückstand folgen Risi / Marvulli, Bartko / Keisse und Lampater / Grasmann auf den nächsten Plätzen.
Es ist keine Überraschung, dass die beiden 37jährigen Holländer nach Punkten mit ihren Mitkonkurrenten um den Sieg nicht mithalten können. Sie haben keine Chance, in den beiden Zeitfahren pro Abend in die Punkte zu fahren. Dieses Manko konnten sie zu Beginn der zweiten Nacht ausgleichen, indem sie die beiden ersten Prüfungen - Wertungssprint und Mannschaftsausscheidung - für sich entschieden.
Im Rundenrekordfahren verfehlte Erik Mohs seine Bestzeit von gestern knapp, blieb aber mit 8,912 Sek. als einziger Fahrer unter 9 Sekunden. Tristan Marguet, der schon in Zürich die kurzen Zeitfahren stark gefahren ist, wurde Zweiter vor Marvulli, Keisse und Lampater.
Die insgesamt sieben Fahrer, die zum ersten Mal auf der technisch anspruchsvollen kurzen Bahn in der Bremen-Arena fahren, kamen heute wesentlich besser damit zurecht als noch am Eröffnungsabend. Von oben aus den Rängen beobachtet, drehte das Feld nun wesentlich harmonischer seine Runden und das Tempo wurde insgesamt deutlich angezogen. Dennoch verlief die erste Jagd sehr hektisch und unübersichtlich. Mehrfach wurden Ausreißer vom Feld wieder eingeholt. Mindestens fünf Teams verpassten eine Ablösung. Leif Lampater und Christian Grasmann - von den Sprechern wegen ihrer roten Trikots von Radio Bremen die "Roten Teufel" benannt - fuhren wie gestern konsequent am Hinterrad ihrer Schweizer Konkurrenten Risi / Marvulli. Beim Frühstück hatte mir Christian Grasmann diese Taktik erläutert: "Trotz seiner 41 Jahre hat Bruno Risi immer noch den schnellsten Antritt im Feld. Er kann auf den ersten Metern einer Attacke enorm beschleunigen. Dieser explosionsartige Antritt ist seine große Stärke. Ich glaube, Leif ist der einzige, der ähnliche Fähigkeiten hat und Brunos Attacken mitgehen kann. Wenn das klappt, dass wir kontern und mit ausreißen können, dann kommen wir schneller und kräftesparender um die Runde rum, als wenn wir mit Bartko oder Stam oder irgend jemand anders zusammen rumfahren." Die Schweizer haben diese Taktik natürlich längst durchschaut - und deshalb verrate ich hier auch kein Geheimnis - und setzten ihre Angriffe zumeist dann, wenn Leif gerade pausierte. So auch fünf Minuten vor Ende der ersten Jagd. Bruno flog aus dem Feld heraus und Grasmann konnte nicht kontern. Die beiden Schweizer schlossen zu Bartko / Keisse in die Nullrunde auf, verpennten aber dann das Finale. Zwei Runden vor Schluss hingen sie im hinteren Feld fest und waren noch nicht für den Endspurt präpariert. Ein alter Fuchs wie Robert Bartko erkennt natürlich eine solche Chance. Er zog frühzeitig einen langen Spurt an und fuhr mit großem Vorsprung den Sieg nach Hause.
Bartko / Keisse und Risi / Marvulli hatten sich damit die gestern verlorene Runde zurückgeholt. Zudem erreichten beide Teams und auch Lampater / Grasmann die 100-Punkte-Marke und bekamen ihre erste Bonusrunde. Somit waren diese drei Paarungen in der Nullrunde und lagen auch nach Punkten dichtauf. Die beiden Holländer folgten mit einer Runde Rückstand auf Rang vier.
Dass wirklich um jeden einzelnen Punkt gefightet wurde, zeigte das Finale des zweiten Derny-Laufes. Robert Bartko wollte unbedingt gewinnen und sein Schrittmacher gab in der letzten Runde Vollgas, um noch am Bruno Risi vorbei zu kommen. Bartko verlor den Kontakt zur Rolle und stampfte mit einen guten Meter Abstand seinem Motorrad hinterher - und gewann trotzdem den Lauf. Das war ein Kraftakt.
Pech hatten Lampater / Grasmann im langen Zeitfahren. Sie hatten gut beschleunigt, waren mit hohem Tempo über die Startlinie gerast, schafften ein optimale Ablösung und die Uhr blieb bei 27,935 stehen. Eine Fabelzeit! Doch die Jury hatte ihre Zweifel an der Zeitmessung. Die Zeit wurde auf 28,690 korrigiert. Die Bayern rutschten auf Platz drei. Sieger wurde wie gestern Franco Marvulli in 28,474 Sekunden für die 500 Meter.
Vor der zweiten Jagd lagen die beiden Andis - Andreas Müller und Andreas Beikirch - im Gesamtklassement auf Rang sechs. Mülli war dennoch nicht zufrieden: "Wir haben in den bisherigen Jagden mehrfach Attacken nicht zu Ende gebracht und wurden wieder eingeholt. Das können wir uns kräftemäßig nicht leisten. Wenn wir einen Angriff starten, dann muss er sitzen. Am Ende der Jagden war ich völlig leer gefahren und konnte nur noch mitfahren." Offenbar hatten die beiden die Pause während des Auftritts von DJ Ötzi gut zur Erholung nutzen können, denn in der abschließenden Jagd über 40 Minuten überraschten sie mit einer offensiven Fahrweise, attackierten früh und blieben ständig in der Nullrunde.
Das Tempo im Feld war von Beginn an gleich bleibend hoch, so dass sich kaum eines der schwächeren Teams einen Angriff traute. Und wer dennoch allen Mut zusammennahm und ausriss, der musste sich länger als üblich ums Oval quälen, bis er den Schwanz des Feldes zu packen bekam.
Die drei Teams Risi / Marvulli, Bartko / Keisse und Lampater / Grasmann belauerten sich gegenseitig und haben Stam / van Bon offenbar wegen des Rundenrückstandes nicht mehr auf der Rechnung für das Podium. Aber diese Rechnung ging nicht auf. Fünf Minuten vor Ende stahl sich Danny Stam davon und die Holländer schlossen zu Müller / Beikirch in die Nullrunde auf. Bartko versuchte zu kontern, wurde aber von Risi zurückgeholt. So wurde der Sprint zu einem Zweikampf, den Leon van Bon um Reifenstärke vor Andreas Müller für sich entscheiden konnte. Mit den 20 Punkten für den Sieg in dieser Jagd erreichten auch die Holländer eine Bonusrunde und führen damit das Klassement vor dem langen Samstag als einziges Team in der Nullrunde an.
Veranstalter Frank Minder hatte übrigens heute gute Laune und lief den ganzen Abend mit einem Lächeln im Gesicht herum. Der Grund war offensichtlich: Mit 17.300 Besuchern am Eröffnungsabend und 27.500 Besuchern am Freitag steuern die Bremer Sixdays wieder auf ein Ergebnis von über 120.000 Besuchern zu. Gegen alle Schwierigkeiten im Vorfeld der Veranstaltung durch den kurzzeitigen Ausstieg dreier Hauptsponsoren hatte Minder auf die Abstimmung mit den Füßen gesetzt. Seine Pressesprecherin Annette Lemm hatte in den letzten Wochen die Journalisten fast täglich per Email mit Infos und Hintergrundberichten gefüttert und auch die Medienpartner Weser Kurier und Radio Bremen hatten mit großformatigen Anzeigen, Werbespots und Reportagen kräftig die Werbetrommel gerührt. Offenbar mit Erfolg. Von Krise spricht in Bremen momenatn niemand mehr.
16.1.2010 - Léo van Thielen feiert heute seinen 57.Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
15.1.2010 - Was macht eigentlich Andy Kappes?
Vor zwei Jahren verabschiedete sich Andreas Kappes beim Bremer Sechstagerennen vom Publikum seiner Heimatstadt.
Nach über 20 Jahren war es für ihn nicht ganz einfach, in ein Leben nach dem Sport hineinzufinden. In einem
Fernsehbericht von Radio Bremen schildert Andy, wie es ihm in den letzten zwei Jahren ergangen ist. Am Sonntag wird Andy als Gast beim Bremer Sechstagerennen erwartet.